Dinge, die für eine effiziente Schulung des Kieselstein ERP Systems zu beachten sind.
Von der Vorbereitung über den Tagesablauf bis zu den Fragen ans Controlling.
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Dinge, die für eine effiziente Schulung des Kieselstein ERP Systems zu beachten sind.
Von der Vorbereitung über den Tagesablauf bis zu den Fragen ans Controlling.
Damit wir den Server möglichst gut vorbereiten können, bitte vor der ersten Basisschulung noch folgende Dinge an uns übermitteln:
Es werden von uns “nur” die Poweruser geschult, von diesen wird, ev. gemeinsam mit dem Consultant/der Consulterin die Umsetzung im eigenen Unternehmen festgelegt. Mit diesem Umsetzungswissen werden dann die weiteren / einzelnen Mitarbeiter:innen Gruppen durch die Poweruser geschult.
Wichtig ist, dass allen klar ist, dass die eigene Aufgabe im gesamten Unternehmens-Verbund zu sehen ist. Das kann durchaus bedeuten, dass die eigene Arbeit etwas mehr wird, damit sich aber die nachfolgenden Arbeiten deutlich vereinfachen, effizienter werden.
So muss z.B. beim Auftrag alles eindeutig und klar definiert sein. Damit läuft der weitere Prozess einfach und rasch durch. Das kann bedeuten, dass die Auftragserfassung etwas länger dauert. Alles andere wäre ein beständiges Nachbessern und man muss auch noch an dies und jenes denken. Wir wollen saubere Vorgaben, damit die weiteren Unternehmensprozessschritte möglichst reibungslos ablaufen können.
Bei manchen Anwendern wurde sogar festgelegt, dass das schon beim Angebot sauber definiert sein muss.
Es muss allen klar sein, dass nur durch tägliches Üben, von mindestens einer Stunde pro Tag, ein Lernen und Verfestigen des Wissens gegeben ist.
Idealerweise wird diese Lern-Stunde jeden Morgen durchgeführt.
Bitte nehmt dies sehr ernst. Wenn nicht geübt wird und wir merken das innerhalb weniger Minuten, ist die ganze Schulung wertlos, also teuer und frustrierend.
Und ja, Kieselstein ERP funktioniert komplett anderes wie das alte System, vor allem ist es kein Word und kein Excel. Damit erreicht man, dass man sich auf die Zahlen verlassen kann, viel rascher herausfindet, warum welche Kosten entstanden sind.
Denn: Der eigentliche Zweck eines jeden ERP Systems ist, mit diesem System das Unternehmen nachhaltig zum Erfolg zu führen, stetig besser zu werden.
Und auch verlässliche Zahlen für alle, auch externe Partner, zu liefern.
Zentrale Person, die alle - zumindest aber die ERP-Prozesse - kennt und beherrscht und die Koordination übernimmt.
Diese Person ist auch unser zentraleR Ansprechpartner.
Bitte um Verständnis, dass wir nur Anfragen dieser Person beantworten. Eventuelle Ausnahmen bestätigen nur die Regel.
Diese Kennzahlen können sein:
Es muss bitte immer genau definiert werden, was unter dem jeweiligen Punkt verstanden wird.
Wir brauchen bitte für unsere Notebooks einen Zugang zu eurem Kieselstein ERP-System.
Idealerweise per Lan, wenn nicht anderes möglich auch per stabilem WLan/WiFi.
Bitte ein Plätzchen an dem man auch mal in Ruhe etwas komplexere Datenbearbeitungen, Formularanpassungen u.ä. durchführen kann.
Wir beginnen unsere Schulungen pünktlich. Wenn sechs Personen 10 Minuten warten müssen, ist das einen Mensch-Stunde, mit entsprechenden Kosten.
Wir machen dazwischen aber immer wieder auch mal eine Pause, so ca. alle zwei Stunden.
Es wäre gut, wenn kleine Erfrischungsgetränke, Kaffee, für die Teilnehmer zur Verfügung stehen würde.
