Das Kieselstein ERP ist in der Multi Tier Architektur, auch Mehrschicht Technik genannt, aufgebaut.

Die eigentlichen ERP Daten sind in einer eigenen Datenbank, gemäß dem Gedanken, klein, schlank und schnell.
Für die Dokumentenablage gibt es zwei Realisierungen.
- Die reine Dokumentendatenbank.
- Das hat den Vorteil, dass man sich nicht weiter um das Filesystem kümmern muss und auch z.B. der Administrator nicht aus Versehen Teile der Dokumentendatenbank löscht und sie somit zerstört.
- Der Nachteil ist, dass diese Datenbank sehr groß werden kann und dass damit die Sicherung so lange dauern kann, dass die Nacht zu kurz wird.
- Die fileorientierte Dokumentendatenbank.
In dieser Konstellation wird nur die Verwaltung der abgelegten Dateien (BLOBs) in der Dokumentendatenbank vorgenommen. Die eigentlichen Daten sind in einer Filestruktur abgelegt, die, so ohne weiteres, für niemanden lesbar ist.- Dies hat den Vorteil, dass die Sicherung der sehr großen Dokumentendatenbank über z.B. rsync erfolgen kann und somit nur die veränderten, in der Regel nur die neuen Dateien, in das Sicherungsmedium übertragen werden müssen. Damit ist diese Sicherung in kurzer Zeit durchgeführt, auch bei einer entsprechend großen Datenmenge.
- Der Nachteil ist, dass theoretisch ein unbedachter Administrator, jemand anderer sollte darauf sowieso keinen Zugriff haben, Teile davon herauslöschen könnte, womit die gesamte Struktur zerstört wäre. Da dieser Fall bisher noch nie eingetreten ist, können wir auch nicht sagen, ob ein Rücksichern der damit fehlenden Teile, dieses Problem beheben würde.
Multitier / Mehrschichttechnik
Wie aus dem Architekturbild ersichtlich, besteht die software-technische Architektur des Kieselstein ERP aus mehreren Schichten.
- Der Datenbankserver
- Der Applikationsserver Wildfly, das Herzstück des Kieselstein ERP Systems
- Die Java / Swing Clients mit der für dich sichtbaren Benutzeroberfläche
- Die RestAPI Anbindung
- die peripheren Geräte wie Terminals, Mobile App, eigene Clients,
die über die RestAPI Bidirektional auf den Applikationsserver zugreifen.
Diese Lösung hat den Vorteil, dass insbesondere die Anbindung der Clients und der peripheren Geräte, auch über entfernte Standorte (bei gewissen technischen Voraussetzungen), erfolgen kann.
In der Cloud oder on Premise
Üblicherweise wird das Kieselstein ERP on Premise, also an deinem Firmen-Standort betrieben. Das hat den enormen Vorteil, dass du deine Daten im Unternehmen jederzeit verfügbar hast, ohne auf die Internetverbindungen angewiesen zu sein.
Du kannst dein Kieselstein ERP selbstverständlich auch in einer Private Cloud bei einem der vielen Hostinganbieter betreiben. Hier spielt immer das Thema der Leistungsfähigkeit der beteiligten Internetanbindungen und hier vor allem der Latence-Zeiten eine Rolle.
Selbstverständlich ist der Zugriff über eine entsprechend gesicherte Verbindung, wie z.B. VPN-Tunnel (Virtual Private Netzwerk) herzustellen.
Daher nutzen viele Anwender auch die verschiedensten Formen von Remote-Desktop bzw. Terminalserver.
Wichtig ist in beiden Fällen, du bist Herr/Frau deiner Daten.
Lagerst du deinen Server zu einem der verschiedenen Anbieter aus, so musst du darauf achten (DSGVO usw.), dass diese zu 100% dem europäischen Recht unterliegen.
Der eventuelle Nachteil ist, dass du dich um deine IT selber kümmern musst, wobei du das natürlich an einen fähigen IT-Betreuer auslagern kannst.
Unter anderem ist ein zusätzlicher Vorteil, dass lokale Server(-Hardware) im Endeffekt immer kostengünstiger sind, als die verschiedensten Mietvarianten. Ganz abgesehen davon, dass du damit unabhängig bist.