Das ist eine für den Ausdruck optimierte Ansicht des gesamten Kapitels inkl. Unterseiten.
Druckvorgang starten.
Zur Standardansicht zurückkehren.
Installation Kieselstein ERP Server
Alte Installationsbeschreibung des Kieselstein ERP Applikationsserver
Beschreibung der Installation deines Kieselstein ERP Servers bis Mai 2025
Vorbereitung für Serverinstallation
Wird die Serverinstallation von uns durchgeführt, so benötigen wir, neben den ganzen Zugangsdaten,
- bitte die Info auf welches Laufwerk die Installation erfolgen sollte.
- In virtuellen Umgebungen, bitte genau den Server angeben, auf den es installiert werden sollte.
- bitte die Größen Kalkulationen beachten siehe Anforderungen
Ein dringender Rat
Installiere dein Kieselstein ERP immer auf einem dedizierten Rechner, der nur für dein Kieselstein ERP da ist. Gerne in einer virtuellen Maschine.
Leider hat die Praxis zu oft gezeigt, dass andere Programme durch komische Fehlfunktionen dein Kieselstein zerstört haben. Die Reparatur ist dann entsprechend aufwändig. In einem Falle mussten wir dann die Arbeit des Tages verwerfen und auf das Gott sei Dank vorhandene Backup zurückgreifen.
Wie komme ich zu einer aktuellen Version?
Wir freuen uns über jedeN der uns beim Testen der aktuellen Software hilft. Insofern stehen unter dem Link die latest Release und ein aktueller Build zur Verfügung.
D.h. über den Link kommst du zum Repository des Kernsystems von Kieselstein ERP. 
Nun kannst du durch Klick auf Latest Release
die letzte gültige Version herunterladen.
Alternativ bekommst du den aktuellen Stand durch Klick auf
, welche den neuesten von der Technik / Softwareentwicklung zur Verfügung dargestellten Stand darstellt.
Um die Latest Release zu verwenden, klicke auf den Button und dann auf

Um die neueste Version herunterzuladen, Klicke auf Pipeline passed (du solltest nur Build mit einem Status von Passed verwenden).
Nun wird die Build Pipeline angezeigt. Klicke hier im rechten Bereich auf Artefakte herunterladen und wähle build-distpack:archive
ACHTUNG
Wenn du Zwischenversionen verwendest, solltest du diese ausschließlich für Tests auf einem Testsystem verwenden. Wir haben diese Zwischenversionen weder ausführlich getestet, noch ist sichergestellt, dass diese problemlos zur richtigen Release aktualisiert werden können.
Entzippe aus dieser Datei das dist Verzeichnis nach ?:\kieselstein\dist
Lege parallel dazu ein Verzeichnis data (?:\kieselstein\data) an
Für die Installation benötigst du auch
wir verwenden gerne auch noch:
Installation Datenbankserver
Es werden aktuell ausschließlich PostgresQL Version 14 und 15 unterstützt. MS-SQL wird nicht unterstützt. Für eine eventuelle Konvertierung deiner MS-SQL Datenbank wende dich bitte an die Kieselstein ERP eG. Neuere PostgresQL Versionen können funktionieren, sind aber aktuell von uns nicht freigegeben.
Bei der Installation darauf achten, dass nur PostgresSQL Server und die Command Line Tools installiert werden.

Bei der Installation muss auch das default Passwort für den User Postgres angegeben werden (postgres). Beachte in diesem Zusammenhang auch die Themen der Datenzugriffssicherheit. Aktuell kann das Datenbankpasswort durch die Environmentvariable MAIN_DB_PASS übersteuert werden.
Bitte prüfe, dass auch der Port auf 5432 vorgeschlagen wird.
Beachte, dass die Installation in Windowssystemen idealerweise auf einem eigenen Laufwerk erfolgt. Also z.B. nicht auf C: sondern, vom Betriebssystem unabhängig auf z.B. D:
IP Internet Protokoll
Bitte verwende aktuell nur IP V4, sowohl für den Zugriff auf den Datenbank-Server als auch für die Kommunikation von den Clients mit deinem Kieselstein ERP Server.
Installation PGadmin
Die abschließende Meldung nach dem Rechner-Neustart kann ignoriert werden.
Setzen Environmentvariable
- path Erweiterung auf Postgres “?:\Program Files\PostgreSQL\14\bin"
Hinweis: Es muss auch der Dienst auf diesen Pfad zugreifen können.
- KIESELSTEIN_DIST=?:\kieselstein\dist
- KIESELSTEIN_DATA=?:\kieselstein\data
- eventuell ein abweichendes Datenbankpasswort: MAIN_DB_PASS
Es gibt noch weitere optionale Environment-Variablen welche in der README.md Datei bei den Start-Scripten (im KIESELSTEIN_DIST/bin/) beschrieben sind.
Datenbank einrichten
- ?:\Kieselstein\dist\bootstrap\database\createDb.bat ausführen, 4x postgres PW eingeben
- ?:\Kieselstein\dist\bootstrap\database\fillDb.bat ausführen, 1x postgres PW eingeben
ACHTUNG:
Wenn du bestehende Daten übernimmst, schau im Kieselstein ERP Wiki nach wie es nun weiter geht. Ansonsten:
Vorbereitete Daten
Wir haben für Testzwecke eine sehr kleine und einfache Musterdatenbank eingerichtet. Diese findest du hier. Bitte beachte:
- in Deutsch Österreichisch anmelden

- es sind keine Dokumente enthalten
- es ist die integrierte Finanzbuchhaltung aktiviert und damit auch die österreichischen Steuersätze und Formulare usw.
D.h. anstatt des fillDb.bat führst du das fillDb_Demodaten.bat aus.
Eine weitere Variante sind Demodaten in deDE und ohne Fibu. Diese findest du hier. Bitte beachte:
- in Deutsch Deutsch anmelden
- es sind keine Dokumente enthalten
- die integrierte Finanzbuchhaltung ist deaktiviert und es sind die deutschen Mehrwertsteuersätze eingerichtet.
D.h. anstatt des fillDb.bat führst du das fillDb_Demodaten_DE_OF.bat aus.
WICHTIG
Diese Daten müssen auf die aktuelle Datenbankversion gehoben werden.
D.h. bevor du mit der Installation fortfährst, muss je nach Betriebssystem das Datenbankupdate ausgeführt werden.
- für Windows siehe
- für Debian (und andere Linux-Versionen) siehe
Leere Datenbank ab der Version 1.x.x
Ab der Version 1.x.x steht anstatt obiger FillDb eine leere Datenbank zur Verfügung.
D.h. der Installationsprozess ändert sich insofern, das du nach dem CreateDb das Liquibase aus dem Liquibaseverzeichnis (?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase) mit run-liquibase.bat update eine leere aber funktionsfähige Datenbank erzeugst. In dieser sind auch alle Änderungen passend zur installierten Version enthalten.
Für Linux Anwender, ebenfalls in das liquibase Verzeichnis wechseln (/opt/kieselstein/dist/bootstrap/liquibase) und mit ./liquibase.sh update die leere Datenbank erzeugen.
ACHTUNG: Liquibase ab Version 4.29 verlangt Java 11
Java installieren
- Azul Java 8 mit FX installieren siehe
- darauf achten, dass Java Home gesetzt wird
Prüfen, dass auch installiert durch Command Shell, Java -version

Client vorbereiten
Aus ?:\Kieselstein\dist\clients\kieselstein-ui-swing-0.0.11.tar.gz mehrfach in die Ordner (zip) reinwechseln bis zum kieselstein-ui-swing-0.0.11. Hier die beiden Verzeichnisse bin und lib z.B. nach ?:\Kieselstein\dist\client kopieren. Nun das ?:\Kieselstein\dist\client\bin\kieselstein-ui-swing.bat editieren und den localhost auf die IP-Adresse des Servers austauschen. Wenn in anderen Sprache gestartet werden sollte, auch noch das -Dloc=de_AT auf z.B. -Dloc=de_DE oder -Dloc=de_CH oder -Dloc=en_US oder -Dloc=it_IT oder pl_PL oder sl_SL austauschen. (Weitere Sprachen, bitte melden)
Das Kieselstein-Desktop-Icon findest du hier
Weiteres zu Sprachen am Client siehe
Server Dienst einrichten
- Mit Administratorrechten eine Command Shell starten.
- Es hat sich bewährt vorher einmalig den Service manuell zu starten, also:
?:\Kieselstein\dist\bin\launch-kieselstein-main-server.bat
starten. Üblicherweise, je nach Datenbankgröße und Leistungsfähigkeit des Rechners kann es ein bisschen dauern bis der Dienst läuft. Man sieht das unter ?:\Kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final\standalone\deployments<br>Hier muss für alle drei Files deployed stehen. Wenn nicht siehe
- nun testweise den Client aus ?:\Kieselstein\dist\client\bin\kieselstein-ui-swing.bat starten
und mit Admin, admin anmelden.
Geht die Anmeldung, d.h. man sieht die Button Bar
so läuft der Zugriff grundsätzlich. Nun den Client beenden und dann den Server (mit Strg+C) stoppen und mit der Einrichtung des Serverdienstes fortsetzen.
- aus ?:\Kieselstein\dist\bootstrap\service\windows\ install-kieselstein-services.bat aufrufen
- in die Dienste / Services wechseln und die beiden Kieselsteindienste starten. Beim ersten Start hat sich die Überwachung des deployments bewährt. Sollte diese mit failed stehen bleiben, dann im log nachsehen. Hier kann man meist, auch wenn es mühsam ist, die Ursache finden.
Fehlermeldung beim Einrichten des Dienstes
Kommt beim Einrichten des Dienstes die Meldung
so bedeutet dies “nur”, dass bisher kein Kieselstein ERP Dienst eingerichtet ist (und nicht upgedated werden konnte).
Du findest trotzdem nun die neu eingerichteten
in den Windows-Diensten.
Tipps und Tricks
Eine lose Sammlung von Tipps, KnowHow und ähnlichem für den/die Consultant im Rahmen der Installation.
ACHTE immer auf die Sicherheit
Durch das Öffnen von Ports, gibt es natürlich auch mehr Möglichkeiten das System anzugreifen. Also denke auch an die Verwendung von VPN Tunnel usw..
Dass Betriebssystem, Virenscanner und Firewall immer aktuell sind, ergibt sich schon aus der DSGVO.
Die Themen rund um die Sicherheit, Passwörter abweichend vom default usw. sind im Web ausreichend abgehandelt. Kieselstein ERP eG Mitglieder schauen im Wiki unter dem Suchwort Sicherheit nach.
Ports die für die Kommunikation benötigt werden
| Port |
Zweck |
| 8080 |
für den Zugriff auf den Kieselstein ERP Applikationsserver |
| 8280 |
für den Zugriff auf die RestAPI Ab Version 1.x.x greift die RestAPI auf 8080 zu |
| 5432 |
für den Zugriff auf die Postgres-Datenbank |
| 22 |
für Linux, SSH Kommunikation |
Das sind die Standard Ports. Diese können, z.B. für weitere parallele Installationen am gleichen Rechner auch abweichen.
Siehe dazu: …/kieselstein/dist/bin/launch-kieselstein-main-server.bat bzw. .sh
Ergänzung an der pg_hba.conf
Hier sollte zusätzlich der gewünschte Netzwerkkreis eingetragen werden, mit dem auch ein Zugriff erlaubt ist. Beispiel:
- host all all 192.168.xx.0/24 scram-sha-256
was bedeutet, dass aus dem Subnetz xx alle IP-Geräte die ein Passwort wissen auf die Datenbank zugreifen können.
Die pg_hba.conf findest du, je nach Betriebssystem unter:
| Betriebssystem |
Pfad |
Bemerkung |
| Windows(R) |
c:\Programm Files\PostgreSQL\VV\data\ |
|
| Debian |
/etc/postgresql/14/main |
Achtung: Wenn englisch installiert, muss der datestyle auf ‘ios, dmy’ gestellt werden. |
| Ubuntu |
/etc/postgresql/14/main |
ev. muss zusätzlich in der postgresql.conf listen_addresses=’*’ gestellt werden |
| iOS |
.. |
|
Starten der Dienste unter Linux
systemctl start/stop wildfly.service
systemctl start/stop tomcat.service
| Betriebssystem |
Pfad |
| Debian |
/etc/systemd/system/, |
Ändern der IP-Adresse des Kieselstein ERP Servers
ACHTUNG: Wenn auf dem Kieselstein ERP Server die IP Adresse verändert wurde, so muss danach unbedingt der Kieselstein ERP Server neu gestartet werden.
Vorbereitung für die Client-Installation
Vom Client aus auf http://Kieselstein-ERP-SERVER-IP-Adresse:8080 gehen.

Auf der Willkommensseite findest du links unten den Link zu download clients.
hier werden alle Dateien angezeigt die im Server unter c:\Kieselstein\dist\clients zur Verfügung stehen. D.h. üblicherweise werden hier die angepassten ?:\Kieselstein\dist\client Verzeichnisse als Client.zip einkopiert und somit dem Anwender zur Verfügung gestellt.
Bewährt hat sich auch, dass hier ein aktuelles Java für den Client hinterlegt wird.
https://www.azul.com/downloads/?version=java-11-lts&os=windows&architecture=x86-64-bit&package=jdk-fx#zulu
Tools (VDA-Scann-App, Terminal, Android-Mobile-App, evtl. Java) können im {KIESELSTEIN_DATA}/tools Ordner abegelegt werden und über http://Kieselstein-ERP-SERVER-IP-Adresse:8080/tools heruntergeladen werden.
Welche Java Version für den Server?
Der Basis-Link für das erprobte Zulu Java findest du unter https://www.azul.com/downloads/?package=jdk#zulu
Hier dann für den Server nur Java 8 mit jdk-FX verwenden.