Mittags machen wir eine Pause von ca. 30 Minuten. Bitte maximal einen kleinen Snack vorbereiten, kein umfangreiches Mittagessen.
Am Ende des Tages sollten wir uns auf eine entsprechende ToDo Liste einigen und auch den nächsten Schulungstermin festlegen.
So könnte ein ausgefüllter Schulungstag wie folgt aussehen:
Für die ersten Schulungs-Meetings wäre es gut, wenn die Teilnehmer entsprechende Namenskärtchen vor sich auf dem Tisch stehen haben, damit wir uns leichter tun die entsprechenden Menschen anzusprechen. Idealerweise auch mit Angabe der Aufgabe.
Die Basis-Schulungen finden immer vor Ort statt. Das ist definitiv das Effizienteste. Wir hoffen alle, dass wir die Fernwartungsschulungen, wie wir sie zu Corona Zeiten machen mussten, nicht mehr notwendig haben.
Um rasch mit der Schulung beginnen zu können, muss bitte
Idealerweise sind vor der ersten Schulung bereits einige Kieselstein ERP Clients installiert. Falls nicht: Bitte um zur Verfügungstellung der Zugangsdaten um die Clients installieren zu können. Details siehe Clientinstallation.
Da die Schulung idealerweise ein on the Job Training ist, wünschen wir uns, dass die Schulungsteilnehmer zumindest in zweier Gruppen einen Rechner mit installiertem Kieselstein ERP Client haben.
Sollte die Installation nicht möglich sein, so wird dies spätestens zur ersten größeren Pause von uns nachgeholt. Bitte die Zugangsdaten bereit halten / zur Verfügung stellen.
Es ist vor allem dafür gedacht, vorab die gewünschten Schulungspunkte bzw. Module festzulegen und ein Gefühl für den Zeitaufwand zu bekommen.
Mit diesem Schulungskonzept möchten wir dir ein Werkzeug zur Vorgehensweise für die Basis-Schulung deines Kieselstein ERP Systems geben. Auch hier sei betont, dass wir von entsprechenden Kenntnissen in der Bedienung von derartigen Programmen ausgehen. Eine Erklärung, wie man eine Maus bedient, was Shortcuts (oder auch Schnellzugriffstasten) sind und wie / wozu sie zu verwenden sind, ist nicht Aufgabe von Kieselstein ERP. Gegebenenfalls ist ein “Computer” Grundkurs, oder dein IT-Betreuer dafür die richtige Anlaufstelle.
Definiere einen Power-User der zugleich der Projektverantwortliche für die Umsetzung / Einführung von Kieselstein ERP in deinem Unternehmen ist. Die Aufgabe dieser Person ist, das Projekt Einführung und Umsetzung Kieselstein ERP massiv vorwärtszutreiben. Zugleich ist er die Schnittstelle zu uns.
Es ist enorm wichtig, dass diese Person die Unterstützung durch das Management / die Geschäftsleitung hat. Es kann dies, nicht zuletzt aus Gründen des zeitlichen Aufwands, nicht die Geschäftsleitung sein.
Weiters muss der Projektverantwortliche über alle in deinem/euren Unternehmen eingesetzten Kieselstein ERP Module bestens informiert sein, die gesamten (Unternehmens-) Prozesse, die dahinterstecken, verstanden haben und darüber bestens informiert sein. D.h. er/sie ist auch in der Lage die Zusammenhänge zu verstehen. Und er/sie ist befähigt, die sich daraus ergebenden organisatorischen Änderungen umzusetzen / einzufordern.
Zugleich ist der Einführungsverantwortliche die Schnittstelle zu uns. D.h. alle Umsetzungen werden unternehmensintern vom Projektleiter in euren Unternehmen koordiniert und dann in abgestimmter Form an uns herangetragen.
Bitte beachten Sie dabei auch die Grundregeln des Projektmanagements. Sehr bewährt hat sich die Arbeitsmethode in der jeder Punkt nach
Aufforderung, Beschluss, Empfehlung, Feststellung
qualifiziert wird. Ich kann dazu auch das Buch: “IT-Projekt-Management kompakt” (Pascal Mangold, Springer Verlag) sehr empfehlen.
