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Blech-Laser-Daten Schnittstellen

Blech-Laser-Daten Schnittstellen

Mit der Funktionalität der Blech-Laser-Daten Schnittstellen (kurz BLDS) steht eine komfortable Anbindung an verschiedene Systeme zur Verfügung.

In gewissen Grenzen kann bei diesen Schnittstellen, dass Austauschformat frei definiert werden.

Aktuell wurden damit die nachfolgend aufgeführten Anbindungen umgesetzt.
Weitere Anbindungen auch mit einer entsprechend breiteren Datenbasis können nach ausführlicher Spezifikation umgesetzt werden.

Damit die BLDS(Blech-Laser-Daten Schnittstelle) funktioniert muss die Zusatzfunktionsberechtigung TRUTOPS_BOOST aktiviert sein.

Bei der Definition der Datenübergaben wird auch immer von Import und Export gesprochen.
Beachte bitte, dass dies immer aus Sicht deines Kieselstein-Servers zu sehen ist. D.h. wenn du Daten z.B. aus deinen Losen an das andere (MES) System senden möchtest, ist dies aus Sicht der BLDS ein Export. Diese Daten werden dann vom anderen System importiert.

Vorgehensweise für die Definition der Export- und Importfunktionen

Die Definition der Export- bzw. Importfunktionen erfolgt in zwei Schritten:

  • a.) Anlegen der Datenstruktur(en) mit eventuellem Werte-Mapping
  • b.) Festlegen der Kommunikationsarten und Pfade

Editor

Die BLDS kommt ab der Version Kieselstein ERP Version 1.1.2 auch mit einem Editor, mit dem die Parametrierung durchgeführt werden kann.
Voraussetzung ist, dass die oben genannte Zusatzfunktionsberechtigung (TRUTOPS_BOOST) aktiviert ist. Weiters steht dieser Editor nur für den Admin zur Verfügung.

Der Editor gliedert sich in zwei Bereiche.

  • a.) Definition der Datenstrukturen
  • b.) Definition der Kommunikationspfade

Du findest diesen im Modul System, unterer Reiter Datenstruktur bzw. BLDS.

Datenstruktur

Um die verschiedensten Daten in der eigentlichen Definition der BLDS(Editor) verwenden zu können, müssen diese definiert werden. Diese werden im Modul System im unteren Modulreiter Datenstruktur definiert.

D.h. hier wird die Zusammenstellung / Übersetzung der ERP-Felder in die Werte(-Strukturen) des Zielsystems definiert.

Festlegen der Quelle / des Bereiches der Daten

Im Reiter Detail muss mit Bereich ausgewählt werden welche Daten verarbeitet werden sollten. Je nach Bereich stehen unterschiedliche ERP-Felder zur Verfügung.
Aktuell gibt es folgende Bereiche:

  • ww_artikel
  • fert_losarbeitsplan
  • fert_lossollmaterial

Wichtig: Mit dem Bereich wird bestimmt welche Daten für den Export zur Verfügung stehen.

Struktur des Datenexportes

Im Reiter Struktur definierst du nun wie deine Daten zusammengestellt werden.
Vom Grundgedanken her wird von einer XML Struktur ausgegangen. D.h. du definierst wie sich der XML-Baum zusammensetzt und welche Felder aus deinen Los- / Artikeldaten in welche Felder der XML Definitionen übertragen werden.
Das könnte z.B. wie folgt aussehen:

Zusätzlich steht noch das Mapping zur Verfügung.

Der technische Aufbau

Siehe bitte

In anderen Worten

Der Trick liegt darin, dass der XML Baum für jedes XML-Feld (jeden XML Wert) in c_list_item_pfad eingetragen wird, wobei immer der gesamte Baum abzubilden ist und jeder weitere Ast(Verzweigung) mit einem / beginnt. Somit kann die gewünschte XML Struktur dargestellt werden.

Blech-Laser-Daten Schnittstelle

Hat man nun die gewünschten Datenstrukturen definiert, so wird im unteren Modulreiter “BLDS” die Art der Datenübertragung definiert.
Mit neu wird eine Neue Definition angelegt und im Reiter Detail definiert.


Bitte beachte, dass nur Datenstrukturen ausgewählt werden können, welche noch keine Export/Import-Definition hinterlegt haben.

Es gibt folgende Auslöser

Auslöser Bemerkung
Los_Ausgabe
Los_Anlage
SHOP_TIMER Automatikjob, Export bzw. Import Schnittstellen
REST_CALL Generieren der Daten auf Anforderung durch einen RestCall. [Siehe???]

Bitte beachte die Filterart. D.h. es wird mit der Filterart entschieden, ob alle Materialartikel aus dem Los übergeben werden, oder ob nur die Artikel übergeben werden, bei denen eine Artikelklasse hinterlegt ist, bei der TOPS angehakt ist.
Solltes du von früheren Installationen kommen, muss eventuell die Filterart angepasst werden.

Leeren des Protokolls

Um die Protokolldatei der BLDS zu leeren, kannst du z.B. folgendes Script verwenden.

delete from lp_sst_lauf 
where extract(day from now() - t_zeitstempel_ende) >62;

Damit werden alle Einträge die älter als 62Tage sind gelöscht.

Verfügbare Anbindungen

Trumpf

Übergabe der Los und Artikeldaten, inkl. der dazugehörenden Zeichnungen an das Lasersystem der Firma Trumpf.

Damit verbunden das Rücklesen der Gestehungspreise der gelaserten / zu lasernden Teile

Die Blech-Laser-Daten Schnittstelle im Client

Aktivierung der BLDS und der Datenstrukturen im Client

Damit im Client die Möglichkeit besteht, die BLDS zu konfigurieren, muss die Zusatzfunktion “TRUTOPS_BOOST” aktiviert werden.
Pro Mandant (mandant_c_nr) muss der Wert “TRUTOPS_BOOST” (zusatzfunktion_c_nr) in der Tabelle ’lp_zusatzfunktionberechtigung’ hinzugefügt werden. Dies erfolgt wie gewohnt direkt in der Datenbank.

Konfigurationsablauf im Client

Damit man eine BLDS erstellen kann, benötigt man zunächst eine Datenstruktur und ein oder mehrere Datenstrukturfelder, die verknüpft werden müssen.

Dazu findet man die jeweiligen Reiter im System die jeweiligen Untermenupunkte.