Für Windows-User empfiehlt sich die .msi herunterzuladen.
virtualisierte Betriebsumgebungen
Bitte achte massivst darauf, dass auch in virtuellen Betriebsumgebungen ausreichen Ram zur Verfügung steht. Es kommt leider immer wieder vor, dass manche IT-Betreuer glauben, der VM ausreichend Platz gegeben zu haben, es kommt dieses RAM aber bei der VM nicht an. Hier empfiehlt sich, eine fixe Speicher Zuweisung zu verwenden.
Wie gehts nun weiter?
1 - Macht ein Update meines Kieselstein ERP Servers Sinn?
Sollte ich mein Kieselstein ERP aktualisieren
Wo sehe ich, ob ich mein Kieselstein ERP aktualisieren sollte.
Kernel / Basissystem
Aktuelle Version -> siehe Client, Fenstertitel
bzw. siehe ?:\kieselstein\dist\version.txt
Was ist in der aktuell verfügbaren Version enthalten bzw. welche Erweiterungen sind für die nächste Zeit geplant. Siehe
Herunterladen der aktuellen Version
Terminal
Aktuelle Version: Siehe Titelzeile, hier steht z.B.: 0.0.xx.0 
Die aktuell verfügbare Version siehe
Hier findest du unter Versionshinweise welche Änderungen in der jeweiligen Version enthalten sind.
Von hier kannst du auch die aktuelle Terminalversion herunterladen
mobile App
Aktuelle Version: Siehe Konfiguration
und dann ganz unten Version.
Weitere Vorgehensweise wie unter Terminal beschrieben.
2 - Kurzanleitung Installation und Update Kieselstein ERP Server
Kurzanleitung wie den Kieselstein ERP Applikationsserver installieren bzw. updaten
Wie für die Installation deines Kieselstein ERP Servers vorgehen.
Diese Beschreibung teilt sich, unabhängig von den Betriebssystemen in zwei Bereiche:
Sie gilt ab der Kieselstein ERP Version 1.0.6, welche auch am Server Java 11 voraussetzt.
Kurzfassung der Neuinstallation
Beachte das unter Vorbereitung geschriebene
Unabhängig vom Betriebssystem ist die Vorgehensweise im Wesentlichen immer die gleiche. Die wesentlichsten Unterschiede zwischen den Betriebssystemen ist das Thema:
- Rechte -> hier setzen wir entsprechend umfassendes Wissen voraus.
- wo ist das Root-Verzeichnis deiner Kieselstein ERP Installation
- Windows: Lokales Laufwerk (dargestellt mit ?:) und dann ?:\kieselstein
- Linux(e): /opt/kieselstein
In der nachfolgenden Beschreibung wird von Windows als Server Betriebssystem ausgegangen. Wir wissen, dass Linux Admins, immer auch ein umfassendes Wissen in der Windows Administration haben und dies entsprechend übersetzen können.
Benötigte Programme
- AZUL OpenJDK FX für Java 11 siehe
- PostgresQL 15, Installation ausgenommen für MAC OS immer ohne PGAdmin und Stack Builder
- PGadmin
- Latest Release deines Kieselstein ERP von Gitlab
- Datenbankversionsverwaltung, liquibase
Installation
Für Windows die Empfehlung alles auf ein eigenes Laufwerk zu installieren z.B. D:
-
Installation Java, inkl. permanentem Setzen des Java_Home
-
Installation PostgresQL, alles default, PW: postgres
-
Installation PGadmin
-
Installation Liquibase
-
Unter Linux die Schriften installieren
-
Installation Kieselstein ERP
- Einrichten der Verzeichnisse data und dist unter ?:\Kieselstein
- Einkopieren des Dist Verzeichnisses aus dem kieselstein-distpack-?.?.?.tar.gz auf ?:\kieselstein\dist
-
unter Windows hinzufügen des Pfades auf die PostgresQL Runtimes z.B. ?:\Program Files\PostgreSQL\15\bin
-
Einrichten der Environment Variablen wie unter ?:\kieselstein\dist\bin\readme.md beschrieben Unter Linux darauf achten, dies OHNE EXPORT zu machen und danach den Server neu starten
-
erstellen der Datenbanken
- aus ?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase createdb.bat(sh) ausführen und 4x das DB-Passwort angeben
- danach
liquibase.sh update / run-liquibase.bat update
ausführen.
-
erstellen des Clients
- ?:\kieselstein\dist\clients das kieselstein-client-?.?.?.tar entzippen und die beiden Verzeichnisse bin und lib auf c:\kieselstein\client kopieren
- im c:\kieselstein\client\bin das kieselstein-client.bat das localhost:8080 auf Kieselstein Server IP-Adresse:8080 korrigieren
- Bewährt hat sich nun das Verzeichnis c:\kieselstein\client zu zippen und auf ?:\kieselstein\dist\clients zur Verfügung zu stellen.
-
erster Server Start
- den Server manuell aus einer CMD-Shell starten, um eventuelle Fehlermeldungen o.ä. zu sehen
- ?:\kieselstein\dist\bin\launch-kieselstein-main-server.bat(sh) starten
Es sollte sofort / nach wenigen Sekunden unter ?:\kieselstein\dist\wildfly-26.1.2.Final\standalone\deployments die drei Dateien mit dodeploy erscheinen.
- Nach weiteren Sekunden wenigen Minuten müssen diese verschwinden und dafür *.deployed erscheinen. Ist dem nicht so, in den *.failed nachsehen oder unter ?:\kieselstein\dist\wildfly-26.1.2.Final\standalone\log\server.log
- den Client starten und anmelden, also
c:\kieselstein\client\bin\kieselstein-client.bat starten und mit Admin, admin anmelden. Nun muss die Standard Maske deines Kieselstein ERP erscheinen.
-
Als Dienst / Service einrichten
- den Cmd-Shell wieder stoppen (Strg+C)
- Windows:
- auf ?:\kieselstein\dist\bootstrap\service\windows wechseln
- install-kieselstein-services.bat ausführen
- In die Dienste wechseln und den Dienst starten und auf automatisch, verzögerter Start stellen
- Linux
- auf ?:\kieselstein\dist\bootstrap\service\linux wechseln
- install-kieselstein-services.sh ausführen
- Den Dienst mit systemctl start kieselstein-main-server starten
- nun müssen nach wenigen Sekunden / Minuten unter ?:\kieselstein\dist\wildfly-26.1.2.Final\standalone\deployments die drei Dateien mit dodeploy erscheinen.
- in den Client wechseln / neu starten und z.B. die Benutzerverwaltung oder das System aufrufen.
-
Gratulation, dein Kieselstein ERP läuft
Hinweis:
Gegebenenfalls an die Freigabe des Ports 8080 für den Zugriff innerhalb deines Netzwerkes denken.
Kurzfassung des Updates
Grundsätzlich sind die Kieselstein ERP Updates so gestaltet, dass diese, egal welche Version deine Ausgangsdatenbank hat, jederzeit aktualisiert werden können. Die Unterschiede liegen in der Ausgangsbasis für den Beginn der Liquibase Installation und gegebenenfalls in der Verlagerung der anwenderspezifischen Reports.
Es wird immer auf die aktuelle Version upgedated. Also diejenige die du aus dem Gitlab heruntergeladen hast. Ein Downgrade ist nicht vorgesehen.
Denke daran, dass du ein vollständiges und überprüftes Backup deiner Daten und Reports gemacht hast, bevor du mit dem Update beginnst.
Bewährt hat sich hier, das nächtliche Backup zu nutzen. D.h. es wird, kurz vor dem Beginn des automatischen Backups, der bestehende Kieselstein ERP Server gestoppt. Somit können keine Veränderungen an den Daten (von den “normalen” Anwendern) durchgeführt werden und du kannst das Backup, das mit Vacuum schon auch mal einige Stunden dauern kann, als Sicherheit für dein Update nutzen.
Voraussetzungen
Diese Beschreibung geht davon aus, dass du auf 1.0.6 oder höher aktualisierst. D.h. es müssen folgende Dinge eingerichtet und funktionsfähig sein:
- Liquibase
- Java 11 passend zu deinem Betriebssystem
- aktuelle Kieselstein ERP Release
Vorgehensweise
- Stoppen des/der Dienste deines Kieselstein ERP Systems
- Windows: Dienste Stoppen
- falls von vor 1.0.3 dann aus ?:\kieselstein\dist\bootstrap\service\windows\delete-kieselstein-services.bat ausführen
WICHTIG: Dies vor den weiteren Schritten, da sonst die Pfade nicht mehr stimmen
- Linux:
- systemctl stop kieselstein-main-server.service
- falls die Ausgangsinstallation vor der 1.?.? ist
- REST Service löschen da dieser ab der 1.?.? im Wildfly integriert ist.
systemctl stop kieselstein-rest-server.service
systemctl disable kieselstein-rest-server.service
rm /etc/systemd/system/kieselstein-rest-server.service
- umbenennen des ?:\kieselstein\dist auf die Version aus ?:\kieselstein\dist\Version.txt sodass dies nun z.B. ?:\kieselstein\dist.0.2.14 lautet
- das dist aus der aktuellen Release auf ?:\kieselstein\dist entpacken
- Datenbank updaten
- wenn deine Datenbank vor der 0.0.13 ist oder die initiale 17366 ist, dann
- für Windows aus ?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase
run-liquibase.bat changelog-sync –label-filter=“0.0.12” ausführen
- für Linux aus /opt/kieselstein/dist/bootstrap/liquibase
./liquibase.sh changelog-sync --label-filter="0.0.12"
ausführen.
- für alle höheren Versionen und nach obigem
liquibase.sh update / run-liquibase.bat update
ausführen
- Wenn deine Ausgangsinstallation vor der 1.0.3 ist so [siehe](( /docs/installation/900_vor_2025_06/901_server_alt/ ))
- Kieselstein Dienste starten
- Windows: Dienste Starten
- Linux: systemctl start kieselstein-main-server
- Nun die Clients wie oben beschrieben zur Verfügung stellen, also:
- ?:\kieselstein\dist\clients das kieselstein-client-?.?.?.tar entzippen und die beiden Verzeichnisse bin und lib auf c:\kieselstein\client kopieren
- im c:\kieselstein\client\bin das kieselstein-client.bat das localhost:8080 auf Kieselstein Server IP-Adresse:8080 korrigieren
- Bewährt hat sich nun das Verzeichnis c:\kieselstein\client zu zippen und auf ?:\kieselstein\dist\clients zur Verfügung zu stellen.
- Prüfen dass dein Kieselstein Server läuft
- es müssen nach wenigen Sekunden / Minuten unter ?:\kieselstein\dist\wildfly-26.1.2.Final\standalone\deployments die drei Dateien mit dodeploy erscheinen.
- in das Client-Bin-Verzeichnis wechseln und den Client neu starten und z.B. die Benutzerverwaltung oder das System aufrufen. Also: ?:\kieselstein\clients\bin\kieselstein-client.bat
Ausrollen der neuen Clients
du findest nun in einem Web-Browser unter http://IP_deines_Kieselstein_Servers:8080 die Startseite deines Kieselstein ERP Servers.
Hier auf download clients klicken.
In diesem Verzeichnis findest du alles, was du auf deinem Kieselstein ERP Server unter Clients (?:\kieselstein\dist\clients) zur Verfügung gestellt hast.
D.h. du kannst hier z.B. das passende APK für die mobile App zur Verfügung stellen, oder auch das Installationsprogramm für deine Terminals.
3 - Wie ein Kieselstein ERP System wieder herstellen
Desasterrecovery, Restore
Wie für die Wiederherstellung deines Kieselstein ERP Servers vorgehen.
Durchlesen, Ruhe bewahren
Solltest du wirklich den dramatischen Fall haben, dass dein Kieselstein ERP Server unkontrolliert abgekracht ist, nimm dir vor irgend welchen weiteren Maßnahmen die Zeit dieses kurze Kapitel durchzulesen.
In aller Ruhe.
Und wirf auch den Chef raus. Wenn er / sie will, dass es rasch geht, brauchst du vor allem Zeit, um die Schritte durchführen zu können. Das hat sich in allen Situationen bewährt.
Trainieren
Trainiere diese Wiederherstellung z.B. an einem Testsystem. Wenn du das 2-3 Mal gemacht hast, ist das alles kein Thema.
D.h. diese Beschreibung kannst du auch dafür verwenden, ein Testsystem deines Kieselsteins aufzusetzen. Und ja, du / dein IT-Betreuer solltest das üben. Denn im Falle des Desasters und wir wünschen uns alle, dass das nie eintritt, solltest du das schon öfter geübt haben.
Voraussetzungen
Um dein Kieselstein ERP System wieder herstellen zu können, benötigst du in jedem Falle
- Das Backup deiner ERP Daten, welche üblicherweise unter ?:\kieselstein\sicherung\ liegen. Der Name des Dump lautet üblicherweise KIESELSTEIN.backup
- Das Backup deiner Dokumentendatenbank, liegt üblicherweise im gleichen Verzeichnis und lautet KIESELSTEIN_DOCUMENTS.backup
- Das Backup der Anwenderspezifischen Reports, liegt üblicherweise im gleichen Verzeichnis und lautet reports.zip
- Wenn du eine Fileorientierte Datenbank hast, dann auch das Backup von ?:\kieselstein\data\jackrabbit mit allen Dateien
- eine aktuelle Version des Kieselstein ERP Systems.
WICHTIG:
Kümmere dich, mindestens einmal monatlich darum, dass dieses Backup auch in dein externes Sicherungsmedium wandert UND vollständig ist. Idealerweise machst du z.B. quartalsweise, jedenfalls aber jahresweise einen Restoretest.
Siehe dazu auch Sicherung
Vorgehensweise
- Nun installierst du einen neuen Kieselstein ERP Server wie unter Kurzfassung Neuinstallation beschrieben.
WICHTIG:
Den Server nicht starten.
- nun löschst du die beiden durch die Scripte angelegten Datenbanken KIESELSTEIN und KIESELSTEIN_DOCUMENTS. Du kannst diese gerne auch auf KIESELSTEIN_default bzw. KIESELSTEIN_DOCUMENTS umbenennen
- Lege nun mit “neue Datenbank erstellen” eine KIESELSTEIN und eine KIESELSTEIN_DOCUMENTS an.
- Restore nun in die Datenbanken deine Sicherungen
- kopiere deine Anwenderreports auf ?:\kieselstein\data\reports
- bei einer Fileorientierten Datenbank, kopiere deine Sicherung der Files in exakt der gleichen Struktur auf ?:\kieselstein\data\jackrabbit
- für nun das Liquibaseupdate durch
liquibase.sh update / run-liquibase.bat update
- nun kannst du deinen Server starten.
Sollte deine Installation älter gewesen sein, müssen auch die Clients aktualisiert werden, sonst können die Anwender mit den bisherigen Accounts weiterarbeiten.
Wichtig:
Dass der Datenbankserver die gleiche Major Version wie die gesicherte Datei hat oder etwas neuer ist, sollte selbstverständlich sein.
Hinweis:
Du siehst in einem guten Editor in den ersten Zeilen deiner Datensicherung im Klartext die Datenbankversion von der aus diese Datenbank gesichert wurde.
Dauer
Wie lange wird so ein Restore dauern?
- Wenn du die neue Maschine zur Verfügung hast (wie ist das am 24.Dezember um 15:00), so wirst du zuerst die Backupdateien einkopieren müssen
- wie lange dauert, das, wo sind diese, wie alt sind diese.
- Der Restore der Datenbanken dauert in der Regel etwas länger als das Backup selbst, was bei großen Dokumentendatenbank ein Thema werden kann (>12Std usw.)
- wie lange dauert der Download der benötigten Programme (siehe Neuinstallation)
- rechne noch 2-4 Std dazu, ev. musst du erst das Betriebssystem der neuen Maschine aufsetzen.
Datenverlust
Du hast NUR die Daten zur Verfügung, die in deinem Backup enthalten sind. Wenn also dein Backup von gestern Abend ist und heute Abend, eine Sekunde bevor das Backup gültig abgespeichert werden konnte, kaputt ist, so hast du einen ganzen Tag verloren.
Kannst du dir das leisten, oder muss öfter gesichert werden. Das kann bis zum gespiegelten Datenbankserver gehen. Siehe Sicherung
Fehler beim Datenrestore
Beim Restore der Datenbanken dürfen grundsätzlich keine Fehler auftreten.
Auch hier keine Regel ohne Ausnahme.
Folgende Fehler sind normal und kommen daher, je nach Situation vor:
- Schema existiert bereits