Für eine Übersicht über die Module siehe auch mit den stichwortartigen Details der einzelnen Module.
| Anwender: | Benutzer: | ||
|---|---|---|---|
| …………… | …………… | …………… | …………… |
| …………… | …………… | …………… | …………… |
| …………… | …………… | …………… | …………… |
| …………… | …………… | …………… | …………… |
| Bereich | Modul | Unterpunkte | Erforderlich für Anwender für Benutzer |
Vorkenntnisse 1-3 keine / mittel / sehr gute |
Durchgeführt Intensität (1-3) |
|---|---|---|---|---|---|
| Verkauf | Kunden | Anlage, Ändern, Konditionen Finden Rechnungsadresse Ansprechpartner Kurzbrief Selektionen | |||
| Angebot | |||||
| Angebotsstücklisten Verkauf | |||||
| Einkaufs-Angebotsstücklisten | |||||
| Auftrag | Anlegen, Positionen einfügen, Aktivieren / Drucken | ||||
| Lieferschein | Auftragsübernahme, Anlegen, Positionen einfügen, Aktivieren / Drucken | ||||
| Rechnung | Lieferschein Übernahme, Sammelrechnung, Anlegen, Positionen einfügen, Aktivieren / Drucken | ||||
| Warenwirtschaft | Artikel | Anlegen Chargen- / Seriennummern / Lagerbewirtschaftet Definition Verkaufspreise Definition Lieferanten Handlagerzubuchung |
|||
| Stücklisten | Anlegen, Kopfdaten, Positionen, Arbeitsplan, Grunddaten, Gesamtkalkulation, Einzeldrucke | ||||
| Einkauf | Lieferanten | Anlage, Ändern, Konditionen, Finden, Rechnungsadresse, Ansprechpartner, Kurzbrief, Beurteilung | |||
| Anfrage | Anlegen, Kopfdaten, Positionen, Lieferdaten Gruppenanfragen erstellen umwandeln / versenden |
||||
| Bestellung | Anlegen, Kopfdaten, Positionen Liefertermine Rückpflegen, Terminbestätigungen, Wareneingang, Wareneingangspositionen, Eingangsrechnung erzeugen |
||||
| Eingangsrechnung | Anlegen, Kontierung, Splittbuchung, Kundenauftrag zuordnen | ||||
| Fertigung | Los | Anlegen, manuell, anhand Auftrag, Aus Auftrag Ausgeben -> In Produktion, Fehlmengen / Reservierungen, Abliefern, Sollmengen, Ändern, Ersatztypen, Nachträgliche Materialentnahme, Zeitbuchungen, Sollzeiten / Istzeiten, Gut-/Schlecht-Stück, Wertefluss, Zusammenhang Stücklisten / Lose |
|||
| Reklamation | |||||
| Zeiterfassung | |||||
| Personal | |||||
| Management | Finanzbuchhaltung | ||||
| Allgemein | Partner | Zusammenhang Kunden / Lieferanten / PartnerAnsprechpartner ändernSerienbrief | |||
| Benutzer | Benutzer anlegen, Systemrollen definieren, Benutzer Mandant | ||||
| System | Lieferarten, Zahlungsziel, Spedition erweitern |
Intensität (1-3), 1 … angesprochen, 3 … Intensiv im Detail durchgearbeitet
Nach diesen einführenden und allgemein gültigen Punkten sei nun auf die Besonderheiten der unterschiedlichen Branchen hingewiesen.
Allgemein II:
Definition Sachkonten
Erklärung Steuerkategorien und deren Definition
Umsatzsteuervoranmeldung -> wie kommen die Werte in das Formular
Erlöskontenfindung, Artikel->Artikelgruppe->Erlöskonto->Länder(art)-Übersetzung
Kontierung Eingangsrechnung, Splittbuchung
Wirkung von Land, EU-Mitglied von bis und gemeinsames Postversendungsland
Lernschritte
Machen Sie sich mit der grundsätzlichen Bedienung von Kieselstein ERP vertraut.