Optional kann man sich bereits ein Mapping erstellen und ein paar Mappingfelder hinzufügen, um bestimmte Felder aus einem XML-File-Attribut auf einen anderen Wert zu ändern. Dieses Mapping kann dann diesem bestimmten Datenstrukturfeld zugewiesen werden.
Wichtig: Bei der Wahl des c_bereich der Datenstruktur ist darauf zu achten, dass dieser nur für eine BLDS mit dem gleichen Bereich verwendet werden kann.

Bei der Wahl der Datenstrukturfelder unbedingt berücksichtigen, dass bestimmte “erp_feld”-Einträge nur für Import und andere für Export zur Verfügung stehen. Sollte man Werte für den Export verwenden, die nur für den Import unterstützt werden oder umgekehrt, werden diese Felder ignoriert und nicht eingelesen oder ausgelesen. Eine genaue Auflistung befindet sich im Untermenupunkt Einteilung der ERP-Felder für Import/Export.
Sobald eine gültige Datenstruktur und beliebige Datenstrukturfelder verknüpft sind, kann man im Untermenupunkt ‘BLDS’ einen neuen Eintrag erstellen und mit der vorherigen Datenstruktur verknüpfen.

——— Old

Die Generische Schnittstelle und ihre Anwendungsbereiche

Allgemein

Die generische Schnittstelle definiert, wie eine bestimmte Datenstruktur “verwendet” werden kann, um einen Datenaustausch zu gewährleisten. Dies kann sowohl für eine Maschinenanbindung in Form von XML sein als auch zum Austausch bestimmter Daten mit anderen Fremdsystemen.

Beim Import:
Hier wird die verknüpfte Datenstruktur als Vorlage für das Auslesen einer Datei verwendet. In den jeweiligen Datenstrukturfeldern wird definiert, wo der jeweilige Wert z.B. in der XML-Datei zu finden ist (‘c_pfad’) und wohin im Kieselstein ERP der Wert gespeichert werden soll (’erp_feld’).

Beim Export:
Hier wird die verknüpfte Datenstruktur als Vorlage für die Erstellung einer Datei verwendet. In den jeweiligen Datenstrukturfeldern wird definiert, wo alle konfigurierten Werte (’erp_feld’) aus dem Kieselstein ERP in die Datei geschrieben werden müssen (‘c_pfad’). Alle Datenstrukturfelder mit gleichen Elternknoten (‘c_pfad’) werden zusammengefasst und verschachtelt.

Somit können beliebige Daten (nur begrenzt durch die aktuelle Auswahlmöglichkeiten an ERP-Feldern) aus dem Kieselstein ERP und Fixwerte in ausgewählte Datenformate (aktuell verfügbar: nur XML aber weitere Formate modular erweiterbar) als Dateien exportiert oder importiert werden. Spätere Anpassungen für bestimmte Anbindungen können direkt über den Client umgesetzt werden.

Aktuelle Einschränkungen

  • Es gibt noch keine Authentifizierungsmöglichkeit bei der REST-Anbindung
  • Es gibt beim Export großer Datenmengen noch keinen Paging-Mechanismus. Sollten gewisse Timeouts passieren, kann man diese aktuell nur durch Anpassung der Timeouts im System regulieren.
  • Das Logging der generischen Schnittstelle kann aktuell nur direkt aus der Datenbank ausgelesen werden. Einfach in ’lp_sst_lauf’ nach der ‘sst_id’ des gesuchten generischen Schnittstelleneintrags suchen und dann sollte man die bisherigen Durchläufe und deren Status sehen. Sollte hier ein Fehler passiert sein sollte der Status + Fehlermeldung hier ersichtlich sein.

Anzeige des Protokolls

In der Übersicht der generischen Schnittstelle

erhältst du durch Klick auf den Button Auswahlliste Anzeigen, auch eine Übersicht über alle Einträge in der Protokollierung der Kommunikation.

Eventuelle Fehler werden rot hinterlegt angezeigt.

1 - BLDS, Parametrierung

Blech-Laser-Datenschnittstelle, Parametrierung

Nachfolgend eine Beschreibung, wie man die BLDS parametrieren kann.

Das Ziel ist, die Dateistruktur für den Export (für den Import siehe) entsprechend der Vorgaben des Zielsystems zusammenzustellen.

Idealerweise bekommst du dafür eine Musterdatei welche am Zielsystem eingelesen werden kann.

Hinweis:
Die nachfolgende Beschreibung geht immer anhand einer Filestruktur vor. Egal ob dies dann tatsächlich in einer Datei mündet, oder z.B. per RestAPI an einen Endpunkt gesandt wird.

Die für die Parametrierung erforderlichen Einstellungen findest du im Modul System.
Diese teilen sich in die grundsätzliche Beschreibung der Datenstruktur, siehe unterer Modulreiter Datenstruktur und in die eigentliche BLDS, in der die Abarbeitung definiert wird.

Definition der Datenstruktur

Im Reiter Datenstruktur definierst du den grundsätzlichen Aufbau für die verschiedenen Exportdateien, welche erzeugt werden sollten.
Je Export- bzw. Importdatei muss eine eigene Definition angelegt werden.

Der ItemPfad wird nur für den Import benötigt.

Die Export-Dateien werden auf den unter Quellname in der BLDS angegebenen Basispfad exportiert.

Für eventuelle Daten-Übersetzungen siehe Mapping.

Definition Mapping

Hier ist die Idee, Werte entsprechend zu übersetzen. So können z.B. kryptische Fehlermeldungen in sprechende / Menschen lesbare Texte übersetzt werden.

Beispiel:

Quellwert Zielwert
-1 Unbekannter Fehler
0 alles Ok

Die Verwendung des Mappings muss in der Definition der Datenstruktur unter Mapping angegeben werden, womit der aus dem ERP Feld erhaltene Wert durch das Mapping verändert wird, bzw. beim Import der Wert aus dem externen System in entsprechend Kieselstein ERP konforme Werte übersetzt wird.