Das bedeutet, dass das dbo Schema schon vorhanden ist und daher das auch im Backup enthaltene Schema nicht eingelesen wurde. Dieser Hinweis kann ignoriert werden.
- Benutzer xyz ist nicht vorhanden
Gerade beim Import von älteren Datenbanken kann diese Meldung, wenn du direkt von der Neu-Installation aus startest, vorkommen.
Von Kieselstein ERP werden nur die Benutzer postgres und hvguest verwendet. Diese werden auch bei der Neuinstallation automatisch entsprechend eingerichtet. Alle anderen sind für das normale Funktionieren nicht erforderlich. Es kann aber durchaus Installationen geben, bei denen es z.B. einen speziellen Benutzer gibt, mit dem von extern Veränderungen an deiner Datenbank vorgenommen werden. Du musst grundsätzlich wissen, welche Zusatzdienste hier laufen und unter welchen Benutzern.
Ein gerne gemachter Fehler ist, dass eine komplette Neuinstallation gemacht wird und dann die Backupdatei in die bestehende KIESELSTEIN restored wird. Dies ist falsch. Es muss immer von einer neu angelegten Datenbank direkt in diese leere Datenbank restored werden.
4 - Installation Kieselstein ERP Server unter Debian
Installation Kieselstein ERP Server unter Debian
Den Kieselstein ERP Server auf einem frischen Debian installieren.
in DEUTSCH installieren
Default MUSS das Betriebssystem in de (deutsch) installiert sein und in der richtigen Timezone. Alles andere artet in Arbeit aus.
Debian 11 installieren mit root und user
Was mir alles so bei der Installation unter Debian unterkommt.
Es ist dies ein Debian 11 mit Desktop Gnome (Std)
- installiert in einer VM
- Ram: 6144 MB, Minimaler Ram 4096 MB, Maximaler Ram 8192 MB
- Prozessoren: 4
- Festplatte 64 GB
Boot-Auswahl:
- Grafical install von einer Netzwerk DVD Installation
- Sprache: German / Deutsch
- Land: Österreich / Deutschland / Schweiz / Liechtenstein
- Tastatur: Deutsch
- Rechnername: Großbuchstaben, Ziffern, Minus
- Domain-Name … leer belassen
- Eine Platte / Laufwerk eingerichtet
- Systemumgebung Debian desktop environment
- Gnome, default
- Standard-Systemwerkzeuge
Dauer ca. 30 Minuten
ssh server einrichten
OpenSSH Server installieren
apt update
apt upgrade
apt install openssh-server
Root Login per SSH ausschalten
nano /etc/ssh/sshd_config
und folgende Zeile ändern
PermitRootLogin yes
und speichern.
systemctl restart ssh
Midnight Commander
Ein praktisches Werkzeug ist auch der Midnight Commander.
apt install mc
gedit
Natürlich kann man die Dateien mit dem Nano bearbeiten. Praktischer ist jedoch der gedit.
Anmelden und als root arbeiten
Da üblicherweise kein root installiert wird, man aber die Rechte braucht, einfach mit su root und dem eigenen PW anmelden.
Wichtig
Riesenunterschied zwischen su root der hat nur normalen User context und
su - root
Liefert auch Zugriff auf Programme die echte Root Privilegien erfordern. Z.B. das update-grub
IP Adresse des Rechners
ip address
Java installieren
www.azul.com, klick auf Downloads
runterscrollen und Java8 LTS, Debian, x86 64.bit, JDK FX auswählen = 8u372b07
-
.deb herunterladen
nur Java FX verwenden
WICHTIG: Achte darauf, das Java FX auszuwählen. Alle anderen werden immer wieder mal Abstürzen.
-
Terminal öffen,
-
su - root
-
auf das home des herunterladenden Users wechseln und ins Downloads, z.B. /home/keg/Downloads
-
apt install ./zulu8.70.0.23-ca-fx-jdk8.0.372-linux_amd64.deb
-
danach mit java -version überprüfen
Installation postgresql
- www.postgresql.org/download/linux/debian
- auf Copy Script klicken
- ins Terminal wechseln, in dem man als su - root angemeldet ist
- Einfügen (rechte Maus)
- hinten um -14 für Postgres 14 ergänzen und enter.
Prüfen ob läuft:
- systemctl is-enabled postgresql
- systemctl status postgresql
Password für User postgres setzen
Einstellungen anpassen
Einstellungen anpassen
WICHTIG: Die DateStyle Einstellungen prüfen. Der Default ist im Debian anders als im Windows und in jeder Linux Distribution ist es wiederum anders.
Als su - root
-
Pfad: /etc/postgresql/14/main
-
Einstellen postgresql.conf
- listen_addresses = ‘*’ # what IP address(es) to listen on; ist im Debian default auf localhost
- datestyle = ‘iso, dmy’ # umstellen!
Auf die Timezone achten. Diese muss auf ‘Europe/Vienna’ (bzw. Berlin gerne auch Zuerich) stehen
-
Gegebenenfalls auch den Zugriff von außen einrichten. D.h.:
- Einrichten mit User postgres, PW: postgres
- Ergänzen der pg_hba.conf
host all all 127.0.0.1/32 scram-sha-256
host all all 192.168.xx.0/24 scram-sha-256
-
Datenbankserver neu starten
systemctl restart postgresql
Installation Kieselstein ERP, Version :
- Verzeichnis anlegen
- cd /opt
- mkdir kieselstein
- cd kieselstein
- mkdir dist
- mkdir data
Installation Liquibase
Für die Datenbankmigrationen, muss das Tool liquibase installiert werden.
wget -O- https://repo.liquibase.com/liquibase.asc | gpg --dearmor > liquibase-keyring.gpg && \
cat liquibase-keyring.gpg | sudo tee /usr/share/keyrings/liquibase-keyring.gpg > /dev/null && \
echo 'deb [arch=amd64 signed-by=/usr/share/keyrings/liquibase-keyring.gpg] https://repo.liquibase.com stable main' | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/liquibase.list
apt-get update
apt-get install liquibase
JAVA_HOME
Im Debian 11 ist das eigentliche Java unter /usr/lib/jvm/zulu-fx-8-amd64/jre/bin/java
Wir setzen die Enviroment Variable unter /etc/environment
- export JAVA_HOME=/usr/lib/jvm/zulu-fx-8-amd64/jre
- export KIESELSTEIN_DIST=/opt/kieselstein/dist
- export KIESELSTEIN_DATA=/opt/kieselstein/data
Anmerkung: Das wirkt nur für den Service nach einem Neustart des gesamten Systems.
Um den Server manuell starten zu können, empfiehlt sich die Einrichtung des unten beschriebenen Start.sh
Rechte setzen
Als su - root auf /opt wechseln und
chmod 777 kieselstein -R
ACHTUNG: Sicherheit!!
Herunterladen aktuelle Kieselstein ERP Version
Siehe
Die Datei von Gitlab herunterladen, mit dem Archivemanager öffnen und in das dist die Dateien aus dem Archivemanager reinkopieren.
Erzeugen der Datenbanken
In das Verzeichnis /opt/kieselstein/dist/bootstrap/database wechseln
- sudo -u postgres ./createDb.sh
Anmerkung: damit wird das als User Postgres ausgeführt und daher das PostgresPW entsprechend 4x abgefragt
- danach die Default Daten einfügen
sudo -u postgres ./fillDb.sh
Anmerkung: Auch hier das PW für den user Postgres angeben (1x)
Einrichten des Dienstes und starten des Servers
als root nach /opt/kieselstein/dist/bootstrap/service/linux
./install-kieselstein-services.sh
ausführen. Damit wird auch systemctl start kieselstein-main-server.service gestartet.
- Wichtig1: Es muss dafür das environment gesetzt worden sein, also auch an den Reboot denken.
- Wichtig2: du musst das als su - root ausführen. Achte auf den Unterschied, wo das Minuszeichen steht. Linux Knowledge
läuft der Server ?
bewährt hat sich das Laufen des Servers in folgender Reihenfolge zu prüfen:
- /opt/kieselstein/dist/wildfly-12.0..Final/standalone/deployments
Hier müssen für alle drei Dateien auch .deployed Dateien stehen
- Prüfen ob die RestAPI geht:
einen Browser starten (Firefox), http://localhost:8080/kieselstein-rest-docs/ muss die Restapi Dokumentation bringen. Hier idealerweise interactive interface nutzen und beide Ping testen.
- Client starten und mit Admin, admin anmelden.
Also unter /opt/kieselstein/dist/clients/kieselstein-ui-swing-xxxx.tar.gz mit dem Archivemanager öffnen und idealerweise nach /opt/kieselstein/dist/client/ entpacken und danach aus …/bin/ den ./kieselstein-ui-swing starten
Schriften installieren
Kommt beim Drucken die Meldung
Schriftart ’null’ am Server nicht verfügbar, so müssen die in den Reports verwendeten Schriften noch installiert werden.
Üblicherweise wird von Kieselstein ERP die Schriftart Arial verwendet. D.h. diese nachinstallieren. Dazu:
- herunterladen installationspaket: ttf-mscorefonts-installer_3.8_all.deb -> Download erlauben
- in das Downloadverzeichnis wechseln
- als su - root
apt install ./ttf-mscorefonts-installer_3.8_all.deb
lädt ein Menge Dateien von sourceforge herunter.
Am besten danach den Server neu starten (shutdown -r now)
weiters zu tun
- Backup einrichten
- Einrichten der Zugriffe von anderen Rechner aus.
Installation auf Hyper V
Anmerkungen worauf bei der Installation mit Hyper V zu achten ist:
- Generation virtueller Computer -> 2. Generation
- Minimales und maximales Ram angeben
- Anzahl der erlaubten Prozessoren definieren
- SCSI-Controller
- Hinzufügen von DVD Laufwerk
- Imagedatei für Debian angeben
- Firmware
- Bootreihenfolge auf DVD Laufwerk
Anmerkung:
Wenn das Ding nicht von dem ISO Image Boote will, die Netzwerkkarte auf nicht verbunden stellen
Ansicht
Wenn man nun versehentlich die Ansicht der VM auf 25% stellt, kann man nicht mehr zurück, weil das Menü nicht breit genug ist.
Der Trick, der hilft ist,
- die Verbindung zur Maschine herstellen,
- die Maus über den Menüpunkt Ansicht stellen
- die VM mit Strg+S starten und sofort
- auf Ansicht klicken
- Dann wieder auf Automatik stellen
Hat mit Debian nichts zu tun, auch wenn im Hyper V da einige andere Dinge fehlen.
Auflösung im Hyper V
Bildschirmauflösung unter Hyper V ändern, ergänzen des Booteintrages
- als root anmelden (su - root)
- auf etc/default wechseln
- mit nano die datei grub editieren und
- in der Zeile die mit GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT beginnt hinten
video=hyperv_fb:<Breite>x<Höhe>
dazuschreiben. z.B.: Breite = 1680 x 1050
ACHTUNG: muss unter Hochkommas sein. D.h. die Zeile lautet dann
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=“quiet splash video=hyperv_fb:1680×1050”
- danach update-grub
- danach neu starten (shutdown -r now)
5 - Installation Kieselstein ERP Server unter Debian
Installation Kieselstein ERP Server unter Debian
Den Kieselstein ERP Server auf einem frischen Debian installieren.
in DEUTSCH installieren
Default MUSS das Betriebssystem in de (deutsch) installiert sein und in der richtigen Timezone. Alles andere artet in Arbeit aus.
Dauer ca. 30 Minuten
SSH-Server einrichten
OpenSSH Server installieren
apt update
apt upgrade
apt install openssh-server
Datenbank
Installation
apt-get install wget sudo curl gnupg2
sh -c 'echo "deb http://apt.postgresql.org/pub/repos/apt $(lsb_release -cs)-pgdg main" > /etc/apt/sources.list.d/pgdg.list'
wget --quiet -O - https://www.postgresql.org/media/keys/ACCC4CF8.asc | sudo apt-key add -
apt-get install postgresql-15
Konfiguration anpassen
Mit vi oder anderen Texteditor öffnen.
vi /etc/postgresql/15/main/postgresql.conf
Hier müssen das Datums-Format und die Zeitzone umgestellt werden.
datestyle = 'iso, dmy'
timezone = 'Europe/Vienna'
# Auf die Timezone achten. Diese muss auf ‘Europe/Vienna’ (bzw. Berlin gerne auch Zuerich) stehen
Zugriffskonfiguration
Sollte ein Zugriff von einem anderen System auf die Datenbank notwendig sein, muss hier auch der listen_addresses Wert
gesetzt werden (auf * für alle, bzw. die IP-Adressen, welche unbedingt Zugriff auf die Datenbank brauchen).
Gegebenenfalls auch den Zugriff von außen einrichten. D.h.:
- Einrichten mit User postgres, PW: postgres
- Ergänzen der /etc/postgresql/15/main/pg_hba.conf
host all all 127.0.0.1/32 scram-sha-256
host all all 192.168.xx.0/24
Prüfen ob die Datenbank läuft:
systemctl is-enabled postgresql
systemctl status postgresql
Datenbank-Passwort setzen
Datenbank öffnen
Passwort für den Datenbankbenutzer setzen:
ALTER USER postgres WITH PASSWORD '<Sicheres Passwort>';
exit
Hinweis: Es sollte ein sicheres Passwort verwendet werden, welches über einen Passwort-Generator erstellt wurde (Achtung das Passwort wird hier in folgenden Schritten noch benötigt!).
Java installieren
Download der Java Version:
wget https://cdn.azul.com/zulu/bin/zulu11.74.15-ca-fx-jdk11.0.24-linux_amd64.deb
Alternativ kann der Download auch über die Azul-Seite erfolgen.
Siehe hierfür auch Java-Version.
Installation der Java Version:
Den folgenden Befehl im Download-Verzeichnis der Java-Version ausführen.
apt install ./zulu11.74.15-ca-fx-jdk11.0.24-linux_amd64.deb
Installation überprüfen:
Installation Liquibase
Für die Datenbankmigrationen, muss das Tool liquibase installiert werden.
ACHTUNG: Du musst dafür root-Rechte haben z.B. su - root (und dann dein eigenes PW eingeben)
wget -O- https://repo.liquibase.com/liquibase.asc | gpg --dearmor > liquibase-keyring.gpg && \
cat liquibase-keyring.gpg | tee /usr/share/keyrings/liquibase-keyring.gpg > /dev/null && \
echo 'deb [arch=amd64 signed-by=/usr/share/keyrings/liquibase-keyring.gpg] https://repo.liquibase.com stable main' | tee /etc/apt/sources.list.d/liquibase.list
apt-get install liquibase
Auch hier kannst du prüfen, ob die Installation gegangen ist.
Hinweis:
Sollte die Installation des Liquibase nicht möglich sein, muss das gpg aktualisiert werden. Vermutlich ist das ein Signal für eine veraltete Installation, daher das gesamte Betriebssystem aktualisieren.
Schriften Installieren
Damit die Reports funktionieren, muss die Schriftart Arial installiert werden.
Dies kann unter Linux so durchgeführt werden.
wget http://ftp.de.debian.org/debian/pool/contrib/m/msttcorefonts/ttf-mscorefonts-installer_3.8_all.deb
apt install ./ttf-mscorefonts-installer_3.8_all.deb
Umgebungsvariablen setzen
Mit vi oder nano oder anderem Texteditor öffnen.
Wichtig! Die Umgebungsvariablen müssen OHNE export hinzugefügt werden.
- JAVA_HOME=/usr/lib/jvm/zulu-fx-11-amd64
- KIESELSTEIN_DIST=/opt/kieselstein/dist
- KIESELSTEIN_DATA=/opt/kieselstein/data
- MAIN_DB_PASS=(Sicheres Passwort welches für den Datenbank-Benutzer verwendet wurde)
- DOC_DB_PASS=(Sicheres Passwort welches für den Datenbank-Benutzer verwendet wurde)
Optional kann auch die KIESELSTEIN_WILDFLY_CONFIG Umgebungsvariable gesetzt werden.
Wichtig ist dabei das die Variable keine anderen Variablen beinhalten darf.
Bsp: KIESELSTEIN_WILDFLY_CONFIG=/opt/kieselstein/data/wildfly
Es müssen dann noch einmalig folgende files vom wildfly ordner in den KIESELSTEIN_WILDFLY_CONFIG kopiert werden.
/opt/kieselstein/dist/wildfly-26.1.2.Final/standalone/configuration/
- application-roles.properties
- application-users.properties
- mgmt-groups.properties
- mgmt-users.properties
Danach noch einen Applikations-User mit /opt/kieselstein/dist/wildfly-26.1.2.Final/bin/add-user.sh hinzufügen.
oder Server Neustarten
Installation Kieselstein ERP, Version (aktuelle Version):
Verzeichnisse anlegen:
mkdir /opt/kieselstein
mkdir /opt/kieselstein/dist
mkdir /opt/kieselstein/data
Herunterladen aktuelle Kieselstein ERP Version
Siehe auch
Dist-Paket über die bestehende Installation entpacken (In der Windows Eingabeaufforderung cmd.exe)
Beispiel:
# Beispiel für Download des Dist-Pakets.
wget https://gitlab.com/kieselstein-erp/sources/kieselstein/-/jobs/7650408929/artifacts/raw/kieselstein-distpack/build/distributions/kieselstein-distpack-1.0.0-rc.1.tar.gz
# Beispiel für das Entpacken des Dist-Packets.
tar -xvf ./kieselstein-distpack-1.0.0-rc.1.tar.gz -C /opt/kieselstein
Datenbank Initialisieren
cd /opt/kieselstein/dist/bootstrap/liquibase/
./createdb.sh
Hier muss dann 4x das Passwort für den Postgres-Benutzer eingegeben werden.
Danach auch die default Datenbank auf den aktuellen Stand deines Kieselstein Servers heben.
Einrichten des Dienstes und starten des Servers
cd /opt/kieselstein/dist/bootstrap/service/linux
./install-kieselstein-services.sh
ausführen. Damit wird auch systemctl start kieselstein-main-server.service gestartet.
ACHTUNG: Es muss dafür das environment gesetzt worden sein
WildFly user hinzufügen
Wird für BasicAuth bei EDIFACT und CLEVERCURE benötigt.
KIESELSTEIN_DATA/wildfly Ordner erstellen und die folgenden Dateien aus KIESELSTEIN_DIST/wildfly-26.1.2.Final/standalone/configuration hineinkopieren.
- application-roles.properties
- application-users.properties
- mgmt-groups.properties
- mgmt-users.properties
NGINX Webserver (Optional)
Sollte für die REST-Schnittstelle ein eigener Port notwendig sein. Damit der Zugriff zum Beispiel über das Internet zur Verfügung gestellt werden kann oder bestehende Zeiterfassung-Terminals oder andere Anwendungen bereits den Port: 8280 verwenden kann ein Nginx-Webserver als Proxy hierfür installiert werden.
# Nginx-Webserver installieren:
apt install nginx
# Konfiguration für Kieselstein verlinken:
ln -s /opt/kieselstein/dist/bootstrap/nginx/kieselstein.conf /etc/nginx/sites-enabled/kieselstein-main.cfg
# Testen, ob die Konfiguration gültig ist:
nginx -t
# Nginx-Webserver Dienst neustarten
systemctl restart nginx
Für das Freischalten im Internet sollte auf jeden Fall ein SSL-Zertifikat noch hinterlegt werden (siehe hier auch Configuring HTTPS servers bzw. Nginx-Webserver)
Zum Überpüfen, ob der Nginx funktioniert und mit dem Kieselstein kommuniziert, kann die Url:
http://(Name oder IP-Adresse des Servers):8280/kieselstein-rest/services/rest/api/v1/system/ping
aufgerufen werden.
läuft der Server ?
bewährt hat sich das Laufen des Servers in folgender Reihenfolge zu prüfen:
- /opt/kieselstein/dist/wildfly-26.1.2.Final/standalone/deployments/
Hier müssen für alle drei Dateien auch .deployed Dateien stehen
- Prüfen, ob die RestAPI geht:
einen Browser starten, http://localhost:8080/kieselstein-rest-docs/ muss die Restapi Dokumentation bringen.
Bzw. auch mit dem Nginx-Port http://localhost:8280/kieselstein-rest-docs/ aufrufen (falls Nginx-Installiert wurde).
- Client starten und mit Admin, admin anmelden.
weiters zu tun
- Backup einrichten
- Einrichten der Zugriffe von anderen Rechner aus.
5.1 - Update Kieselstein ERP Server von Version 0.2.x auf 1.x.x unter Debian
Migration von Kieselstein Version 0.2.x auf 1.x.x mit Java-11 Installation unter Debian.
Wenn eine bestehende Kieselstein Installation mit der Version 0.2.x vorhanden ist, können folgende Schritte für das Update auf Version 1.x.x durchgeführt werden.
Falls möglich, snapshot vom Server machen.
Kieselstein Dienste deaktivieren
Dienste beenden
- Beide Kieselstein Dienste (Kieselstein Main Server & Kieselstein REST Server) beenden
systemctl stop kieselstein-main-server.service
# REST Service kann gelöscht werden da dieser jetzt im Wildfly integriert ist.
systemctl stop kieselstein-rest-server.service
systemctl disable kieselstein-rest-server.service
rm /etc/systemd/system/kieselstein-rest-server.service
Backup des Kieselstein Dist-Verzeichnis erstellen
Das aktuell installierte Kieselstein in ein eigenes Verzeichnis mit der aktuellen Versionsnummer im Namen wegsichern.
Beispiel:
cp -r /opt/kieselstein/ /opt/kieselstein-0.2.10
Neues Java Installieren
- Azul Java 11 mit FX installieren Siehe hierfür auch Java-Version.
Altes Java Deinstallieren (optional)
apt remove <Pfald zum alten Java-Deb-Paket.>
JAVA_HOME Umgebungsvariablen anpassen
Mit vi oder Nano oder einem anderen Texteditor öffnen.
Nur den Wert für JAVA_HOME anpassen, alles andere kann so bleiben wie es ist.
- JAVA_HOME=/usr/lib/jvm/zulu-fx-11-amd64
Neue Umgebungsvariable laden
Nicht mehr benötigte Anwendungen entfernen
Reports sichern
Damit die Anwender-Reports nach dem Update wieder zur Verfügung stehen, muss der Reports-Ordner in ein neues Verzeichnis kopiert werden.
mkdir /opt/kieselstein/dist/wildfly-26.1.2.Final/
mkdir /opt/kieselstein/dist/wildfly-26.1.2.Final/kieselstein/
cp -r /opt/kieselstein/dist/wildfly-12.0.0.Final/server/helium/report/ /opt/kieselstein/dist/wildfly-26.1.2.Final/kieselstein/reports/
WICHTIG: Dies muss vor dem Entpacken des neuen Dist-Packets erfolgen, damit neuere Versionen der Standard-Reports richtig nachgezogen werden.
ACHTUNG
Obige Beschreibung gilt nur für die 1.0.x VOR der 1.0.3. Ab der 1.0.3 ist auch die Verlagerung der Anwenderreprots nach ../kieselstein/data/reports gegeben. Für Details dazu siehe bitte( /docs/installation/10_reportgenerator/anwenderreports/ )
Alte Programmdateien löschen
Folgende Ordner können nun komplett gelöscht werden:
rm -rf /opt/kieselstein/dist/apache-tomcat-*
rm -rf /opt/kieselstein/dist/bin
rm -rf /opt/kieselstein/dist/bootstrap
rm -rf /opt/kieselstein/dist/service
rm -rf /opt/kieselstein/dist/wildfly-12.0.0.Final
Installation Kieselstein ERP, Version (aktuelle Version):
Herunterladen aktuelle Kieselstein ERP Version
Siehe auch
Dist-Paket über die bestehende Installation entpacken (In der Windows Eingabeaufforderung cmd.exe)
Beispiel:
# Beispiel für Download des Dist-Pakets.
wget https://gitlab.com/kieselstein-erp/sources/kieselstein/-/jobs/7650408929/artifacts/raw/kieselstein-distpack/build/distributions/kieselstein-distpack-1.0.0-rc.1.tar.gz
# Beispiel für das Entpacken des Dist-Packets.
tar -xvf ./kieselstein-distpack-1.0.0-rc.1.tar.gz -C /opt/kieselstein
Datenbank Updaten
cd /opt/kieselstein/dist/bootstrap/liquibase/
./liquibase.sh update
Hinweis: Wenn die bestehende Kieselstein Version kleiner als 0.0.13 ist:
Dann muss dem Liquibase noch mitgeteilt werden, dass es bereit die Grund-Datenstruktur gibt,
somit muss vor dem Befehl ./liquibase.sh update noch folgender Befehl aufgerufen werden:
./liquibase.sh changelog-sync --label-filter="0.0.12"
Einrichten des Dienstes und starten des Servers
cd /opt/kieselstein/dist/bootstrap/service/linux
./install-kieselstein-services.sh
NGINX Webserver (Optional)
Die Kieselstein-REST Schnittstelle wurde mit dem Update in den Wildfly integriert und ist somit auch über den Port: 8080 erreichbar.
Sollte es notwendig sein, dass diese wie bisher über den Port 8280 erreichbar ist, kann hier ein Nginx-Webserver als Proxy vorgeschaltet werden (Siehe NGINX Webserver)
Läuft der Server ?
Siehe Läuft der Server
Dokumentendatenbank Workspace.xml anpassen
Wenn eine bestehende Dokumentendatenbank existiert, müssen hier folgende Parameter Werte (Achtung diese Werte sind 2x in der XML-Datei vorhanden) angepasst werden:
/opt/kieselstein/data/jackrabbit/workspaces/default/workspace.xml
- driver: javax.naming.InitialContext
- url: java:/JRDS
Und folgende Parameter können gelöscht werden:
Beispiel:
Alte XML-Datei
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<Workspace name="default">
<FileSystem class="org.apache.jackrabbit.core.fs.db.DbFileSystem">
<param name="driver" value="org.postgresql.Driver"/>
<param name="url" value="jdbc:postgresql://${org.kieselstein.db-doc.host}:${org.kieselstein.db-doc.port}/${org.kieselstein.db-doc.name}"/>
<param name="schema" value="postgresql"/>
<param name="user" value="postgres"/>
<param name="password" value="postgres"/>
<param name="schemaObjectPrefix" value="ws_"/>
</FileSystem>
<PersistenceManager class="org.apache.jackrabbit.core.persistence.bundle.PostgreSQLPersistenceManager">
<param name="driver" value="org.postgresql.Driver"/>
<param name="url" value="jdbc:postgresql://${org.kieselstein.db-doc.host}:${org.kieselstein.db-doc.port}/${org.kieselstein.db-doc.name}"/>
<param name="user" value="postgres"/>
<param name="password" value="postgres"/>
<param name="schema" value="postgresql"/>
<param name="schemaObjectPrefix" value="jcr_${wsp.name}_"/>
<param name="externalBLOBs" value="false"/>
</PersistenceManager>
<SearchIndex class="org.apache.jackrabbit.core.query.lucene.SearchIndex">
<param name="path" value="${wsp.home}/index"/>
</SearchIndex>
</Workspace>
Neue XML-Datei:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><Workspace name="default">
<FileSystem class="org.apache.jackrabbit.core.fs.db.DbFileSystem">
<param name="driver" value="javax.naming.InitialContext"/>
<param name="url" value="java:/JRDS"/>
<param name="schema" value="postgresql"/>
<param name="schemaObjectPrefix" value="ws_"/>
</FileSystem>
<PersistenceManager class="org.apache.jackrabbit.core.persistence.pool.PostgreSQLPersistenceManager">
<param name="driver" value="javax.naming.InitialContext"/>
<param name="url" value="java:/JRDS"/>
<param name="schema" value="postgresql"/>
<param name="schemaObjectPrefix" value="jcr_${wsp.name}_"/>
<param name="externalBLOBs" value="false"/>
</PersistenceManager>
<SearchIndex class="org.apache.jackrabbit.core.query.lucene.SearchIndex">
<param name="path" value="${wsp.home}/index"/>
</SearchIndex>
</Workspace>
Datei basierte Dokumenten Datenbank
Man kann das jackrabbit config file mit der DOC_CONFIG Umgebungsvariable ändern.
Umgebungsvariable auf den folgenden Wert setzen, um die Datei-basierte Dokumenten Datenbank zu verwenden.
DOC_CONFIG=/opt/kieselstein/conf/jackrabbit-datastore-fs.xml
Die dokumente werden standardmäsßig in folgenden Ordner gespeichert. Kann mit der DOC_REPO Umgebungsvariable geändert werden.
DOC_REPO=/opt/kieselstein/data/jackrabbit
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<Repository>
<Security appName="Jackrabbit">
<AccessManager class="org.apache.jackrabbit.core.security.simple.SimpleAccessManager"/>
<LoginModule class="org.apache.jackrabbit.core.security.simple.SimpleLoginModule">
<param name="anonymousId" value="anonymous"/>
</LoginModule>
</Security>
<Workspaces rootPath="${rep.home}/workspaces" defaultWorkspace="default"/>
<DataStore class="org.apache.jackrabbit.core.data.FileDataStore">
<param name="path" value="${rep.home}/datastore"/>
<param name="minRecordLength" value="100"/>
</DataStore>
</Repository>
weiters zu tun
- Clients Updaten (diese benötigen jetzt auch Java 11) siehe auch
- Wenn Nginx nicht installiert wurde bei allen Zeiterfassung-Terminals oder anderen Programmen, welche die REST-Schnittstelle verwenden, den Port auf 8080 ändern.
Empfehlung:
Insbesondere für die Tests in der ersten Zeit, sollte für ein eventuelles Fallback auf den Clients sowohl die Version für den Java 8 Server als auch für den Java 11 Server parallel vorgehalten werden. Damit man, im schlimmsten Falle, schnell auf die Vorgängerversion zurückwechseln kann.
ACHTUNG
Wenn der SEPA-Import genutzt wird, muss der Primarykey für i_id der Kontoauszüge angepasst werden. Dazu in der Tabelle fb_sepakontoauszug die größte id suchen und in der lp_primarykey den Eintrag für “sepakontoauszug” auf eine größere ID setzen.
update lp_primarykey set i_index = (select max(i_id)+1 from fb_sepakontoauszug) where c_name like '%sepa%';
Siehe dazu auch [#307}(https://gitlab.com/kieselstein-erp/sources/kieselstein/-/issues/307).
6 - Installation Kieselstein ERP Server unter Ubuntu
Installation Kieselstein ERP Server unter Ubuntu
Hier kommen die eventuellen Besonderheiten zu einer Ubuntu Installation rein. Aktuell bitte wie unter Debian beschrieben vorgehen.
www.azul.com/downloads/ … damit die Werbung nicht kommt
wenn apt nicht gegangen, weil z.B. zu wenig Rechte dann apt reinstall usw.
apt install postgresql holt die aktuellste Postgresversion derzeit 16
ACHTUNG: Installiert OHNE Passwort. daher
su postgres
psql
damit bist du im Scripteditor commander
nun
Ubuntu Version lsb_release -a
su postgres -> der Sudo geht irgendwie nicht
Mit sudo su kannst du auch root-Rechte bekommen.
Anmerkung:
Wenn das Kopieren per Fernwartung nicht geht, dann über den Firefox auf die docs.kieselstein-erp.org gehen und von dort die Kommandos herauskopieren. Im Ubuntu dann mit rechter Maustaste in den Eingabefeldern einfügen.
Je nach Maschine für das filldb sich etwas gedulden. Das kann dauern.
export KIESELSTEIN_JAVA_OPT_XMX=5G
export KIESELSTEIN_JAVA_OPT_XMS=512m
reboot … = shutdown -r now
7 - Installation Kieselstein ERP Server unter Windows(r)
Installation Kieselstein ERP Server unter Windows(r)
Hier findest du ergänzende Punkte zur Installation unter Windows. Die Standard-Installation ist im Hauptkapitel beschrieben.
Firewall
Nach der Installation und dem erfolgreichen Test daran denken, dass in der Regel, zumindest für den Port 8080.