Danach machen Sie sich mit den für Sie relevanten Stammdaten vertraut, z.B. Kunde, Personal oder Artikel. Beachten Sie bitte den zentralen Partnerstamm. Beachten Sie die Arbeitsweise mit den Direktfiltern und den Spaltenüberschriften.
Nun verwende die für dich/euch relevanten Bewegungsmodule
- Verkauf -> Angebote
- Einkauf -> Bestellungen
- Fertigung -> Stücklisten / Fertigungsaufträge
Drucke einen der Bewegungsdatensätze und beachte die Möglichkeiten beim Drucken
Zur leichteren Orientierung haben wir die Module in der Toolbar nach Themengruppen sortiert. Nachfolgend die Auflistung aller in Kieselstein ERP verfügbaren Module in der auch am Client verwendeten Gruppierung.
- Warenwirtschaft
- Einkauf
- Fertigung
- Fertigungslose
- Küchenmodul
- Reklamation
- Instandhaltung
- Zeiteingabe
- Personal
- Verkauf
- Kunden
- Projektverwaltung / ToDo Liste, Projektklammer
- Angebot
- Angebotsstücklisten, Verkauf und Einkauf
- Inseratenverwaltung
- Forecastplanung
- Aufträge, mit Rahmen und Abrufen
- Lieferscheine
- Rechnungen mit Gutschriften
- Management
- Zutritt
- Finanzbuchhaltung / Kontendefinition / Export
- Dashboard
- 360° Kundensicht
- Extras
- Partner, zentraler Adressbestand
- Benutzer, Rollen und Rechte
- System, von der Orts-Definition bis zu den Textmodulen
- EMail Client (preliminary)
- Nachrichtensystem
- Geodaten Anzeige
Hinweis: Da die zur Verfügung stehenden Module von den freigeschalteten Modulen und den Rollenrechten abhängig ist, müssen nicht alle angeführten Module auch in Eurer Installation aufscheinen. Wenn weitere Module benötigt werden, bitte an den Kieselstein ERP Betreuer wenden.
Warum sind manche Bewegungsdatensätze änderbar und manche nicht mehr. Der generelle Gedankengang ist, dass ein Bewegungsdatensatz so lange änderbar ist, bis es einen Nachfolger gibt. Weitere Details entnimm bitte den bei den jeweiligen Modulen angeführten Statusdiagrammen.
Der/Euer Administrator sollte die Pflege deines/eures Kieselstein ERP Systems übernehmen. Siehe dazu auch.

Ist vor allem auch gedacht um vorab, die gewünschten zu schulenden Punkte / Module festzulegen und ein Zeitgefühl dafür zu bekommen.
Eine Übersicht über die Schulungen und Schulungsinhalte zu Kieselstein ERP
Grundsätzlich gliedert sich die Schulung in Basisschulungen und Expertenschulungen.
Die Basisschulungen umfassen einen fixen Rahmen mit fixen Inhalten.
Die Expertenschulungen gehen tief in die Möglichkeiten von Kieselstein ERP und sind daher immer auch Schulungen, die speziell auf die aktuellen Bedürfnisse des jeweiligen Kieselstein ERP Anwenders abgestimmt sind.
Beide Arten verlangen Vorbereitungsarbeit, um diese so effizient wie möglich durchzuführen. Bitte beachten Sie bei allen Schulungen die menschlichen Voraussetzungen für eine effiziente Schulung.
Grundsätzlich sind jeweils On-the-Job-Trainings vorgesehen. D.h. das Erlernte / Vorgetragene sollte unmittelbar nach dem Vortrag auch selbst durchgearbeitet werden. Gerade in komplexen Systemen, wie dem umfassenden ERP System Kieselstein ERP, ist insbesondere zum Anfang, das tägliche Üben ein unbedingtes Muss.
Idealerweise werden diese Punkte bereits vor der ersten Schulung von den Teilnehmer:innen durchgearbeitet / durchgesehen, damit klar ist, welcher Teilnehmerkreis mit welchen Modulen geschult wird.