Dateistruktur Export

c:\kieselstein\muster\Los@@LOS_CNR@@_@@ZEITSTEMPEL_STR1@@.xml

Feld Parametrierung
Quellname Beim Export ist hier der Dateiname der erzeugten Datei anzugeben.
Es stehen hier auch die Felder aus … zur Verfügung. Diese müssen in @@ eingeschlossen sein.
Beispiel:
@@LOS_CNR@@ setzt an diese Stelle die Los Nummer. ACHTUNG: Derzeit wird / auf \ übersetzt, womit für das jeweilige Jahr entsprechende Unterverzeichnisse existieren müssen.
ZEITSTEMPEL_STR1 … aktuelles Datum und Uhrzeit in Millisekunden

Dateistruktur Import

Mit der Funktionalität der BLDS steht eine komfortable Anbindung an die verschiedensten Systeme zur Verfügung.

Aktuell wurden damit die nachfolgend aufgeführten Anbindungen umgesetzt.
Weitere Anbindungen auch mit einer entsprechend breiteren Datenbasis können nach ausführlicher Spezifikation umgesetzt werden.

Damit die BLDS (Blech-Laser-Daten-Schnittstelle) funktioniert muss die Zusatzfunktionsberechtigung TRUTOPS_BOOST aktiviert sein.

  • Ergänzend siehe dazu auch ( /fertigung/losverwaltung/trumpf_fab/ )
  • Automatikjob Export-Schnittstellen
  • Automatikjob Import-Schnittstellen

Editor

Die BLDS kommt ab der Version 1.0.27 auch mit einem Editor, mit dem die Parametrierung durchgeführt werden kann.
Voraussetzung ist, dass die oben genannte Zusatzfunktionsberechtigung (TRUTOPS_BOOST) aktiviert ist. Weiters steht dieser Editor nur für den Admin zur Verfügung.

Du findest diesen Editor im Modul System, unterer Reiter BLDS.

Es gibt folgende Auslöser

Auslöser Bemerkung
Los_Ausgabe
SHOP_TIMER Automatikjob, Export bzw. Import Schnittstellen
REST_CALL Generieren der Daten auf Anforderung durch einen RestCall. [Siehe???]

Datenstruktur

Um die verschiedensten Daten in der eigentlichen Definition der BLDS(Editor) verwenden zu können, müssen diese vorher definiert werden. Dafür kommt mit der Zusatzfunktionsberechtigung im System auch der untere Reiter Datenstruktur. Hier kannst du deine Datenstrukturen (beliebig) zusammenstellen.
D.h. mit

Aufbau

Der Grundgedanke der BLDS ist, dass damit, im Rahmen der vorhandenen Funktionen, die Kommunikation mit einem Fremdsystem sehr flexibel definiert ist.
Daher wurde die Kommunikation in Tabellen abgebildet.

Tabelle Funktion
lp_daten_struktur Definiert die Struktur der Dateninhalte, also wie sind die Daten zu importieren bzw. exportieren im Kontext zu den Kieselstein Informationen
lp_daten_struktur_feld Definiert für eine Struktur die Felder welche Importiert bzw. exportiert werden sollen
ERP Felder
lp_mapping Definiert ein Mapping welches es erlaubt bestimmte Werte für die Schnittstellen zu ersetzen
lp_mapping_wert Hier werden die Werte für die jeweiligen Mappings gespeichert
lp_sst_parameter Definiert die Schnittstelle selbst, also Typ, Format, Auslöser etc.
lp_sst_lauf Protokolliert jeden Lauf einer Schnittstelle

Beispieldaten

lp_daten_struktur

Spalte Datentyp Kommentar
i_id int4 fortlaufende ID
c_bezeichnung varchar(64)
c_bereich varchar(32) Definiert den Bereich (quasi die Ziel/Quell Tabellen/Datenstrukturen) für den die Struktur gültig ist.
Aktuell unterstützte Werte:
- fert_lossollmaterial
- ww_artikel
Diese Bereich können programmtechnisch entsprechend ergänzt werden.
c_list_item_pfad varchar(128) Definiert das Item in einer XML-Datei wenn mehrere Datenzeilen in einer XML-Datei exportiert werden sollen, welches der Elternknoten ist. Also wo alle Datensätze wiederholt werden sollen.
Hinweis: Dieses Feld wird bei JSON die Definition der Array-Feldern beinhalten.
c_default_datum_format Varchar(32) Die Formatmaske vom Datums-Werten damit eine Umwandlung von bzw. in einem Text erfolgen kann.
Diese Formatmaske wird für die Werte verwendet, solange für das jeweilige Feld die Formatmaske nicht überschrieben wurde.
Hierfür wird die Java SimpleDateFormat Maske berücksichtigt.
c_default_nummer_format varchar(16) Die Formatmaske vom Zahlen-Werten damit eine Umwandlung von bzw. in einem Text erfolgen kann.
Diese Formatmaske wird für die Werte verwendet, solange für das jeweilige Feld die Formatmaske nicht überschrieben wurde.
personal_i_id_anlegen int4
personal_i_id_aendern int4
t_anlegen timestamp
t_aendern timestamp

lp_daten_struktur_feld

Spalte Datentyp Kommentar
i_id int4 fortlaufende ID
struktur_daten_i_id int4
c_erp_feld varchar(64) Für eine Export-Schnittstelle der Wert welcher exportiert werden soll.Für eine Import-Schnittstelle in welches Feld der Kieselstein Datenbank bzw. wie der Wert interpretiert werden soll.Welche Felder hier zur Verfügung stehen ist abhängig des Bereich von der Struktur, siehe unten die aktuellen Möglichkeiten.
c_fix_wert varchar(128) Für eine Export-Schnittstelle der Wert welcher exportiert werden soll wenn kein ERP-Feld definiert wurde.Für eine Import-Schnittstelle der Wert welcher importiert werden soll, wenn in der Quelle (Beispiel XML-Datei), der Wert nicht enthalten oder leer ist.
c_pfad Varchar(128) Der Pfad in einer XML-Datei wo sich der entsprechende Wert befindet.
c_attribut_name varchar(128) Wenn der Wert als XML-Exportiert bzw. Importiert werden soll, kann hier ein Attribute-Name definiert werden welcher sich auf die Daten bezieht.
i_sort int4
c_format_maske varchar(32) Die Format-Maske wie das jeweilige Feld wenn es sich um eine Zahl oder Datum handelt, von bzw. in einen Text-Wert umgewandelt werden kann.
mapping_i_id int4 Das eventuelle Mapping, das die Übersetzung eines Quell-Wertes in einen Zielwert definiert. Siehe lp_mapping bzw. lp_mapping_wert
personal_i_id_anlegen int4
personal_i_id_aendern int4
t_anlegen timestamp
t_aendern timestamp

ERP Felder

To be described

lp_mapping

Die Beschreibung der Werte-Übersetzungen (Mappings).