8280 wenn auch die Rest-API verwendet werden sollte (Ab der Version 1.x.x nicht mehr erforderlich)
5432 wenn auch von innerhalb des Netzwerkes auf den PostgresQL zugegriffen werden sollte.
ACHTUNG: Sicherheit!!
Der Server startet nicht
Im Deploymentsverzeichnis (?:\Kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final\standalone\deployments) steht kieselstein-0.0.11.ear.failed.
Ev. auch nur jackrabbit-jca-1.5.7.rar.failed.
So kann man in den beiden Dateien nachsehen.
Effizienter ist vermutlich in der ?:\Kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final\standalone\log\server.log nachzusehen.
Dafür zuerst das log Verzeichnis löschen um nur die aktuellsten Einträge zu bekommen und dann den Server erneut starten, bis wiederum im Deploymentsverzeichnis das failed kommt.
Nun sucht man in der server.log am besten von oben nach dem ersten Eintrag mit Error. Meist findet man einen Eintrag wie z.B.:
2023-09-22 17:15:23,014 ERROR [org.apache.jackrabbit.core.fs.db.DatabaseFileSystem] (MSC service thread 1-3) failed to initialize file system: org.postgresql.util.PSQLException: FATAL: Passwort-Authentifizierung f�r Benutzer �postgres� fehlgeschlagen
Dies bedeutet, dass der Applikationsserver sich nicht an der Datenbank anmelden konnte.
Versuche nun dich mittels PGAdmin auf der Datenbank mit postgres, postgres anzumelden.
Ist dies nicht möglich, stimmt das Passwort der Datenbank nicht. Eventuell wurde bei der Installation des Postgresservers ein falsches oder kein Passwort vergeben. D.h. es muss das Passwort geändert werden. Wenn du das andere(falsche) Passwort kennst, melde dich mit diesem an und ändere das Passwort. Wenn du dieses nicht kennst, muss zuerst der Zugang zum PostgresQL-Server, auf dem Rechner, auf dem dieser läuft, so freigeschaltet werden, dass du dich auch ohne Passwort anmelden kannst. Dafür muss die pg_hba.conf angepasst werden. Diese findest du unter “?:\Program Files\PostgreSQL\14\data".
Ergänze diese nun abhängig von deiner IP-Konfiguration um
- host all all 127.0.0.1/32 trust (IP V4)
- host all all ::1/128 trust (IP V6) Wir raten für die Zugriffe innerhalb des eigenen Netzerkes generell nur IP V4 zu verwenden. Etwas wären die Zugriffe ins www.
Nun muss der postgresql Dienst neu gestartet werden.
Wechsle nun als Administrator nach ?:\Program Files\PostgreSQL\14\bin
und rufe psql.exe -U postgres auf
Nun mit
\password postgres
das Passwort auf postgres setzen und dann mit
\q
Das Programm wieder verlassen.
Nun musst du dich auch im PGAdmin mit dem Passwort anmelden können.
Bitte beachte, dass ab PostgresQL 15 der PGAdmin 7 zum Einsatz kommen sollte.
Info:
Bei der Modifikation der pg_hba.conf auf IP V4 bzw. IP V6 achten! Kommt
psql: Fehler: Verbindung zum Server auf »localhost« (::1)
So fehlt der passende Eintrag in der pg_hba.conf
Info:
Nach diesen Änderungen empfiehlt sich auch die Verzeichnisse log, tmp, data aus dem standalone (?:\kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final\standalone) zu löschen, damit die ganzen falschen Einträge weg sind.
8 - Installation Kieselstein ERP Server unter Windows
Installation Kieselstein ERP Server unter Windows
Den Kieselstein ERP Server auf einem frischen Windows installieren.
Installation Datenbankserver
Es werden aktuell ausschließlich PostgresQL Version 14 und 15 unterstützt. MS-SQL wird nicht unterstützt. Für eine eventuelle Konvertierung deiner MS-SQL Datenbank wende dich bitte an die Kieselstein ERP eG. Neuere PostgresQL Versionen können funktionieren, sind aber aktuell von uns nicht freigegeben.
Bei der Installation darauf achten, dass nur PostgresSQL Server und die Command Line Tools installiert werden.