Es werden die geschulten Teilnehmer jedes Modules namentlich erfasst.
Der Kieselstein ERP Verantwortliche des Anwenders muss bei jedem Schulungs-Modul mit dabei sein (sonst ist er nicht der Kieselstein ERP Verantwortliche und kann die absolut erforderliche Koordinierungsleistung nicht erbringen)
Grundlagen
Dauer: 2 Std
Teilnehmerkreis: alle Poweruser
Vorbereitende Unterlagen: keine
Vorbereitende Arbeiten: Jeder hat seinen Login und wenn möglich auch seinen Rechner mit einem Zugang zum Kieselstein ERP.
Und erst danach die weiteren Schulungen. D.h. nach diesem sehr allgemein gehaltenen, wie geht denn was, muss ein jeder Schulungsteilnehmer einen Artikel, einen Kunden und einen Lieferanten angelegt haben, und zwar so richtig selbst. Danach gibt es Pause und dann wird mit Modul 01 begonnen.
Voraussetzungen: Login und Rechner
Ein einfacher Auftrag mit dem Artikel und ein komplexer Auftrag
Wenn auch Stücklisten und Fertigung, dann bitte eine sehr einfache Stückliste mit 1-2 Unterstücklisten.
Wer darf was und wer sieht was, DSGVO
Das Kieselstein ERP ist ein vom Kundentermin getriebenes System. Von der Idee her, sollte man immer lieferfähig sein, bei einem Lagerstand von 0 (was natürlich nicht geht).
Einrichten der Automatikreports
Wie man aus dieser Aufstellung sieht, gibt es eine deutliche Anzahl an Punkten, die geschult werden sollten. Vieles kann man sich aus der umfangreichen Online Hilfe heraus lesen, aber: Für vieles ist eine gute Kommunikation mit dem/der Kieselstein ERP Betreuer:in notwendig. Auch gerade die Dinge Best Practice, was ist in welchen Branchen üblich, was könnte in deinem Unternehmen funktionieren.
Für eine ungefähre Zeitschätzung sollte man davon ausgehen, dass man im Schnitt für jeden Punkt 10 Minuten benötigt. Die Summe der für den Schulungstag geplanten Punkte ergibt dann eine sehr grobe Richtlinie, was an diesem Tag möglich ist. Somit ergibt sich auch, wie viele Schulungstage man eventuell brauchen wird. Es hängt dies immer auch, von den Teilnehmern ab.
Insbesondere nach den ersten Basis-Schulungen muss man üben, um das Arbeiten mit dem Kieselstein ERP entsprechend effizient zu beherrschen.
Hier kommt es immer wieder vor, dass man an irgendeiner Kleinigkeit hängen bleibt.
Hier ist der pragmatische Weg:

Dieser Kreislauf ist grundsätzlich in jedem Unternehmen zu finden. Manchmal werden Abkürzungen genommen. So hat z.B. ein reines Handelshaus, meist nur anfänglich, keine Produktion.
Das Ziel eines jeden Unternehmens ist aber, durch sein nachhaltiges Wirken, zu wachsen, oder zumindest den Status Quo zu erhalten.
Aus Material- und Kapazitätsverfügbarkeit / -bedarf ergibt sich der geplante Liefertermin
Artikel
Es ist (fast) alles ein Artikel, Bauteile, Stücklisten, Tätigkeiten, Zukaufteile.
Ein Artikel ist auch immer die Isolation der Informationen vom Lieferanten an den Kunden und umgekehrt.
Kunden
Lieferanten
Partner
Diese Frage stellen sich die meisten (Jung-) Unternehmer:innen, welche sich nun glücklich selbständig gemacht haben und zu der Überzeugung gekommen sind, ein umfassendes ERP System einzusetzen.
Da ist ja so viel zu tun!
Also zuerst den Teaser
Der Schwerpunkt sollte auf jeden Fall auf dem Modul und seinen Funktionen liegen. Beschreiben Sie nur eine Funktion nach der anderen - verraten Sie nicht alle Funktionen.