Spalte Datentyp Kommentar
i_id int4 fortlaufende ID
c_bezeichnung varchar(64)
personal_i_id_anlegen int4
personal_i_id_aendern int4
t_anlegen timestamp
t_aendern timestamp

lp_mapping_wert

Spalte Datentyp Kommentar
i_id int4 fortlaufende ID
mapping_i_id int4
c_quellwert varchar(64)
c_zielwert varchar(128)
personal_i_id_anlegen int4
personal_i_id_aendern int4
t_anlegen timestamp
t_aendern timestamp

lp_sst_parameter

Spalte Datentyp Kommentar
i_id int4 fortlaufende ID
c_transfer_typ varchar(64) Der Typ wie die Daten übertragen werden, wie:
REST-DISPATCHER: Es werden Daten über einen HTTP-Post Request an einen anderen Webserver versendet/exportiert bzw. über einen HTTP-Get Request von einem anderen Webserver abgefragt/importiert.
REST-RECEIVER: Es können über die Kieselstein-REST Api Daten importiert bzw. exportiert werden. Hierfür gibt es folgende neue Endpunkte: /api/v1/interfaces/{interfaceID}/get-data
und /api/v1/interfaces/{interfaceID}/store-data.
FILE: Die Schnittstelle importiert bzw. exportiert Daten von/in Dateien.
struktur_daten_i_id int4 Die Referenz auf die Struktur welche bestimmt wie die Daten aufbereitet werden sollen.
i_ausloeser smallint Hier wird gesteuert bei welchen Aktionen die Schnittstelle ausgelöst wird. Aktuell:
1 = Shop Timer (System/Automatik).
2 = Los-Ausgabe
3 = REST-Endpunkt
c_quellname Varchar(256) Der Quellname (abhängig je Transfer-Typ) wo die Daten exportiert oder von wo die Daten importiert werden sollen. Dies kann ein Dateiname (mit eventuellen Platzhaltern) oder auch eine URL sein.
c_typ varchar(1) Der Typ steuert ob Daten aus dem Kieselstein exportiert oder ins Kieselstein importiert werden sollen. I = Import & E = Export
i_daten_modus smallint Steuert bei Export Schnittstellen ob alle betreffende Datensätze oder nur welche die sich seit dem letzten Schnittstellenlauf geändert wurden exportiert werden sollen. Aktuell:
1 = Alle Datensätze
2 = Nur geänderte Datensätze
c_format varchar(5) Das Format in welches die Daten exportiert bzw. importiert werden sollen.
Aktuell nur XML und CSV (Testweise) umgesetzt.
c_bereich varchar(32) Der Bereich steuert welche Daten behandelt werden sollen. Aktuell:
FERT_TRUMPF_SOLL_MATERIAL = Nur Soll-Materialien welche bei der Artikelklasse das TOPS Kennzeichen gesetzt haben. (Nur Export)
WW_ARTIKEL_TOPS = Nur Artikel welche bei der Artikelklasse das TOPS Kennzeichen gesetzt haben. (Import & Export)
FERT_TRUMPF_PROD_ORDER = Aktualisiert die Export-Ende Informationen für das Los-Soll-Material (Nur Import).
WW_ARTIKEL_TRU_TOPS_LOG = Aktualisiert die Gestehungspreise und Geometriedaten für die Los-Soll-Materialien (Nur Import)
i_sort Int4 Bestimmt die Reihenfolge wie die Schnittstellen welche dem selben Auslöser haben abgearbeitet werden sollen.
c_bezeichnung varchar(64)
i_nachverarbeitung_modus smallint Steuert beim Importieren von Dateischnittstellen wie die importierten Dateien behandelt werden sollen. Aktuelle Möglichkeiten:
0 = Keine Aktion
1 = Importierte Datei löschen
2 = Importierte Datei umbenennen (Wenn der Import erfolgreich war wird die Endung “.bak” hinzugefügt, in einem Fehlerfall wird die Endung “.error” hinzugefügt)
b_akitv Boolean true = Schnittstelle aktiv, false = inaktiv
personal_i_id_anlegen int4 Angelegt von Person
personal_i_id_aendern int4 zuletzt geändert von Person
t_anlegen timestamp angelegt am
t_aendern timestamp zuletzt geändert am

lp_sst_lauf

Spalte Datentyp Kommentar
i_id int8 fortlaufende ID
sst_i_id int4 Die Referenz zur jeweiligen Schnittstelle
t_zeitstempel_start timestamp Der Zeitstempel wann der jeweilige Lauf gestartet wurde.
t_zeitstempel_ende timestamp Der Zeitstempel wann der jeweilige Lauf beendet wurde.
i_status smallint Der Status des jeweiligen Schnittstellenlauf.
0 = Gestartet
1 = Erfolgreich beendet
2 = Fehler
i_anzahl_datensaetze int4 Die Anzahl der Datensätze welche im jeweiligen Schnittstellenlauf behandelt wurden.
c_fehlermeldung text In einem Fehlerfall die entsprechende Fehlermeldung mit dem Java-StackTrace (für das Debugging).

Dazugehörende Parameter

Parameter Bedeutung
Import Schnittstellen Durchführen des Automatiklaufes der Import-Daten
Export Schnittstellen Durchführen des Automatiklaufes der Export-Daten

Beispiel

Ein Beispiel wie alle Material-Nummern eines Loses als Los-Soll-Materialien hinterlegt werden.