Bei der Installation muss auch das Passwort für den User Postgres angegeben werden.
Hinweis: Es sollte ein sicheres Passwort verwendet werden, welches über einen Passwort-Generator erstellt wurde (Achtung das Passwort wird hier in folgenden Schritten noch benötigt!).
Java installieren
- Azul Java 11 mit FX installieren Siehe hierfür auch Java-Version.
- darauf achten, dass Java Home gesetzt wird

- Prüfen, dass Java auch installiert wurde durch Command Shell,

Setzen Environmentvariable
- path Erweiterung auf Postgres “?:\Program Files\pgAdmin 4\v6\runtime”
- KIESELSTEIN_DIST=?:\kieselstein\dist
- KIESELSTEIN_DATA=?:\kieselstein\data
- MAIN_DB_PASS=(Das oben definierte Datenbank-Passwort)
- DOC_DB_PASS=(Das oben definierte Datenbank-Passwort)
Optional kann auch die KIESELSTEIN_WILDFLY_CONFIG Umgebungsvariable gesetzt werden.
Wichtig ist dabei das die Variable keine anderen Variablen beinhalten darf.
Bsp: KIESELSTEIN_WILDFLY_CONFIG=?:\kieselstein\data\wildfly
Es müssen dann noch einmalig folgende files vom wildfly ordner in den KIESELSTEIN_WILDFLY_CONFIG kopiert werden.
?:\kieselstein\dist\wildfly-26.1.2.Final\standalone\configuration
- application-roles.properties
- application-users.properties
- mgmt-groups.properties
- mgmt-users.properties
Danach noch einen Applikations-User mit \opt\kieselstein\dist\wildfly-26.1.2.Final\bin\add-user.bat hinzufügen.
Es gibt noch weitere optionale Environment-Variablen welche in der README.md Datei bei den Start-Scripten (im KIESELSTEIN_DIST/bin/) beschrieben sind.

Achtung: Damit die Umgebungsvariablen für den Kieselstein-Dienst funktionieren, müssen diese als Systemvariablen hinterlegt werden.
Installation Liquibase
Für die Datenbankmigrationen muss das Tool liquibase installiert werden.
Aktuelle Liquibase Version vom git Repository runterladen:
https://github.com/liquibase/liquibase/releases
Hier bis zu den Assets runterscrollen und dann den passenden (Windows-)Installer auswählen. Z.B.: liquibase-windows-x64-installer-x.x.x.exe
Den Installer am Server ausführen und durchklicken.
Bitte darauf achten, dass Add Liquibase to PATH angehakt bleibt.

Achtung nach der Installation von Liquibase müssen für die weiteren Arbeiten neue Eingabeaufforderungen (cmd) gestartet werden! Ein Neustart des Servers ist nicht erforderlich.
ACHTUNG
Das Liquibase ergänzt die Pfad-Angabe nur benutzerspezifisch.
Das bedeutet, wenn du danach das Update unter einem anderen Benutzer machst, hast du keinen Zugriff mehr.
Unsere Empfehlung:
Verschiebe die Pfad-Ergänzung von den Benutzervariablen in die Systemvariablen.
Installation Kieselstein ERP, Version (aktuelle Version):
Herunterladen aktuelle Kieselstein ERP Version
Siehe auch
Dist-Paket über die bestehende Installation entpacken (In der Windows Eingabeaufforderung cmd.exe)
Beispiel:
tar -xvf <pfad-zum-dist-packet>.gz -C ?:\kieselstein\
Datenbank Initialisieren
Die installierte ?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase\createdb.bat ausführen.
Hier muss dann 4x das Passwort für den Postgres-Benutzer eingegeben werden.
In der Command Shell in das Verzeichnis navigieren und mit liquibase den update Befehl durchführen:
cd ?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase
run-liquibase.bat update
Einrichten des Dienstes und starten des Servers
Mit Administrationsrechten das Install-Script ?:\kieselstein\dist\bootstrap\service\windows\install-kieselstein-services.bat ausführen.
NGINX Webserver (Optional)
Sollte für die REST-Schnittstelle ein eigener Port notwendig sein. Damit der Zugriff zum Beispiel über das Internet zur Verfügung gestellt werden kann oder bestehende Zeiterfassung-Terminals oder andere Anwendungen bereits den Port: 8280 verwenden, kann ein Nginx-Webserver als Proxy hierfür installiert werden.
Mit Administrationsrechten das Install-Script ?:\kieselstein\dist\bootstrap\service\windows\install-kieselstein-nginx-service.bat ausführen.
Für das Freischalten im Internet sollte auf jeden Fall ein SSL-Zertifikat noch hinterlegt werden (siehe hier auch Configuring HTTPS servers bzw. Nginx-Webserver)
Zum Überprüfen, ob der Nginx funktioniert und mit dem Kieselstein kommuniziert, kann die Url:
http://(Name oder IP-Adresse des Servers):8280/kieselstein-rest/services/rest/api/v1/system/ping
aufgerufen werden.
TODO Hinterfragen, ob die Config gleich ins richtige Verzeichnis vom Dist-Pack geladen werden kann oder ob das manuell gemacht werden muss.
läuft der Server?
bewährt hat sich, das Laufen des Servers in folgender Reihenfolge zu prüfen:
- ?:\kieselstein\dist\wildfly-26.1.2.Final\standalone\deployments/
Hier müssen für alle drei Dateien auch .deployed Dateien stehen
- Prüfen ob die RestAPI geht:
einen Browser starten, http://localhost:8080/kieselstein-rest-docs/ muss die Restapi Dokumentation bringen.
Bzw. auch mit dem Nginx-Port http://localhost:8280/kieselstein-rest-docs/ aufrufen (falls Nginx-Installiert wurde).
- Client starten und mit Admin, admin anmelden.
weiters zu tun
- Backup einrichten
- Einrichten der Zugriffe von anderen Rechner aus.
Server startet nicht, was tun?
Wenn du Daten von anderen Installationen übernimmst, muss beim ersten Start deines Servers der Index der Dokumentendatenbank neu aufgebaut werden. Dies wird grundsätzlich vom Server unterstützt. Es kann aber unter Umständen so lange dauern, dass der Server von sich aus abbricht.
D.h. gegebenenfalls den Server mehrfach starten und oder zusätzlich das Timeout temporär höher drehen. D.h. im launch-kieselstein-main-server(.bat)
Linux (ca Zeile 60)
MAIN_SERVER_OPTS="${MAIN_SERVER_OPTS} -Djboss.as.management.blocking.timeout=3600"
Windows (ca Zeile 90)
set MAIN_SERVER_OPTS=%MAIN_SERVER_OPTS% -Djboss.as.management.blocking.timeout=3600
hinzufügen. Erhöht das Timeout auf eine Stunde.
Server manuell stoppen / starten
Manchmal hat man in Windowsumgebungen das Problem, dass über die Dienste-Konsole der Kieselstein Service nicht endgültig gestoppt werden kann.
Mit den nötigen Administrator Rechten kann mit
net stop "Kieselstein Main Server"
Der Dienst gestoppt werden.
8.1 - Update Kieselstein ERP Server von Version 0.2.x auf 1.x.x unter Windows
Migration von Kieselstein Version 0.2.x auf 1.x.x mit Java-11 Installation unter Windows.
Wenn eine bestehende Kieselstein Installation mit der Version 0.2.x vorhanden ist, können folgende Schritte für das Update auf Version 1.x.x durchgeführt werden.
Kieselstein Dienste deaktivieren
Dienste beenden
- Beide Kieselstein Dienste (Kieselstein Main Server & Kieselstein REST Server) beenden

- nun die Dienste deinstallieren, also:
?:\kieselstein\dist\bootstrap\service\windows\delete-kieselstein-services.bat
Backup des Kieselstein Dist-Verzeichnis erstellen
Das aktuell installierte Kieselstein in ein eigenes Verzeichnis mit der aktuellen Versionsnummer im Namen wegsichern.
Beispiel: C:\kieselstein nach C:\kieselstein-0.2.10 kopieren.
Neues Java Installieren
-
Azul Java 11 mit FX installieren Siehe hierfür auch Java-Version.
-
darauf achten, dass Java Home gesetzt wird

-
Prüfen, dass Java auch installiert wurde durch Command Shell,

Altes Java Deinstallieren (optional)
Über “Programme hinzufügen oder entfernen” nach JDK Suchen und die Java 8 Version deinstallieren.

Achtung: Diesen Schritt nur durchführen, wenn auf dem Server sicher keine andere Anwendung mehr das Java 8 JDK benötigt!
Auf jeden Fall ist sicherzustellen, dass die JAVA_HOME Variable auf das Neue JDK 11 gesetzt wurde:

Nicht mehr benötigte Anwendungen entfernen
Bestehende Kieselstein Dienste deinstallieren
Dafür das Skript ?:\kieselstein\dist\bootstrap\service\windows\delete-kieselstein-services.bat mit Administrator Rechten ausführen.
Reports sichern
Damit die Anwender-Reports nach dem Update wieder zur Verfügung stehen, muss der Reports-Ordner in ein neues Verzeichnis kopiert werden.
Hier muss der bestehende ?:\kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final\server\helium\report nach ?:\kieselstein\dist\wildfly-26.1.2.Final\kieselstein\reports kopiert werden.
WICHTIG: Dies muss vor dem Entpacken des neuen Dist-Packets erfolgen, damit neuere Versionen der Standard-Reports richtig nachgezogen werden.
ACHTUNG
Obige Beschreibung gilt nur für die 1.0.x VOR der 1.0.3. Ab der 1.0.3 ist auch die Verlagerung der Anwenderreprots nach ?:\kieselstein\data\reports gegeben. Für Details dazu siehe bitte( /docs/installation/10_reportgenerator/anwenderreports/ )
ACHTUNG: Die Definitionen für dein JasperStudio entsprechend übertragen und auch die Einstellungen im Jasper Studio entsprechend anpassen.
Dies idealerweise, bevor du die nachfolgenden Verzeichnisse löschst.
- In Jasperstudio direkt.
Eigenschaften des Projekts auf den neuen Pfad ändern.
Z.B. von …?:\kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final\server\helium\report auf ?:\kieselstein\data\reports zu ändern.
Denke auch daran dass die .classpath entsprechend anzupassen ist
und denke an die Verlagerung der .settings, bin und an das Neu-Schreiben des .projects für JasperStudio.
Im Verzeichnis bin solltest du auch die aktuelle kieselstein-ejb-1.0.3.jar anstatt der bisherigen ejb.jar verwenden.
Alte Programmdateien löschen
Folgende Ordner können nun komplett gelöscht werden:
- ?:\kieselstein\dist\apache-tomcat-8.5.93
- ?:\kieselstein\dist\bin
- ?:\kieselstein\dist\bootstrap
- ?:\kieselstein\dist\service
- ?:\kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final
Installation Kieselstein ERP, Version (aktuelle Version):
Herunterladen aktuelle Kieselstein ERP Version
TODO Referenz auf die richtige Version setzen.
Siehe auch
Dist-Paket über die bestehende Installation entpacken (In der Windows Eingabeaufforderung cmd.exe)
Beispiel
tar -xvf <pfad-zum-dist-packet>.gz -C ?:\kieselstein\
Datenbank Updaten
In der Command Shell in das Verzeichnis navigieren und mit liquibase den update Befehl durchführen:
cd C:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase
run-liquibase.bat update
Hinweis: Wenn die bestehende Kieselstein Version kleiner als 0.0.13 ist:
Dann muss dem Liquibase noch mitgeteilt werden, dass es bereit die Grund-Datenstruktur gibt,
somit muss vor dem Befehl run-liquibase.bat update noch folgender Befehl aufgerufen werden:
run-liquibase.bat changelog-sync --label-filter="0.0.12"
Einrichten des Dienstes und starten des Servers
Mit Administrationsrechten das Install-Script ?:\kieselstein\dist\bootstrap\service\windows\install-kieselstein-services.bat ausführen.
NGINX Webserver (Optional)
Die Kieselstein-REST Schnittstelle wurde mit dem Update in den Wildfly integriert und ist somit auch über den Port: 8080 erreichbar.
Sollte es notwendig sein, dass diese wie bisher über den Port 8280 erreichbar ist, kann hier ein Nginx-Webserver als Proxy vorgeschaltet werden (Siehe NGINX Webserver)
läuft der Server?
Siehe Läuft der Server
Es hat sich bewährt nach einem Update, insbesondere nach dem Wechsel der Java Version, den Server manuell zu starten. D.h. mit administrativen Rechten das
?:\kieselstein\dist\bin\launch-kieselstein-main-server.bat
auszuführen.
Beobachte hier die Ausgabe der Console. Erscheint hier:
2024-09-19 10:58:50,075 ERROR [org.jboss.msc.service.fail] (ServerService Thread Pool -- 82) MSC000001: Failed to start service jboss.ra.deployer."jackrabbit-jca-2.22.0.rar": org.jboss.msc.service.StartException in service jboss.ra.deployer."jackrabbit-jca-2.22.0.rar": WFLYJCA0046: Failed to start RA deployment [jackrabbit-jca-2.22.0.rar]
at org.jboss.as.connector.services.resourceadapters.deployment.
...
Caused by: org.jboss.jca.deployers.common.DeployException: IJ020056: Deployment failed: jackrabbit-jca-2.22.0.rar
...
Caused by: java.lang.UnsupportedClassVersionError: Failed to link org/apache/jackrabbit/jca/JCAResourceAdapter (Module "deployment.jackrabbit-jca-2.22.0.rar" from Service Module Loader): org/apache/jackrabbit/jca/JCAResourceAdapter has been compiled by a more recent version of the Java Runtime (class file version 55.0), this version of the Java Runtime only recognizes class file versions up to 52.0
this version of the Java Runtime only recognizes class file versions up to 52.0
so bedeutet dies, dass du vermutlich noch Java 8 auf deinem Server verwendest.
Gegebenenfalls willst du auf deinem Server, warum auch immer, auch noch Java 8 verwenden und hast daher beide Java Versionen installiert.
In diesem Falle muss das JAVA_HOME im Start-Batch
(?:\kieselstein\dist\bin\launch-kieselstein-main-server.bat) gesetzt werden.
Z.B. schreibst du in Zeile 3 set JAVA_HOME=c:\Program Files\Zulu\zulu-11, also den Pfad auf dein Java 11 rein.
Hinweis:
Wir raten, insbesondere am Server nur eine Java Version zu verwenden.
Wir haben schon zu oft vermeintliche Fehler gesucht, die dann im Endeffekt die Ursache in einer falschen Javaversion hatten.
Dokumentendatenbank Workspace.xml anpassen
Wenn eine bestehende Dokumentendatenbank existiert, müssen hier folgende Parameter Werte (Achtung diese Werte sind 2x in der XML-Datei vorhanden) angepasst werden:
?:\kieselstein\data\jackrabbit\workspaces\default\workspace.xml
- driver: javax.naming.InitialContext
- url: java:/JRDS
Und folgende Parameter können gelöscht werden:
Beispiel:
Alte XML-Datei
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<Workspace name="default">
<FileSystem class="org.apache.jackrabbit.core.fs.db.DbFileSystem">
<param name="driver" value="org.postgresql.Driver"/>
<param name="url" value="jdbc:postgresql://${org.kieselstein.db-doc.host}:${org.kieselstein.db-doc.port}/${org.kieselstein.db-doc.name}"/>
<param name="schema" value="postgresql"/>
<param name="user" value="postgres"/>
<param name="password" value="postgres"/>
<param name="schemaObjectPrefix" value="ws_"/>
</FileSystem>
<PersistenceManager class="org.apache.jackrabbit.core.persistence.bundle.PostgreSQLPersistenceManager">
<param name="driver" value="org.postgresql.Driver"/>
<param name="url" value="jdbc:postgresql://${org.kieselstein.db-doc.host}:${org.kieselstein.db-doc.port}/${org.kieselstein.db-doc.name}"/>
<param name="user" value="postgres"/>
<param name="password" value="postgres"/>
<param name="schema" value="postgresql"/>
<param name="schemaObjectPrefix" value="jcr_${wsp.name}_"/>
<param name="externalBLOBs" value="false"/>
</PersistenceManager>
<SearchIndex class="org.apache.jackrabbit.core.query.lucene.SearchIndex">
<param name="path" value="${wsp.home}/index"/>
</SearchIndex>
</Workspace>
Neue XML-Datei:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><Workspace name="default">
<FileSystem class="org.apache.jackrabbit.core.fs.db.DbFileSystem">
<param name="driver" value="javax.naming.InitialContext"/>
<param name="url" value="java:/JRDS"/>
<param name="schema" value="postgresql"/>
<param name="schemaObjectPrefix" value="ws_"/>
</FileSystem>
<PersistenceManager class="org.apache.jackrabbit.core.persistence.pool.PostgreSQLPersistenceManager">
<param name="driver" value="javax.naming.InitialContext"/>
<param name="url" value="java:/JRDS"/>
<param name="schema" value="postgresql"/>
<param name="schemaObjectPrefix" value="jcr_${wsp.name}_"/>
<param name="externalBLOBs" value="false"/>
</PersistenceManager>
<SearchIndex class="org.apache.jackrabbit.core.query.lucene.SearchIndex">
<param name="path" value="${wsp.home}/index"/>
</SearchIndex>
</Workspace>
weiters zu tun
- Clients Updaten (diese benötigen jetzt auch Java 11) siehe auch
- Wenn Nginx nicht installiert wurde bei allen Zeiterfassung-Terminals oder anderen Programmen, welche die REST-Schnittstelle verwenden, den Port auf 8080 ändern.
Empfehlung:
Insbesondere für die Tests in der ersten Zeit, sollte für ein eventuelles Fallback auf den Clients sowohl die Version für den Java 8 Server als auch für den Java 11 Server parallel vorgehalten werden. Damit man, im schlimmsten Falle, schnell auf die Vorgängerversion zurückwechseln kann.
9 - Installation Kieselstein ERP Server unter macOS
Installation Kieselstein ERP Server unter macOS
Hier findest du nur in textlicher Form zusammengestellt, wie eine erste Installation unter MacOS erfolgen könnte.
Wir freuen uns, wenn ein entsprechender Profi, diese Beschreibung ergänzt.
Diese Installation baut auf der Kieselstein ERP Version 1.0.1 auf.
Wir haben auch einige Hintes für die Anwender anderer Betriebssysteme mit dazugegeben.
Wenn man im Finder verschiedene Devices usw. nicht findet, dann am Desktop auf
Gehe Zu (Computer) und dann dieses Device links reinziehen. Ab dem Zeitpunkt ist es da.
Ab OS X Version 8? steht der Launcher zum Starten der Dienste zur Verfügung
launchctl start/stop (dienst)
mit list sieht man alle Dienste und die die eine PID haben laufen
find / -name xxx*.* findet alle Dateien ab Root
Rechtsklick mit der Maus bringt Einsetzen (aus der Zwischenablage)
prüfen welche Prozesse laufen
- ps aux | grep postgres
- Programme, Dienstprogramm, Aktivitätsanzeige
ev. aus dem /Library das Postgres komplett entfernen
wo bin ich?
mit pwd bekommt man den aktuellen Pfad im Terminal, auf dem man steht
Downloads
idealerweise die Downloads über den Finder aus dem Download Verzeichnis starten
IP Adresse: ifconfig
Root user
Den Root User gibt es nicht wirklich, aber
sudo -s eigenes Password -> damit ich ausreichend Rechte habe
Postgres deinstallieren
??? open /Library/PostgreSQL/Version/uninstall-postgresql.app/Contents/MacOS/installbuilder.sh
Sollte die Deinstallation nicht gehen, das Verzeichnis entfernen. Ev. dazu über Dienstprogramme, Aktivitäten den laufenden Prozess killen.
Postgres 15 installieren
- Bin als Administrator / mit administrativen Rechten angemeldet
- Download PostgresVersion 15.x
- dmg Datei aus Download öffnen und installieren. Auf den Port und das PW achten
- Pfad: /Library/PostgreSQL/15
ohne Stack Builder aber mit pgAdmin 4
Nach der Installation von PostgreSQL 15 findest du diesen direkt im Finder
Anpassen der Konfiguration
Je nach MAC Version und Postgresversion musst du die pg_hba.conf und die postgresql.conf anpassen. Siehe
Download Kieselstein ERP
von GitLab anscheinend nur mit Safari
Download Java11
Java11 auf die richtige Architektur achten (X64 oder ARM) JDK FX !!
altes / falsches Java deinstallieren
Java deinstallieren (laut Oracle)
- Klicken Sie im Dock auf das Finder-Symbol.
- Klicken Sie auf den Ordner Utilities
- Doppelklicken Sie auf das Terminal-Symbol
- Kopieren und fügen Sie die folgenden Befehle im Terminalfenster ein:
sudo rm -fr /Library/Internet\ Plug-Ins/JavaAppletPlugin.plugin
sudo rm -fr /Library/PreferencePanes/JavaControlPanel.prefPane
sudo rm -fr ~/Library/Application\ Support/Oracle/Java
Versuchen Sie nicht, Java zu deinstallieren, indem Sie die Java-Tools aus /usr/bin entfernen. Dieses Verzeichnis ist Teil der Systemsoftware. Änderungen werden von Apple zurückgesetzt, wenn Sie das nächste Mal ein BS-Update durchführen.
Verzeichnisse löschen mit File-Inhalten
rm -r Path
Kieselstein installieren
- /opt/kieselstein anlegen
- cd /opt
- mkdir kieselstein
- cd kieselstein
ins download wechseln, z.B. Finder und das .tar mittels Doppelklick entpacken
Das Dist kopieren und in der Hauptmenüleiste (ganz oben) mit Gehe Zu auf /opt/kieselstein wechseln und dort einsetzen (dorthin kopieren)
Environment-Variablen
Nun die Environmentvariablen anlegen / ergänzen
Laut einigen Beschreibungen sind diese für alle User auf
/etc/bashrc … das File gegebenenfalls mit Nano anlegen
export PATH=$PATH:/Library/PostgreSQL/15/bin
export KIESELSTEIN_DATA=/opt/kieselstein/data/
export KIESELSTEIN_DIST=/opt/kieselstein/dist/
Terminal neu starten
ev. mit printenv die ganzen environment variablen prüfen
ABER
Es müssen diese auf meinen Mac in die bash-profile. Also:
- ~/.bash-profile eingeben. Damit findet man auch wo das File ist und dann ergänzen
mit Export, so wie oben beschrieben und wichtig danach
mit source ~/.bash-profile aktivieren
liquibase
herunterladen und installieren. Landet auf /usr/local/opt/liquibase
Datenbank einrichten
- Terminal neu starten
- im Terminal nun auf /opt/kieselstein/dist/bootstrap/liquibase wechseln
- createdb.sh ausführen und 4x pw eingeben
- dann aus dem Verzeichnis das ./liquibase.sh ausführen
Es dürfen keine Fehler kommen und es müssen 18 oder mehr updates ausgeführt angezeigt werden
Client am gleichen MAC starten
Im Finder aus /opt/kieselstein/dist/clients, das Kieselstein-client…tar mit Rechtsklick und Archivierungsprogramm öffnen. Damit bekommst du das in das clients mit den Unterverzeichnissen bin und lib
Wenn mehrfach verteilt werden sollte, die kieselstein-client.sh die IP Adresse anpassen
Nun den KES Server starten
auf /opt/kieselstein/dist/bin wechseln
und launch-kieselstein-main-server.sh
mit gehe zu auf deployment wechseln und prüfen ob startet
Nun den Client starten.
Um das aus dem Finder zu starten, musste du die Sicherheitseinstellungen erweitern
D.h. Öffnen einer App durch Aussetzen der Sicherheitseinstellungen
- Suche im Finder auf deinem Mac nach der App, die du öffnen möchtest.
- Klicke bei gedrückter Taste „ctrl“ auf das Symbol der App und wähle „Öffnen“ aus dem Kontextmenü aus.
- Klicke auf „Öffnen“.
- Die App wird als Ausnahme zu deinen Sicherheitseinstellungen gesichert, sodass du sie künftig wie jede autorisierte App durch Doppelklicken öffnen kannst.
ToDos
zu klären sind noch folgende Dinge
- a.) wie den Dienst am MAC einrichten
- b.) wie das Desktop Icon einrichten
Zusatz-Infos
- Arbeitet man nicht auf einer echten MAC Tastatur sondern auf einer PC-USB Tastatur
10 - Update
Muss ich regelmäßig updaten und wenn ja, was?
Für die Beschreibung des Server-Updates deiner Kieselstein ERP Installation siehe die betriebssystemspezifischen Updates in den Unterkapiteln
Allgemeine Punkte zum Thema Updaten / Aktualisieren
Da wir in der Praxis durchaus auch erleben, dass einfach ohne jegliche Notwendigkeit Updates eingespielt werden, hier unsere Gedanken und Informationen dazu.
Wir gehen hier davon aus, dass dein Kieselstein ERP-Server in einem sicheren Netzwerk betrieben wird.
Die nachfolgenden Infos sind für Server, die vorne an der Front (= WorldWideWeb) stehen, wie z.B. WebServer, nicht zutreffend.
-
Wozu muss aktualisiert werden? Gibt es einen wichtigen Grund?
Nur dann sollte ein Update eingespielt werden.
Es gilt der alte Grundsatz, never touch a running system!
Wir können dies nur bestätigen.
-
Die Kieselstein ERP eG mit Ihren Consultants sind KEINE IT-Betreuer.
Bitte suche dir einen sehr guten IT-Betreuer. Der auch etwas von IT-Infrastruktur versteht und auch weiß, warum man mechanisch getrennte Backups braucht.
-
Welchen Wert hat dein ERP System für dein Unternehmen?
Welche Dinge werden passieren, wenn dein ERP nicht verfügbar ist?
- ich weiß nicht was ich heute produzieren sollte
- ich weiß nicht welche Waren ich einkaufen sollte
- ich kann keinen Kunden anrufen und ihm erklären, dass er seine Lieferung später bekommt
- ich habe keine Zeiterfassung meiner Mitarbeiter:innen und auch nicht meiner Maschinen
- das kann man noch lange fortsetzen
Wenn nun durch die, bei manchen Menschen ausgeprägte Update-Manie, täglich / wöchentlich neue Versionen in das Live-System eingespielt werden, das oft noch ohne ein qualifiziertes Backup / Fallback zu haben, dein ERP System, warum auch immer, nicht mehr funktioniert, so können wir von der Kieselstein ERP eG dazu nur sagen, Pech gehabt. Hoffentlich etwas dazu gelernt.
Unsere Techniker:innen sind Programmierer oder Consultants, aber keine IT-Leute die sich mit Servern und PC’s mehr als notwendig herum ärgern.
Wie alt darf meine Kieselstein ERP Installation sein
Dafür gibt es mehrere Dinge zu beachten.
Wenn deine Installation zu deiner / eurer Zufriedenheit läuft, keine gesetzlichen Änderungen anstehen usw. besteht kein Grund ein Update durchzuführen. Bedenke dabei, dass sich die IT-Welt immer schneller weiterentwickelt. So kann es durchaus sein, dass ein Betriebssystemupdate auch ein Update deines Kieselstein ERP erzwingt. Plane solche Dinge langfristig.
Macht aber deine Installation Problem, so stelle bitte sicher, dass du die aktuelle Kieselstein ERP Version im Einsatz hast. Technische Änderungen werden nur aufbauend auf der aktuellen Version durchgeführt. Sollten mit der aktuellen Version Probleme / Wünsche gegeben sein, so beachte dazu auch das unter Supportanfrage geschriebene.
Richtige Update-Vorgehensweise
- Ist das Update wirklich notwendig
- erstelle ein vollwertiges Backup. Du musst im Falle des Falles auf diesen Stand zurückstellen können.
Manche unserer Mitglieder machen das in dem Sinne, dass die VM (virtuelle Maschine) des Echtsystems gesichert und kopiert wird. Beachte dazu das Thema vollwertige Sicherung einer VM mit der PostgresQL!
Nun können am Echtsystem die Updates durchgeführt werden. Sollten sich Probleme herausstellen, kann man auf die qualifizierte und vollwertige Sicherung zurückgreifen.
Oder es werden auf der kopierten VM die notwendigen Tests durchgeführt und erst danach die Updates am Echtsystem ausgerollt.
- Selbstverständlich ist dein IT-Betreuer greifbar und deine Tests der neuen Version werden zu normalen Bürozeiten durchgeführt und sind nicht zeitkritisch. D.h. ob eine Fehlerbehebung einige Tage dauert, ist nicht relevant.
Was mache ich, wenn mein System gecrasht ist
In solchen Fällen, welche in der Regel, bei gut gepflegter Hardware, sehr sehr selten auftreten, helfen wir nach besten Kräften. Wir wollen grundsätzlich, dass die Systeme laufen. So ist es uns kürzlich gelungen, ein gecrashtes Windowssystem mit guten vorhandenen Backupdaten innerhalb von wenigen Stunden, nachdem der neue Server wieder zur Verfügung gestanden ist, zum Laufen zu bringen.
Dein Kieselstein ERP läuft immer auf einem Server, auch wenn der Rechner mit vielleicht etwas geringerer Leistung ausgelegt ist.
Server sind immer mit gespiegelten Platten oder Raid-Platten ausgestattet. Es läuft eine Festplattenüberwachung und die Meldungen des Überwachungssystems werden erst genommen und umgehend, raschest möglich, durch deinen IT-Betreuer beseitigt.
Dass ein qualifiziertes und verifiziertes Backup zur Verfügung steht, ist selbstverständlich.
Zusammenfassend:
Seid euch des Wertes eurer Daten und Systeme bewusst. Durch die Update Manie wird nur eine Geringschätzung den eigenen Systemen gegenüber zum Ausdruck gebracht.
Update Prozess für dein Kieselstein ERP:
Vor jedem Update Prozess muss sowohl von der Datenbank als auch von den File-Systemen ein Backup gemacht werden.
Update Schritte je Betriebssystem:
Debian Update
Windows Update
Clients
Nach dem Update des Servers müssen auch die Clients wieder aktualisiert werden.
Siehe hierfür bitte Installation Clients.
Sollte die Version des Kieselstein-Clients nicht mit der Version des Servers oder der Datenbank übereinstimmen, kommt eine entsprechende Fehlermeldung und kann die Anmeldung nicht durchgeführt werden.
Fehlermeldungen mit Client-Version 0.0.13 oder kleiner:
Dies wird nach dem Anmeldeversuch bei Versionen, welche vor der Versionierung erstellt wurden, angezeigt.
Hier muss das Client-Programm aktualisiert werden.
Ab Kieselstein Version 0.0.13 werden die jeweiligen Versionen angezeigt und die Anmeldung verhindert:

Troubleshooting
Wenn die Datenbankversion nicht mit der Wildfly Installation übereinstimmt,
kommt beim Starten des Clients folgende Fehlermeldung:
bzw. bei einem Umstieg von einer Version vor 0.0.13:

Am Server wird hier auch ein Fehler geloggt (kieselstein-dist/wildfly-12.0.0.Final/standalone/log/server.log)
2024-02-28 09:10:26,607 ERROR [com.lp.server.system.ejbfac.SystemFacBean] (EJB default - 8) Database version may not match server version (0.0.14)! Make sure the database was updated.: javax.persistence.PersistenceException: org.hibernate.exception.SQLGrammarException: could not extract ResultSet
at org.hibernate.jpa.spi.AbstractEntityManagerImpl.convert(AbstractEntityManagerImpl.java:1692)
at org.hibernate.jpa.spi.AbstractEntityManagerImpl.convert(AbstractEntityManagerImpl.java:1619)
at org.hibernate.jpa.spi.AbstractEntityManagerImpl.find(AbstractEntityManagerImpl.java:1106)
at org.hibernate.jpa.spi.AbstractEntityManagerImpl.find(AbstractEntityManagerImpl.java:1033)
at org.jboss.as.jpa.container.AbstractEntityManager.find(AbstractEntityManager.java:213)
Hier muss der Dienst wieder gestoppt werden und das Liquibase update durchgeführt werden.
Releasehinweise
TODO Is a comming feature!
In Zukunft kann es sein, dass nach einem Versionsupdate manuelle Datenbereinigungen durchgeführt werden müssen.
Sollte eine solche Datenbereinigung notwendig sein, wird nach der Anmeldung eines Benutzers eine Liste (wenn mehrere) der noch nicht durchgeführten Aktionen angezeigt.
Die Punkte in der Releasehinweise-Tabelle können nur von dem Kieselstein Admin-Benutzer als erledigt markiert werden.
Solange noch nicht erledigte Releasehinweise vorhanden sind, werden diese jedem Benutzer bei der Anmeldung angezeigt.
10.1 - Update Kieselstein ERP Server unter Debian
Update Kieselstein ERP Server unter Debian
Applicationsserver Updaten
- Dist-Pack auf den Server kopieren
- Dienste beenden
systemctl stop kieselstein-main-server.service
systemctl stop kieselstein-rest-server.service
- Alte Programmdateien löschen:
rm /opt/kieselstein/dist/wildfly-*.Final/standalone/deployments/*.ear
rm /opt/kieselstein/dist/wildfly-*.Final/standalone/deployments/*.war
rm /opt/kieselstein/dist/wildfly-*.Final/standalone/deployments/*.rar
rm /opt/kieselstein/dist/wildfly-*.Final/standalone/deployments/*.deployed
rm /opt/kieselstein/dist/apache-tomcat-*/webapps/*.war
- und auch alle Verzeichnisse mit kieselstein-rest##. löschen
- Dist-Paket über die bestehende Installation entpacken
tar -xvf <pfad-zum-dist-packet>.gz -C /opt/kieselstein
- Client-Scripte anpassen
- Es muss geprüft werden, ob es manuelle Änderungen im Client-Paket für die Startskripte gab und diese eventuell bei den neuen Startscripten nachziehen (Hostname und Splashscreen zum Beispiel).
- Alte Client-Scripte löschen oder klar markieren als OLD (Siehe im Verzeichnis /opt/kieselstein/dist/clients/)
- Berechtigungen wieder für den Kieselstein Ordner setzen
chown -R kieselstein:kieselstein /opt/kieselstein
- Wenn im dist-Verzeichnis mehrere Tomcat oder Wildfly Versionen enthalten sind, prüfen welche verwendet wird und die alten löschen.
- Prüfen welche Tomcat-Version verwendet wird:
cat /opt/kieselstein/dist/bin/launch-kieselstein-rest-server.sh
- Suche nach Zeile: export CATALINA_HOME="${KIESELSTEIN_DIST}/apache-tomcat-x.x.x", diese Tomcat Version wird verwendet, die andere(n) müssen gelöscht werden.
- Prüfen welche Wildfly-Version verwendet wird:
cat /opt/kieselstein/dist/bin/launch-kieselstein-main-server.sh
- Suche nach Zeile: wildfly_bin_dir=${KIESELSTEIN_DIST}/wildfly-x.x.x.Final/bin, diese Wildfly Version wird verwendet die andere(n) müssen gelöscht werden.
- Achtung Aktuell sind im Wildfly noch die Report-Dateien enthalten sowie eventuelle Anwender-Reports.
- Es müssen, wenn sich die Wildfly Version ändert, vor dem Löschen des alten Wildfly Ordners alle Anwender-Reports in den neuen Wildfly kopiert werden.
- /opt/kieselstein/dist/wildfly-.Final/server/helium/report//anwender
Datenbankmigrationen durchführen
Hinweis: Wenn Kieselstein Version kleiner als 0.0.13 ist:
Muss die initiale Migration gemacht werden.
Das gilt auch für den Start mit den Demodaten.
Installation Liquibase
Für die Datenbankmigrationen, muss das Tool liquibase installiert werden (mit root Rechten).
wget -O- https://repo.liquibase.com/liquibase.asc | gpg --dearmor > liquibase-keyring.gpg && \
cat liquibase-keyring.gpg | sudo tee /usr/share/keyrings/liquibase-keyring.gpg > /dev/null && \
echo 'deb [arch=amd64 signed-by=/usr/share/keyrings/liquibase-keyring.gpg] https://repo.liquibase.com stable main' | sudo tee /etc/apt/sources.list.d/liquibase.list
apt-get update
apt-get install liquibase
Initial-Migrationen setzen
- In das Liquibase Verzeichnis gehen
cd /opt/kieselstein/dist/bootstrap/liquibase
- Bestehende Datenstrukturen als bereits migriert markieren
./liquibase.sh changelog-sync --label-filter="0.0.12"
ACHTUNG Wenn die Datenbank von der Default-Installation abweicht, müssen in der /opt/kieselstein/dist/bootstrap/liquibase/liquibase.properties Datei die Verbindungseinstellungen angepasst werden:
liquibase.command.url=jdbc:postgresql://localhost:5432/KIESELSTEIN
liquibase.command.username=postgres
liquibase.command.password=postgres
Datenbank Updaten
cd /opt/kieselstein/dist/bootstrap/liquibase
./liquibase.sh update

Hinweis
Sollten hier lange Listen von kryptischen Befehlen kommen, funktioniert das Datenbankupdate nicht.
Dienste wieder aktivieren
systemctl start kieselstein-main-server.service
systemctl start kieselstein-rest-server.service
Aktualisieren der Clients
Siehe hierfür bitte Installation Clients.
Verlagerung der Anwenderreports
Bis inkl. der Version 0.2.14 wurden die Anwender-Reports innerhalb des Reportverzeichnisses unter anwender abgelegt.(?:\kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final\server\helium\report..)
Ab der Version 1.0.3 (die dazwischen solltest du nicht verwenden) gibt es die Trennung in Dist und Data. Details siehe bitte
10.2 - Update Kieselstein ERP Server unter Windows Server
Update Kieselstein ERP Server unter Windows Server
Schritt für Schritt Anleitung
Applikationsserver Updaten
- Dist-Pack auf den Server kopieren
- Dienste beenden
- Beide Kieselstein Dienste (Kieselstein Main Server & Kieselstein REST Server) beenden

- Alte Programmdateien löschen:
- Im Verzeichnis ?:\kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final\standalone\deployments
- Alle Dateien mit den Dateiendungen ear, rar und war löschen
- und auch die deployed löschen
- Im Verzeichnis ?:\kieselstein\dist\apache-tomcat-8.5.93\webapps
- Alle Dateien mit den Dateiendung war löschen
- Alle Verzeichnisse mit kieselstein-rest##. löschen
- im Verzeichnis ?:\kieselstein\dist\clients alle gz Dateien löschen
- Dist-Packet über die bestehende Installation entpacken (In der Windows Eingabeaufforderung cmd.exe)
tar -xvf <pfad-zum-dist-packet>.gz -C ?:\kieselstein\

- Client-Scripte anpassen
- Es muss geprüft werden, ob es manuelle Änderungen im Client-Paket für die Startskripte gab und diese eventuell bei den neuen Startskripten nachziehen (Hostname und Splashscreen zum Beispiel).
- Alte Client-Scripte löschen oder klar markieren als OLD (Siehe im Verzeichnis ?:\kieselstein\dist\clients)
- TODO Scripte Pfade müssen noch angepasst werden.
- Wenn im dist-Verzeichnis mehrere Tomcat oder Wildfly Versionen enthalten sind, prüfen welche verwendet wird und die alten löschen
- Prüfen welche Tomcat-Version verwendet wird:
cat ?:\kieselstein\dist\bin\launch-kieselstein-rest-server.sh
- Suche nach Zeile: export CATALINA_HOME="${KIESELSTEIN_DIST}/apache-tomcat-x.x.x", diese Tomcat Version wird verwendet die andere(n) müssen gelöscht werden.
- Prüfen welche Wildfly-Version verwendet wird:
cat ?:\kieselstein\dist\bin\launch-kieselstein-main-server.sh
- Suche nach Zeile: wildfly_bin_dir=${KIESELSTEIN_DIST}/wildfly-x.x.x.Final/bin, diese Wildfly Version wird verwendet die andere(n) müssen gelöscht werden.
- Achtung Aktuell sind im Wildfly noch die Report-Dateien enthalten so wie eventuelle Anwender-Reports.
- Es müssen, wenn sich die Wildfly Version ändert, vor dem Löschen des alten Wildfly Ordners alle Anwender-Reports in den neuen Wildfly kopiert werden.
- ?:\kieselstein\dist\wildfly-*.Final\server\helium\report*\anwender
Datenbankmigrationen durchführen
Hinweis: Wenn Kieselstein Version kleiner als 0.0.13 ist:
Muss die initiale Migration gemacht werden.
Das gilt auch für den Start mit den Demodaten.
Installation Liquibase
Für die Datenbankmigrationen, muss das Tool liquibase installiert werden.
Aktuelle Liquibase Version vom git Repository runterladen:
https://github.com/liquibase/liquibase/releases
Hier bis zu den Assets runterscrollen und dann den passenden (Windows-)Installer auswählen. Z.B.: liquibase-windows-x64-installer-x.x.x.exe
Den Installer am Server ausführen und durchklicken.
Bitte darauf achten, dass Add Liquibase to PATH angehakt bleibt.

Achtung nach der Installation von Liquibase müssen für die weiteren Arbeiten neue Eingabeaufforderungen (cmd) gestartet werden! Ein Neustart des Servers ist nicht erforderlich.
ACHTUNG
Das Liquibase ergänzt die Pfad-Angabe nur Benutzer spezifisch.
Das bedeutet, wenn du danach das Update unter einem anderen Benutzer machst, hast du keinen Zugriff. Unsere Empfehlung. Verschiebe die Pfad-Ergänzung von den Benutzervariablen in die Systemvariablen.
Initial-Migrationen setzen
- In der Windows Eingabeaufforderung cmd.exe
- In das Verzeichnis wechseln
cd ?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase
- Bestehende Datenstrukturen als bereits migriert markieren
liquibase changelog-sync --label-filter="0.0.12"

ACHTUNG Wenn die Datenbank von der Default-Installation abweicht müssen in der ?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase\liquibase.properties Datei die Verbindungseinstellungen angepasst werden:
liquibase.command.url=jdbc:postgresql://localhost:5432/KIESELSTEIN
liquibase.command.username=postgres
liquibase.command.password=postgres
Datenbank Updaten
In der Windows Eingabeaufforderung cmd.exe
cd ?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase
liquibase update

Hinweis
Sollten hier lange Listen von kryptischen Befehlen kommen, funktioniert das Datenbankupdate nicht.
Prüfen, ob das Update funktioniert hat
In der Praxis hat sich bewährt, dass man vor dem Start der Dienste zumindest den Main-Prozess als “Programm” startet.
Idealerweise wechselst du dazu in das Verzeichnis ?:\kieselstein\dist\bin und startest launch-kieselstein-main-server.bat.
Dieser muss problemlos durchlaufen.
Sollte hier eine Meldung ähnlich nachfolgender kommen:

"(" kann syntaktisch an dieser Stelle nicht verarbeitet werden
so fehlt in deinen Pfaden der Zugriff auf die postgresQL Runtime Programme.
Trage diese in den Pfaddefinitionen ein.
- Problemlos durchlaufen bedeutet, dass der Startschirm angezeigt werden muss. Dieser sieht unter Windows wie folgt aus:

Wenn der Start durchgelaufen ist, was je nach Performance der Maschine auch mal ein paar Minuten dauern kann, so kommt danach die Anzeige des sogenannten Shoptimers.