Dann einen längeren beschreibenden Text und dann die einzelnen Punkte des Moduls
Die Idee ist, hier eine komplette Prozessübersicht zu deinem Kieselstein ERP zu erstellen.
Wir verwenden dafür Dateien im BPMN Format. Für die Einrichtung zum Editieren siehe BPMN installieren
Bitte achte darauf, dass auf dem Rechner Java21 installiert ist.
Ein Versuch das ist nur der Links aufs File wir brauchen aber die Bilder
Also 
Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, die in einem Unternehmen vorhandenen Ressourcen (wie z. B. Kapital, Betriebsmittel, Personal, …) möglichst effizient für den betrieblichen Ablauf einzuplanen. Der ERP-Prozess wird in Unternehmen heute häufig durch mehr oder minder komplexe ERP-Systeme unterstützt. ERP-Systeme sollten weitgehend alle Geschäftsprozesse abbilden. Eine durchgehende Integration und eine Abkehr von Insellösungen führen zu einem re-zentralisierten System, in dem Ressourcen unternehmensweit verwaltet werden können. Typische Funktionsbereiche einer ERP-Software sind: Materialwirtschaft (Beschaffung, Lager), Produktion, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling und Vertrieb (Marketing). Die Einführung einer ERP-Software ist bei mittelständischen und größeren Unternehmen ein komplexes Projekt.
Kieselstein ERP zeichnet sich insbesondere durch die effiziente Abbildung agiler Geschäftsprozesse aus (agilis lat.: schnell, flink). D.h. Kieselstein ERP passt sich mit Hilfe einer integrierten Prozessengine an die Prozesse des Unternehmens an und nicht umgekehrt (wie es bei den gängigen ERP Systemen oft der Fall ist!).
Ein ERP (Enterprise Ressource Planning) System:
Oder, wie es ein Anwender formuliert hat:
EAI = Enterprise Application Integration; d.h. die Integration von unterschiedlicher Unternehmenssoftware (z.B. mit CMS/Marketing, Zeiterfassung /SAP-HR, Finanz/ SAP-FI, B2x: Unternehmensportale/Konzernmutter, Fremdportale wie ebay, branchenspezifische Einkaufsportale etc.); dies ist meist notwendig, da ein ERP-System nie im Vakuum eingeführt wird, sondern mit bestehenden oder zukünftigen Systemen integriert werden muss!
Bei EAI spielen Web-Services mit dem SOAP Protokoll für die Funktionen und der XML Beschreibungssprache für die Daten eine zentrale Rolle. Web-Services können u.a. hervorragend mit einer J2EE Architektur realisiert werden.
Kanban (jap., dt. Schild, Karte; manchmal fälschlich Kamban) ist eine Methode der Produktionsablaufsteuerung nach dem Hol- beziehungsweise Zuruf- oder Pullprinzip und orientiert sich ausschließlich am Bedarf einer verbrauchenden Stelle im Fertigungsablauf. Autonome Regelkreise auf Workflow-Ebene bilden das Kernelement dieser flexiblen Produktionssteuerung. Es ermöglicht eine nachhaltige Reduzierung der Bestände bestimmter Zwischenprodukte. Zudem ermöglicht es auch die Reduktion/ Optimierung von Beständen auf der Endproduktebene. Im günstigsten Fall kann die gesamte Wertschöpfungskette vom Endprodukt bis zur Bearbeitung des Einsatzmaterials auf der ersten Fertigungs-/Produktionsstufe gesteuert werden.
ACHTUNG: Kanban ist etwas für lange laufende Produkte. Wird es falsch eingesetzt führt es, gerade bei auftragsorientierten Unternehmen, also den typischen Kieselstein ERP Anwendern dazu, dass das falsche Produkt zum falschen Zeitpunkt produziert wird. Nutze anstelle Kanban, die interne Bestellung der Losverwaltung, auch wenn der Aufbau der Stücklistenstrukturen in den ersten Tagen etwas mühsamer ist.