Struktur:

INSERT INTO public.lp_daten_struktur(i_id, c_bezeichnung, c_bereich, c_list_item_pfad, c_default_datum_format, c_default_nummer_format, personal_i_id_anlegen, personal_i_id_aendern, t_anlegen, t_aendern) VALUES
(11, 'Los-Materialien', 'fert_lossollmaterial', 'Materialliste/Daten', NULL, NULL, 11, 11, '2025-01-09 12:51:11.581', '2025-01-09 12:51:11.581');

Struktur Felder:

INSERT INTO public.lp_daten_struktur_feld(i_id, struktur_daten_i_id, c_erp_feld, c_fix_wert, c_pfad, c_attribut_name, i_sort, c_format_maske, personal_i_id_anlegen, personal_i_id_aendern, t_anlegen, t_aendern, mapping_i_id) VALUES
(11, 11, 'LOS_ID', NULL, 'Materialliste/Los/Id', NULL, 1, NULL, 11, 11, '2025-01-15 11:53:24.295', '2025-01-15 11:53:24.295', NULL),
(12, 11, 'LOS_CNR', NULL, 'Materialliste/Los/CNr', NULL, 1, NULL, 11, 11, '2025-01-15 11:53:24.301', '2025-01-15 11:53:24.301', NULL),
(13, 11, 'ARTIKEL_CNR', NULL, 'Materialliste/Daten/Material/CNr', NULL, 2, NULL, 11, 11, '2025-01-15 11:53:24.306', '2025-01-15 11:53:24.306', NULL),
(14, 11, 'ARTIKEL_BEZEICHNUNG', NULL, 'Materialliste/Daten/Material/Caption', NULL, 2, NULL, 11, 11, '2025-01-15 11:53:24.306', '2025-01-15 11:53:24.306', NULL);

Ergebnis als XML-Datei:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="no"?>
<Materialliste>
<Los\>
<Id\>16</Id>
<CNr>25/0000003</CNr>
</Los\>
<Daten>
<Material>
<Cnr>25711</Cnr>
<Caption\>Artikel Seitenblech 1</Caption\>
</Material>
<Material>

In anderen Worten

Der Trick liegt darin, dass der XML Baum für jedes XML-Feld (jeden XML Wert) in c_list_item_pfad eingetragen wird, wobei immer der gesamte Baum abzubilden ist und jeder weitere Ast(Verzweigung) mit einem / beginnt. Somit kann die gewünschte XMl Struktur dargestellt werden.

Verfügbare Anbindungen

Trumpf

Übergabe der Los und Artikeldaten, inkl. der dazugehörenden Zeichnungen an das Lasersystem der Firma Trumpf.

Damit verbunden das Rücklesen der Gestehungspreise der gelaserten / zu lasernden Teile


Wie bei Null beginnen?

1

Im lp_sst_parameter wird beschrieben welche Daten wohin exportiert werden. D.h. du brauchst zuerst einen gobalen Namen für deinen Export, dieser wird in der lp_daten_struktur angelegt. Hier wird im Bereich auch definiert, was exportiert werden sollte.

2 - Blech-Laser-Daten-Schnittstelle: Einteilung der ERP-Felder für Import/Export

Blech-Laser-Daten-Schnittstelle: Einteilung der ERP-Felder für Import/Export

ERP-Felder für Import/Export

Diese Felder gliedern sich einerseits in diejenigen die beim Import unterstützt werden und die die beim Export zur Verfügung stehen.

Beim Export werden diese noch in die verschiedenen Funktionsbereiche getrennt.

WICHTIG:
Welche ERP-Felder zur Verfügung stehen, wird auch vom Bereich definiert.
Der Bereich wird durch Anlage einer Datenstruktur-Definition im Reiter Detail definiert.

Für eine detaillierte Beschreibung der Bedeutung jedes einzelnen Feldes siehe bitte

Beim Import berücksichtigte Felder:

  • LOSSOLLMATERIAL_ID
  • LOS_ID
  • LOS_CNR
  • LOSSOLLMATERIAL_TRUTOPS_ORDERNO
  • ARTIKEL_ID
  • LOSSOLLMATERIAL_SORT
  • LOSSOLLMATERIAL_TRUTOPS_EXPORT_ENDE
  • LOSSOLLMATERIAL_TRUTOPS_EXPORT_FEHLER_CODE
  • LOSSOLLMATERIAL_TRUTOPS_EXPORT_FEHLER_TEXT

Für den Export verfügbare Felder

Felder aus dem Bereich ww_artikel



  • ZEITSTEMPEL_STR1
  • @@IMPORT_ZEITSTEMPEL@@
  • @@IMPORT_FILE_NAME@@
  • ARTIKEL_ID
  • ARTIKEL_CNR
  • ARTIKEL_BEZEICHNUNG
  • ARTIKEL_KURZ_BEZEICHNUNG
  • ARTIKEL_TRUTOPS_NR
  • ARTIKEL_MATERIAL_TRUTOPS_INFO
  • ARTIKEL_TRUTOPS_METADATEN_PFAD
  • ARTIKEL_TRUTOPS_METADATEN_HASH
  • ARTIKEL_TRUTOPS_METADATEN_GROESSE
  • ARTIKEL_TRUTOPS_METADATEN_ERSTELLT
  • ARTIKEL_TRUTOPS_METADATEN_MODIFIZIERT
  • ARTIKEL_TRUTOPS_EXPORT_ENDE
  • ARTIKEL_TRUTOPS_FEHLER_CODE
  • ARTIKEL_TRUTOPS_FEHLER_TEXT
  • TRU_TOPS_LOG_MATERIAL_ARTIKEL_KURZBEZEICHNUNG
  • TRU_TOPS_LOG_TEIL_GEWICHT
  • TRU_TOPS_LOG_BEARBEITUNG_DAUER_MINUTE
  • TRU_TOPS_LOG_LASERKOSTE_STUNDE
  • TRU_TOPS_LOG_LAGER_ID
  • TRU_TOPS_LOG_BREITE_ARTIKEL
  • TRU_TOPS_LOG_LAENGE_ARTIKEL
  • TRU_TOPS_LOG_HOEHE_ARTIKEL
  • TRU_TOPS_LOG_MEHRVERBRAUCH_LASER_IN_MM

Felder aus BEREICH_LOS

Diese Felder stehen sowohl für den Bereich fert_lossollmaterial als auch fert_lossollarbeitsplan zur Verfügung.

  • LOS_LOSGROESSE
  • LOS_PRODUKTIONSBEGINN
  • LOS_PRODUKTIONSENDE
  • LOS_FERTIGUNGSGRUPPE
  • LOS_MANDANT_CNR
  • LOS_STUECKLISTE_ARTIKEL_CNR
  • LOS_STUECKLISTE_ARTIKEL_BEZEICHNUNG
  • LOS_TRUMPF_FAELLIG_DATUM

fert_lossollmaterial



  • LOSSOLLMATERIAL_MENGE
  • LOSSOLLMATERIAL_EINHEIT
  • LOSSOLLMATERIAL_POSITION
  • LOSSOLLMATERIAL_MONTAGEART
  • LOSSOLLMATERIAL_ARTIKEL_CNR

fert_losarbeitsplan



  • LOSARBEITSPLAN_ARBEITSGANGNUMMER
  • LOSARBEITSPLAN_TATIGKEIT_BEZEICHNUNG
  • LOSARBEITSPLAN_MASCHINE_IDENTIFIKATIONSNR
  • LOSARBEITSPLAN_ARTIKEL_CNR
  • LOSARBEITSPLAN_RUESTZEIT
  • LOSARBEITSPLAN_STUECKZEIT
  • LOSARBEITSPLAN_X_TEXT
  • LOSARBEITSPLAN_KOMMENTAR

3 - Strukturen in der Datenbank

Die Strukturen in der Datenbank für die Blech-Laser-Daten-Schnittstelle

Der Grundgedanke der Blech-Laser-Daten-Schnittstelle ist, dass damit, im Rahmen der vorhandenen Funktionen, die Kommunikation mit einem Fremdsystem sehr flexibel definiert ist.
Daher wurde die Kommunikation in Tabellen abgebildet.

Strukturen in der Datenbank

Nachfolgend eine ergänzende Beschreibung des Aufbaues der Definition Datenstruktur.

Tabelle Funktion
lp_daten_struktur Definiert die Struktur der Dateninhalte, also wie sind die Daten zu importieren bzw. exportieren im Kontext zu den Kieselstein Informationen
lp_daten_struktur_feld Definiert für eine Struktur die Felder welche Importiert bzw. exportiert werden sollen
ERP Felder
lp_mapping Definiert ein Mapping welches es erlaubt bestimmte Werte für die Schnittstellen zu ersetzen
lp_mapping_wert Hier werden die Werte für die jeweiligen Mappings gespeichert
lp_sst_parameter Definiert die Schnittstelle selbst, also Typ, Format, Auslöser etc.
lp_sst_lauf Protokolliert jeden Lauf einer Schnittstelle

Zusätzlich werden alle erfolgreichen Datenübertragungen protokolliert. Die Beschreibung der Felder findest du unter

Blech-Laser-Daten-Schnittstelle (lp_sst_parameter)

Feldname Datentyp Pflichtfeld Bezeichnung
i_id integer Ja Fortlaufende ID
c_transfer_typ varchar(12) Ja Der Typ wie die Daten übertragen werden, wie:
REST-DISPATCHER:
Es werden Daten über einen HTTP-Post Request an einen anderen Webserver versendet/exportiert bzw. über einen HTTP-Get Request von einem anderen Webserver abgefragt/importiert.

REST-RECEIVER:
Es können über die Kieselstein-REST Api Daten importiert bzw. exportiert werden. Hierfür gibt es folgende neue Endpunkte: /api/v1/interfaces/{interfaceID}/get-data und /api/v1/interfaces/{interfaceID}/store-data .

FILE:
Die Schnittstelle importiert bzw. exportiert Daten von/in Dateien.
struktur_daten_i_id integer Ja Die Referenz auf die Datenstruktur, welche bestimmt wie die Daten aufbereitet werden sollen.
i_ausloeser smallint Ja Hier wird gesteuert bei welchen Aktionen die Schnittstelle ausgelöst wird:
 • 1 = Shop Timer (System/Automatik)
 • 2 = Los-Ausgabe
 • 3 = REST-Endpunkt
c_quellname varchar(256) Nein Der Quellname (abhängig je Transfer-Typ) wo die Daten exportiert oder von wo die Daten importiert werden sollen. Dies kann ein Dateiname (mit eventuellen Platzhaltern) oder auch eine URL sein.
Mögliche Platzhalter:
 • ZEITSTEMPEL_STR1
   (Format: “yyyyMMddHHmmss)
 • @@IMPORT_ZEITSTEMPEL@@
 • @@IMPORT_FILE_NAME@@
 • Felderinhalte können mit @@FELD_NAME@@ ebenfalls verwendet werden
c_typ varchar(1) Ja Steuert ob Daten aus dem Kieselstein ERP oder ins Kieselstein ERP importiert werden sollen:
 • I = Import
 • E = Export
i_daten_modus smallint Ja Steuert ob alle betreffende Datensätze, oder nur welche die sich seit dem letzten Schnittstellenlauf geändert haben, exportiert werden sollen:
 • 1 = Alle Datensätze
 • 2 = Nur geänderte Datensätze
c_format varchar(5) Ja Das Format in welches die Daten exportiert bzw. importiert werden sollen:
 • XML
 • CSV (Beta-Status)
c_bereich varchar(32) Ja Der Bereich steuert welche Daten behandelt werden sollen:

FERT_TRUMPF_SOLL_MATERIAL
Nur Soll-Materialien welche bei der Artikelklasse das TOPS Kennzeichen gesetzt haben.
(Nur Export)

WW_ARTIKEL_TOPS
Nur Artikel welche bei der Artikelklasse das TOPS Kennzeichen gesetzt haben.
(Import & Export)

FERT_TRUMPF_PROD_ORDER
Aktualisiert die Export-Ende Informationen für das Los-Soll-Material.
(Nur Import)

WW_ARTIKEL_TRU_TOPS_LOG
Aktualisiert die Gestehungspreise und Geometriedaten für die Los-Soll-Materialien.
(Nur Import)
i_sort integer Ja Bestimmt die Reihenfolge in welcher die Schnittstellen mit den selben Auslöser abgearbeitet werden sollen.
c_bezeichnung varchar(64) Ja Bezeichnung der Datenstruktur, welche auch als Anzeige im Client dient
i_nachverarbeitung_modus smallint Nein Steuert beim Importieren von Dateischnittstellen wie die importierten Dateien behandelt werden sollen:
 • 0 = Keine Aktion
 • 1 = Importierte Datei löschen
 • 2 = Importierte Datei umbenennen (Wenn der Import erfolgreich war wird die Endung „.bak“ hinzugefügt, in einem Fehlerfall wird die Endung „.error“ hinzugefügt)
b_aktiv boolean Ja Damit kann die Blech-Laser-Daten-Schnittstelle aktiviert oder deaktiviert werden.
personal_i_id_anlegen integer Ja ID des Benutzers, der/die den Parameter erstellt hat
personal_i_id_aendern integer Ja ID des Benutzers, der/die den Parameter zuletzt geändert hat
t_anlegen timestamp Ja Zeitpunkt der Erstellung des Parameters
t_aendern timestamp Ja Zeitpunkt der letzten Änderung des Parameters

Wichtig: Wenn “Shop Timer” als Auslöser gewählt wird, gibt es im Tab “Automatik” für Export und Import 2 getrennte Parameter (Import Schnittstellen und Export Schnittstellen) um die Intervalle zu setzen.