Bedenke auch, mit einer reinen Kanban Steuerung kommst du erst zum Ereignis der “roten Karte” (mindestlagerstand unterschritten) darauf, dass dir Material fehlt. Gab es in letzter Zeit Mehrverbrauch, oder haben sich die Lieferzeiten von 2 Wochen auf 6 Monate verändert (was alle paar Jahre mal vorkommt), so müssen alle nachfolgenden Prozesse warten, bis dein Produkt vorrätig ist.
Natürlich kann man das mit einer Anpassung der Lagermindeststände abfangen, nur wer macht das zumindest wöchentlich?
Nutze die Möglichkeiten deines ERP-Systems!
EDIFACT ist die Abkürzung für “Electronic Data Interchange for Administration Commerce and Transport”. Er ist ein globaler Standard, dessen Entwicklung auf die Initiative der UNO zurückgeht und der bereits im September 1987 von der International Standard Organization als ISO9735 approbiert und registriert wurde. Der Begriff EDI umfasst verschiedene Konzepte für die elektronische Abwicklung von geschäftlichen Vorgängen zwischen verschiedenen Unternehmen, Branchen und Ländern.
Strukturierte Daten wie Bestellungen oder Rechnungen werden in einheitlichen Formaten untereinander ausgetauscht, wodurch viele Abläufe beschleunigt und dadurch Kosten eingespart werden können. Die verschiedenen Branchen setzten hierbei unterschiedliche Standards ein, wie z.B. S.W.I.F.T. bei Banken.
Der Gestehungspreis ist der gleitende Lagerdurchschnittspreis, der bei jeder Warenzubuchung gebildet wird. In Kieselstein ERP wird der Begriff Gestehungspreis verwendet, welcher von den Gestehungskosten eines Produktes herrührt. Für den Bereich des Einkaufes kann dieser gleichbedeutend mit dem gleitenden Durchschnittspreis verwendet werden. Für den Bereich der Fertigung sind in den Gestehungskosten immer auch die Arbeits- und Maschinenzeiten mitberücksichtigt. Weiters werden im Bereich der Warenbeschaffung neben dem Einstandspreis auch die Transportkosten usw. berücksichtigt, was dann zum Begriff des Gestehungspreises führt. Zur Erklärung der Berechnung des Gestehungspreise kann die Beschreibung aus Wiki verwendet werden. Der gleitende Durchschnittspreis (kurz GLD-Preis) wird bei der Bestandsbewertung von Positionen, die zu unterschiedlichen Preisen eingekauft wurden, verwendet. Er verwendet die Methode des Gleitenden Mittels, um einen Durchschnittspreis zu errechnen. Er entspricht den mengengewichteten Einstandspreisen der einzelnen Beschaffungsvorgängen, also dem durchschnittlichen historischen Einstandspreis.
: neuer Durchschnittspreis
: alter DurchschnittspreisDa die Bestände unter Umständen aus Beschaffungsvorgängen stammen, die weit in der Vergangenheit liegen, aber auch aus rechentechnischen Gründen, wäre eine geschichtete und zum jeweiligen Einkaufspreis bewertete Bestandsführung zur Ermittlung des aktuellen Durchschnittspreises unnötig kompliziert und fehl am Platz. Weiters löst der gleitende Durchschnittspreis auch das Problem, wie zwischenzeitliche Bestandsabgänge zu bewerten sind. Hierzu wird der am Stichtag gültige GLD-Preis verwendet.
Naturgemäß stimmen GLD-Preis und aktueller Markteinstandspreis in aller Regel nicht überein. Er liegt höher (bzw. tiefer) als der Marktpreis, wenn in der Vergangenheit im Schnitt zu höheren (tieferen) Kosten eingekauft worden ist.
Aus Gründen der Rechnungslegung kann der GLD-Preis für die Bestandsbewertung in der Bilanz ggf. nicht verwendet werden, wenn der aktuelle Einkaufspreis unter dem GLD-Preis liegt (Niederstwertprinzip). Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sollten die kalkulatorischen GLD-Preise von Zeit zu Zeit überprüft und auf- oder abgewertet werden. Da sich buchhalterische und leistungswirtschaftliche Anforderungen zum Teil widersprechen, ist es ggf. sinnvoll und notwendig für die buchhalterischen und betriebswirtschaftlich/kalkulatorischen Bedürfnisse zwei unterschiedlichen Sichten auf die Bestandsbewertung zu unterhalten.
Der gleitende Durchschnittspreis spielt für die Bestandsbewertung unter anderem in folgenden Gebieten eine Rolle:
Bewertung von fremdbeschafften Rohmaterialien, Halbfabrikaten und Handelsprodukten
Bewertung von Wertpapieren im Börsendepot
Von “http://de.wikipedia.org/wiki/Gleitender_Durchschnittspreis"
Manche Menschen können mit einer Formel, einem Beispiel wesentlich mehr anfangen, als mit einer Beschreibung. Für diese haben wir dieses Beispiel dazugegeben.
Info: Obiges Verhalten bedeutet auch, dass beim Nulldurchgang im Lager (also wenn der Lagerstand zeitlich und datentechnisch 0,00 ist), der aktuelle Gestehungspreis aus dem Einstandspreis (Zubuchungspreis) gebildet wird.
Gestehungspreisbuchung über mehrere Lager
Grundsätzlich wird der Gestehungspreis eines Artikels bei jeder Lagerzubuchung aktualisiert.
Das bedeutet:
Wird ein Artikel z.B. auf das Hauptlager zugebucht, so wird für diesen Artikel der nun gültige Gestehungspreis errechnet. Zugleich wird der Einstandspreis dieses Artikels bei dieser Lagerzubuchungsbewegung mit abgespeichert.
Wird nun der gleiche Artikel vom Hauptlager in ein anderes Lager umgebucht, so wird er zum aktuellen Gestehungspreis entnommen und mit diesem Preis als Einstandspreis dem anderen Lager (z.B. Halle 2) zugebucht, wodurch sich ein neuer Gestehungspreis auf diesem Lager für den Artikel ergibt.
Warum ist das so?
Eigentlich haben wir es hier mit einer Wertewanderung zu tun. D.h. der Artikel wird mit Menge und Einstandspreis als Wert dem Lager (Wareneingang) zugebucht. Daraus ergibt sich (Alter Lagerwert + neu hinzugekommener Wert) / nun aktueller Lagerstand der neue Gestehungspreis. Hintergrund dieser Durchschnittsberechnung ist, dass die Artikel, die nun im Lager liegen, kein “Mascherl” mehr haben und man daher bei der Lagerentnahme nur mehr den Durchschnittspreis, genauer den Wert, entnehmen kann.
D.h. nun wandert der Wert, der aus der ersten Zubuchung eben nicht mehr der Einstandswert, sondern der Gestehungswert ist, in das zweite Lager (z.B. Halle 2) und wird dort wieder zugebucht.
Diese Vorgehensweise, insbesondere die Bildung des gleitenden Lagerdurchschnittspreises wurde bereits von mehreren Wirtschaftstreuhändern geprüft und für richtig befunden.
In Kieselstein ERP wird dafür der Begriff Selektion verwendet.
Wir verwenden dafür den Begriff Hilfsstückliste.
Diese “theoretische” Berechnung der “Gestehungspreises” eines Produktes wird in Kieselstein ERP nicht angewendet, da großer Wert auf die Erfassung der tatsächlichen Gestehungskosten gelegt wird, um aufzuzeigen wo die tatsächlichen Kostentreiber / Deckungsbeitragstreiber liegen. Definition von Retrograd siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Retrograde_Bewertung
In der Schweiz ist der Begriff URE sehr gebräuchlich. Er steht für Unterhalt, Reparaturen, Ersatz(teile)
Dieser Begriff steht in der Schweiz für die Sozialabgaben.
Lagerbuchungen werden erst bei der Ablieferbuchung des Loses durchgeführt. Siehe dazu die Parameter …