Logging der Blech-Laser-Daten-Schnittstelle (lp_sst_lauf)

Jedes Mal, wenn ein Schnittstelleneintrag durch einen bestimmten Auslöser (Shop-Timer, Los-Ausgabe oder Rest-Endpunkt) gestartet wird, wird ein Loggingeintrag erstellt.
Am Ende wird ein Endzeitpunkt und der jeweilige Status gesetzt. Im Fehlerfall wird zusätzlich eine Fehlermeldung mitgeloggt.

Feldname Datentyp Pflichtfeld Bezeichnung
i_id int Ja Fortlaufende ID
sst_i_id int Ja Referenz auf eine BLDS (SST_Parameter)
t_zeitstempel_start timestamp Ja Startzeitpunkt eines Durchlaufs einer BLDS
t_zeitstempel_ende timestamp Nein Endzeitpunkt eines Durchlaufs einer BLDS
i_status smallint Ja Status des Durchlaufs:
0 = STARTED
1 = FINISHED
-1 = ERROR
i_anzahl_datensaetze integer Nein Anzahl der bearbeiteten Datensätze im Lauf
c_fehlermeldung text Nein Fehlermeldung, falls der Lauf fehlschlägt

Datenstruktur (lp_daten_struktur)

Definiert die Struktur der Dateninhalte, einschließlich der Informationen darüber, wie die Daten zu importieren bzw. exportieren sind, im Kontext der Kieselstein-Daten.
Aktuell werden die Datenstrukturen ausschließlich für die Blech-Laser-Daten-Schnittstelle.

Feldname Datentyp Pflichtfeld Bezeichnung
i_id integer Ja Fortlaufende ID
c_bezeichnung varchar(64) Ja Bezeichnung der Datenstruktur, welche auch als Anzeige im Client dient
c_bereich varchar(32) Ja Definiert den Bereich (die Ziel/Quelltabellen) für den die Struktur gültig ist.
 • Fert-Lossollmaterial
 • WW-Artikel
Wenn die Datenstruktur in einer BLDS verwendet wird, muss der Bereich mit diesen übereinstimmen bzw. können nur Datenstrukturen mit dem gleichen Bereich ausgewählt werden.
c_list_item_pfad varchar(128) Nein Definiert die Item in einer XML-Datei wenn mehrer Datenzeilen in einer XML-Datei exportiert werden sollen, welches der Elternknoten ist. Also wo alle Datensätze wiederholt werden sollen.
c_default_datum_format varchar(32) Ja Die Formatmaske die für alle Datumswerte aller zugewiesenen Datenstrukturfelder als Default für eine Umwandlung von bzw. in einen Text verwendet wird. Hierfür wird Java SimpleDateFormat verwendet.
c_default_nummer_format varchar(16) Nein Die Formatmaske die für alle Zahlenwerten aller zugewiesenen Datenstrukturfelder als Default für eine Umwandlung von bzw. in einen Text verwendet wird. Hierfür wird Java String format() Method verwendet.
personal_i_id_anlegen integer Ja ID des Benutzers, der die Datenstruktur erstellt hat
personal_i_id_aendern integer Ja ID des Benutzers, der zuletzt die Datenstruktur geändert hat
t_anlegen timestamp Ja Zeitpunkt der Erstellung der Datenstruktur
t_aendern timestamp Ja Zeitpunkt der letzten Änderung der Datenstruktur

Datenstrukturfeld (lp_daten_struktur_feld)

Eine Datenstruktur besteht aus beliebig vielen Datenstrukturfeldern, in denen genau definiert ist, wohin der Wert in der Dateistruktur geschrieben werden muss bzw. wo er in einer importierten Datei ausgelesen werden kann.
Alle Datenstrukturfelder einer Datenstruktur werden je nach Transfertyp (Export oder Import) in eine Datei geschrieben oder aus einer Datei gelesen.

Feldname Datentyp Pflichtfeld Bezeichnung
i_id integer Ja Fortlaufende ID
struktur_daten_i_id integer Ja Referenz auf die Datenstruktur
c_erp_feld varchar(64) Nur wenn kein ‘c_fix_wert’ gesetzt ist Für eine Export-Schnittstelle: der Wert welcher exportiert werden soll.

Für eine Import-Schnittstelle: in welches Feld der Kieselstein ERP Datenbank geschrieben wird bzw. wie der Wert interpretiert werden soll.

Welche Felder hier zur Verfügung stehen ist durch den Bereich der Struktur und den Transfertyp der verknüpften BLDS (Import / Export) definiert.
c_fix_wert varchar(128) Nur wenn kein ‘c_erp_feld’ gesetzt ist Für eine Export-Schnittstelle: der Wert welcher exportiert werden soll wenn kein ERP-Feld definiert wurde.

Für eine Import-Schnittstelle: der Wert welcher importiert werden soll, wenn in der Quelle (Beispiel XML-Datei), der Wert nicht enthalten oder leer ist.
c_pfad varchar(128) Nein Der X-Pfad in einer XML-Datei wo sich der entsprechende Wert befindet. Der Operator “/” wird verwendet um Elemente zu verschachteln.
Zum Beispiel: Test/Test2/Test3 würde in Test3 den Wert aus dem ‘c_erp_feld’ beim Export eintragen und bei Import auslesen.
c_attribut_name varchar(128) Nein Wenn der Wert als XML exportiert bzw. importiert werden soll, kann hier ein Attributename definiert werden, welcher sich auf die Daten bezieht.
i_sort integer Ja Sortierposition des Datenstrukturfeldes innerhalb der Datenstruktur.
c_format_maske varchar(32) Nein Pro Datenstrukturfeld kann die in der Datenstruktur definierte globale Formatmaske (c_default_datum_format oder c_default_nummer_format) überschrieben werden. Diese spezifische Formatmaske wird für die Umwandlung von bzw. in einen Text verwendet, anstatt die globale Formatmaske.
mapping_i_id integer Nein Eine Referenz auf ein Mapping, das steuert, wie ein Quellwert in einen Zielwert übersetzt werden kann. Ein Beispiel hierfür wäre die Umwandlung von Fehlercodes in menschenlesbare Texte.
personal_i_id_anlegen integer Ja ID des Benutzers, der dieses Feld erstellt hat
personal_i_id_aendern integer Ja ID des Benutzers, der dieses Feld zuletzt geändert hat
t_anlegen timestamp Ja Zeitpunkt der Erstellung des Feldes
t_aendern timestamp Ja Zeitpunkt der letzten Änderung des Feldes

Mapping (lp_mapping)

Die Mapping-Klasse ist eine Containerklasse mit einem sprechenden Namen (c_bezeichnung), zu der beliebig viele Mappingwerte verknüpft werden können. Eine Mapping-Klasse kann auch für mehrere Datenstrukturfelder verwendet werden, was sie besonders flexibel macht.

Feldname Datentyp Pflichtfeld Bezeichnung
i_id integer Ja Fortlaufende ID
c_bezeichnung varchar(64) Ja Bezeichnung des Mappings, welche auch als Anzeigename dient
personal_i_id_anlegen integer Ja ID des Benutzers, der das Mapping erstellt hat
personal_i_id_aendern integer Ja ID des Benutzers, der das Mapping zuletzt geändert hat
t_anlegen timestamp Ja Zeitpunkt der Erstellung des Mappings
t_aendern timestamp Ja Zeitpunkt der letzten Änderung des Mappings

Mappingwerte (lp_mapping_wert)

Pro Datenstrukturfeld kann eine Mapping-Container-Klasse (1) verknüpft werden. Die eigentlichen Mappingwerte pro Feld sind in den beliebig vielen Mappingwerte-Einträgen zu finden.

Feldname Datentyp Pflichtfeld Bezeichnung
i_id integer Ja Fortlaufende ID
mapping_i_id integer Ja Referenz auf das Mapping
c_quellwert varchar(64) Ja Quellwert, der im Rahmen des Mappings ersetzt werden soll.
c_zielwert varchar(128) Ja Zielwert, der im Rahmen des Mappings den ‘c_quellwert’ ersetzt.
personal_i_id_anlegen integer Ja ID des Benutzers, der das Mapping-Wert erstellt hat
personal_i_id_aendern inte ger Ja ID des Benutzers, der das Mapping-Wert zuletzt geändert hat
t_anlegen timestamp Ja Zeitpunkt der Erstellung des Mapping-Werts
t_aendern timestamp Ja Zeitpunkt der letzten Änderung des Mapping-Werts

Beispiel

Ein Beispiel wie alle Material-Nummern eines Loses als Los-Soll-Materialien hinterlegt werden.

Struktur:

INSERT INTO public.lp_daten_struktur(i_id, c_bezeichnung, c_bereich, c_list_item_pfad, c_default_datum_format, c_default_nummer_format, personal_i_id_anlegen, personal_i_id_aendern, t_anlegen, t_aendern) VALUES
(11, 'Los-Materialien', 'fert_lossollmaterial', 'Materialliste/Daten', NULL, NULL, 11, 11, '2025-01-09 12:51:11.581', '2025-01-09 12:51:11.581');

Struktur Felder:

INSERT INTO public.lp_daten_struktur_feld(i_id, struktur_daten_i_id, c_erp_feld, c_fix_wert, c_pfad, c_attribut_name, i_sort, c_format_maske, personal_i_id_anlegen, personal_i_id_aendern, t_anlegen, t_aendern, mapping_i_id) VALUES
(11, 11, 'LOS_ID', NULL, 'Materialliste/Los/Id', NULL, 1, NULL, 11, 11, '2025-01-15 11:53:24.295', '2025-01-15 11:53:24.295', NULL),
(12, 11, 'LOS_CNR', NULL, 'Materialliste/Los/CNr', NULL, 1, NULL, 11, 11, '2025-01-15 11:53:24.301', '2025-01-15 11:53:24.301', NULL),
(13, 11, 'ARTIKEL_CNR', NULL, 'Materialliste/Daten/Material/CNr', NULL, 2, NULL, 11, 11, '2025-01-15 11:53:24.306', '2025-01-15 11:53:24.306', NULL),
(14, 11, 'ARTIKEL_BEZEICHNUNG', NULL, 'Materialliste/Daten/Material/Caption', NULL, 2, NULL, 11, 11, '2025-01-15 11:53:24.306', '2025-01-15 11:53:24.306', NULL);

Ergebnis als XML-Datei:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="no"?>
<Materialliste>
<Los\>
<Id\>16</Id>
<CNr>25/0000003</CNr>
</Los\>
<Daten>
<Material>
<Cnr>25711</Cnr>
<Caption\>Artikel Seitenblech 1</Caption\>
</Material>
<Material>

4 - Log-Modus für Webservice-Export

Log-Modus Funktion für Webservice-Export

Log-Modus für Webservice-Export

Um nachvollziehen zu können, welche Daten tatsächlich an einen Endpoint übergeben wurden, besteht die Möglichkeit, diese im Log-Modus als Datei auf einem lokalen Serverlaufwerk zu protokollieren. Dies erleichtert die manuelle Prüfung und Analyse der exportierten Inhalte.

Der Log-Modus lässt sich über den Parameter SST_WEBSERVICE_EXPORT_LOGGING jederzeit aktivieren oder deaktivieren.
Zusätzlich kann über den Parameter SST_WEBSERVICE_EXPORT_LOGGING_PATH das Verzeichnis festgelegt werden, in dem die Dateien gespeichert werden. Dabei ist folgendes zu beachten:

  • Es muss ein absoluter Pfad angegeben werden.
  • Der Pfad muss auf Linux mit einem / und auf Windows mit einem \ enden!
  • Beispiel für einen gültigen Pfad:
    • Linux /var/log/webservice/debug/
    • Windows C:\webservice\debug\

Benennung der Dateien

Die gespeicherten Dateien folgen dem folgenden Namensschema: <SSTParameterbezeichnung>_<SSTLaufID>_<SSTLaufStartZeitstempel>.<Dateiformat>

Hinweise zur Funktion

  • Diese Funktion ist nur beim Export an einen REST-DISPATCHER oder REST-RECEIVER verfügbar.
  • Die Dateien werden nur dann gespeichert, wenn der Export erfolgreich abgeschlossen wurde.
  • Im Fehlerfall erfolgt keine Ablage der Exportdaten.