Damit siehst du, dass dein Server läuft. Nun kannst du diesen mit Strg+C stoppen und den Dienst wieder aktivieren.
Nachtragen PostgresQL Runtime Pfad
- Rechtsklick auf das Windows Start-Symbol
- System
- suche nun erweiterte Systemeinstellungen. Je nach Windows-Version ist dies optisch an einem anderen Platz, aber immer unter System Info zu finden
- Umgebungsvariablen anklicken

- Suche nun im unteren Bereich (Systemvariablen) die Variable Path
und klicke auf “Bearbeiten”
Hier muss nun, abhängig von der verwendeten pgAdmin Version der Pfad auf die pgAdmin runtime eingetragen sein. Bei pgAdmin 4 V7 ist dies “c:\Program Files\pgAdmin 4\v7\runtime”. Bei pgAdmin 4 V8 ist dies “c:\Program Files\pgAdmin 4\runtime”.
- Wenn alles eingetragen ist, beende zumindest den Umgebungsvariablen und den Systemeigenschaften Dialog.
- starte ein neues CMD-Fenster und gib psql (+ Enter) ein. Es muss die Abfrage des psql nach dem Benutzerpasswort kommen. Kommt eine Meldung mit *Der Befehl “psql” ist entweder falsch ….. *so ist deine Pfad-Definition falsch, womit auch der Serverstart nicht funktionieren wird.
Funktioniert dies, würde ich mit der oben beschriebenen Prüfung fortfahren.
Dienste wieder aktivieren
- Beide Kieselstein Dienste (Kieselstein Main Server & Kieselstein REST Server) starten

Aktualisieren der Clients
Siehe hierfür bitte Installation Clients.
Verlagerung der Anwenderreports
Bis inkl. der Version 0.2.14 wurden die Anwender-Reports innerhalb des Reportverzeichnisses unter anwender abgelegt.(?:\kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final\server\helium\report..)
Ab der Version 1.0.3 (die dazwischen solltest du nicht verwenden) gibt es die Trennung in Dist und Data. Details siehe bitte
Probleme / Lösungen
Nachfolgend eine Sammlung von bisher bekannten Problemen und deren Lösungen beim Updateprozess. Vom Grundgedanken her gelten diese Dinge für beide Betriebssysteme, auch wenn die Aufrufe und die erforderlichen Betriebssystemspezifischen Rechte durchaus unterschiedlich sein können.
Liquibase meldet Checksum Konflikt
Während des Liquibase Updates kommen Fehlermeldungen. Wie z.B.:
Starte Liquibase am 08:47:40 (Version 4.28.0 #2272, kompiliert am 2024-05-16 19:00+0000)
Liquibase Version: 4.28.0
Liquibase Open Source 4.28.0 by Liquibase
ERROR: Exception Details
ERROR: Exception Primary Class: ValidationFailedException
ERROR: Exception Primary Reason: Validierung war nicht erfolgreich:
Bei 1 ChangeSets stimmt die Prüfsumme nicht mehr mit der Historientabelle überein.
changelogs/0.1.1/punkt_ist_dezimaltrenner_parameter.xml::add-parameter::KSE was:
> 9:2e4dc472a79dcf110b919b796195b677 but is now: 9:ff143e7c43a38123ddfb731c38d613c9
Siehe dazu 
bzw.

Clear Checksums
run-liquibase.bat clear-checksums (für Linux ./liquibase.sh clear-checksums)
Um eventuell falsche Checksums zu löschen und damit weiter zu kommen.
Aufruf von ?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase\ aus
Siehe zusätzlich auch –help
Die Checksum in der Tabelle manuell richtig stellen
Ich habe dafür folgendes Script verwendet. Dieses ist sicherlich nicht vollständig und muss gegebenenfalls auf die aktuelle Situation angepasst werden. Die Vorgehensweise sollte damit aber klar sein.
ACHTUNG:
Ob diese Vorgehensweise die Konsistenz deiner Daten bzw. die Konsistenz deiner Datenbank zerstört, kann hier nicht geklärt werden. Achte auf die Inhalte der Liquibase Änderungsscripte. Es gilt dies auch für das Clear Checksums
– korrigieren der checksum der zwischenversion der 0.1.1
update databasechangelog set md5sum = ‘9:ff143e7c43a38123ddfb731c38d613c9’ where
md5sum=‘9:2e4dc472a79dcf110b919b796195b677’;
update databasechangelog set md5sum = ‘9:ff143e7c43a38123ddfb731c38d613c9’ where
md5sum=‘9:67af6ebc94a79ccc6073d7044b4fe2dc’;
Spalte ist bereits vorhanden
Es kommt beim Update eine Meldung, dass die Spalte xy bereits in der Datenbank eingetragen ist.
Wenn man sich sicher ist, dass in der Tabellen Spalte KEINE Einträge sind, kann man diese einfach löschen und danach das Update erneut ausführen.
Ist dem nicht so, so kann man das betreffende XML entsprechend auskommentieren. Die Update-XMLs, welche Versionsweise organisiert sind, findest du unter
?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase\changelogs\Versionsnummern
Hier das betreffende XML heraussuchen und z.B. die Extension mit .nix ergänzen. Danach das Update erneut ausführen.
Passend zu obiger Fehlermeldung:
?:\kieselstein\dist\bootstrap\liquibase\changelogs\0.0.14\los_material_vollstaendig_parameter.xml
Kurzfassung des Updatevorgangs
Wenn auf deinem Kieselstein bereits die Liquibase Version installiert ist, also ab 0.1.0 so hat sich folgende Vorgehensweise bewährt:
- herunterladen des aktuellen Releases
- stoppen der Dienste kieselstein-rest-server, kieselstein-main-server
- kopieren des ..\kieselstein\dist Verzeichnises auf die bisherige Versionsnummer (siehe d:\kieselstein\dist\VERSION.txt)
- Ausführen des loeschen.bat
- kopieren des im kieselstein-distpack-0.2.4.tar.gz enthaltenen dist auf das (bereinigte) dist Verzeichnis. Überschreiben aller vorhandenen Dateien.
ACHTUNG: Es werden damit (Stand Juni 2024) alle ev. speziell angepassten fremdsprachigen Reports durch den Standard überschrieben. Änderung ist geplant.
- Update der Datenbank durch inital.bat
- Anpassen der Clientdateien
- üblicherweise gibt es im d:\kieselstein\dist\ ein client.zip mit den aktuellen Daten für die Clients.
- das lib löschen
- aus ?:\kieselstein\dist\clients\kieselstein-ui-swing-0.2.4.tar.gz das lib in obiges client.zip einkopieren
- im bin das kieselstein-ui-swing.bat die Zeile mit
set CLASSPATH=%APP_HOME%\lib\kieselstein-ui-swing-0.2.4.jar; …….. in dein speziell auf deine Installation angepasstes kieselstein-ui-swing.bat übernehmen.
- Dienste starten und gegebenenfalls unter d:\kieselstein\dist\wildfly-12.0.0.Final\standalone\deployments prüfen, dass der Wildfly tatsächlich startet.
Gegebenenfalls auch den Start des RestAPI Servers (Tomcat) durch Aufruf der RestAPI Dokumentation prüfen.
- Nun den Client am Server starten -> sollte gehen
- Infos an die Anwender, dass neuer Client zu installieren ist.
11 - Anforderungen Kieselstein ERP Server
Anforderungen an den Kieselstein ERP Server
Die Anforderungen an den Kieselstein ERP Server sind von verschiedenen Eckpunkten abhängig. Im wesentlichen sind dies Benutzeranzahl und Betriebssystem.
Server
Windows
Die Verwendung eines 64Bit Betriebssystems ist heutzutage selbstverständlich.
Bei Verwendung von Windows gehen wir davon aus, dass dieses, auch für den Testbetrieb, ordnungsgemäß lizenziert ist.
| Eigenschaft |
Betriebssystem |
Datenbank |
Kieselstein appServer |
je Power User |
je std. User |
| Kerne |
1 |
1 |
1 |
0,5 |
0,1 |
| Ram [GB] |
4 |
2 |
2 |
0,1 |
0,01 |
| Platte [GB] |
100 |
70 |
70 |
|
|
Ganz wesentlich in die Geschwindigkeit des Gesamtsystems geht die Zugriffsgeschwindigkeit der / auf die Festplatten ein. Wir raten, auch wenn es teuer ist, zu SSD Platten. Sollte dies nicht möglich sein, zu Raid10.
ACHTUNG: Bei Virtualisierung kommt es immer wieder vor, dass die Platten zwar sehr schnell sind, aber da alle virtuellen Maschinen auf die gleiche Hardware zugreifen, ist im Endeffekt der Festplattencontroller der Flaschenhals. Hier ist zusätzlich zu bedenken, dass die Zugriffe oft mit kleinen Datenmengen erfolgen. D.h. die in der IT üblichen Geschwindigkeitsmessungen haben keine Aussagekraft (die Optimierungsalgorithmen der VM’s greifen leider nicht).
Die Größe der Platten hängt auch an der Verwendung der Dokumentenablage. Kann also, bei intensiver Nutzung, was im Sinne des Systems ist, auch deutlich darüber hinaus anwachsen.
In dieser Betrachtung ist der, für das unumgängliche zumindest tägliche Backup benötigte Platz, nicht berücksichtigt. Auch dies hängt von der Datenmenge der Installation ab. So beginnen Neuinstallationen bei einigen wenigen GB und wachsen danach schon mal auf 150 GB oder mehr an.
Eine wesentliche Frage in diesem Zusammenhang ist das Thema des Backups bzw., wie alt dürfen die Daten bei einem eventuellen Ausfall sein. Das geht bis hin zu gespiegelten Datenbankservern.
Diese Dinge klären wir am besten in einem persönlichen Gespräch.
ACHTUNG: Es muss am Server IMMER der doppelte Speicherplatz wie dein Datenbankbackup belegt frei sein.
Welche Windows Betriebssysteme können genutzt werden?
Auch das hängt vom Einsatzbereich ab.
Für eine anfänglich kleine Installation mit 2 Usern reicht auch mal ein Windows11 (Windows 10 wird nicht mehr lange zur Verfügung stehen). Für den Einsatz in einem Unternehmen mit 5 Usern oder mehr, raten wir zum Einsatz eines Server Betriebssystems. Da der ganze grafische Overhead auf dem Server nicht benötigt wird, gerne auch Linux, Debian.
In jedem Falle aber bitte ausschließlich 64 Bit-Systeme.
Benötigte Werkzeuge für den Server
Postgre-SQL Datenbank
Es werden die Version 14 oder 15 der PostgreSQL Datenbank unterstützt.
Siehe Downloads unter: https://www.enterprisedb.com/downloads/postgres-postgresql-downloads
Für die Datenbankmigrationen wird das Liquibase Tool benötigt.
Die aktuelle Liquibase Version kann vom git Repository heruntergeladen: https://github.com/liquibase/liquibase/releases werden.
Hier bis zu den Assets runterscrollen und dann den passenden (Bsp.: Windows-)Installer auswählen. Z.B.: liquibase-windows-x64-installer-x.x.x.exe
Java-Version
ACHTUNG Java Version 11 ist erst ab der Kieselstein-Version 1.0.0 und höher unterstützt; vorher bitte Java-Version 8 verwenden!
Es wird für den Server die Azul-Java Version 11 benötigt.
Siehe dazu www.azul.com, klick auf Downloads
runterscrollen und Java11 LTS, (das jeweilige Betriebssystem auswählen), x86 64.bit, JDK FX auswählen.

Nginx Webserver
Wenn die REST-Schnittstelle oder andere Dienste über das Internet zur Verfügung stehen sollen, dann sollte dies über einen Nginx-Webserver werden.
Es wird für die Installation eine Default-Konfiguration (unter Kieselstein/dist/bootstrap/) mit ausgeliefert, wo der Port 8280 ohne SSL vorkonfiguriert ist (wie es bei früheren Versionen mit dem Tomcat durchgeführt wurde).
Unter nginxtutorials.com ist auch beschrieben wie mit Nginx ein Lets Encrypt-SSL-Zertifikat erstellt werden kann.
Alternativ kann natürlich auch ein “Selbstsigniertes Zertifikat” für SSL mit Nginx verwendet werden.
weitere Last am Server
Es gibt inzwischen noch eine Anzahl von Funktionen / Zugriffen auf den Server, die für jeden Zugriff mehr oder weniger Serverlast ziehen. Auch diese sind in den obigen Überlegungen zu berücksichtigen.
- RestAPI, je nach Intensität der Nutzung
- ZE-Terminals je nach Buchungshäufigkeit. Es ist ein entsprechender Unterschied, ob nur Kommt/Geht (Anwesenheitszeit) gebucht wird, oder die papierlose Fertigung mit Zeichnungen, Auswahllisten usw. verwendet wird. Insbesondere die Zeitverteilungsberechnungen können entsprechende Serverlast erzeugen.
- Anwesenheitsliste(n): Auch hier macht es einen großen Unterschied, ob 10 Terminals im 30 Sekunden Takt jeweils eine neue Liste anfordern, oder ob diese ober den Anwesenheitslisten Proxy eigenständig aufbereitet werden.
- die Listenauswertungen per Web-Pages. Auch diese Auswertungen brauchen entsprechende CPU Leistung.
Client
Hier reichen heutzutage (2023) übliche Standard PC’s, mit mindestens 64 Bit Betriebssystemen und 8 GB Ram (wenn nur der Kieselstein-ERP Client läuft). Empfohlen 16 GB Ram, gerne mehr.
Auch hier raten wir zur Verwendung von SSD Platten, da auch diese massiv in das Geschwindigkeitsverhalten eingehen.
12 - Datensicherung
Einige Gedanken zur Datensicherung
Da wir in der Praxis immer erleben, dass die Datensicherung zwar angeblich gemacht wird, aber dann doch nicht funktioniert, hier einige Gedanken dazu.
Wozu überhaupt Datensicherung?
Wie hoffentlich allgemein bekannt ist, ist gerade die IT nicht vor Fehlern gefeit. D.h. deine Daten und diese sind heutzutage das Herzstück deines Unternehmens, müssen in jedem Falle “jederzeit” zur Verfügung stehen.
Solltest du anderer Meinung sein, schalte PC und Handy aus, was geht dann für dich noch?
Gesetzliche Aufbewahrungspflichten
Beachte dass in den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten BAO132, GoDB, … eine Aufbewahrungspflicht von mindestens 7 (AT) / 10 (DE/LI/CH) Jahren oder mehr gegeben ist. Du musst zum Ende der Aufbewahrungspflicht in der Lage sein, die Dateien sowohl elektronisch als auch Menschen lesbar zur Verfügung zu stellen.
In diesem Zusammenhang wird es sicherlich auch interessant werden, ob wir in 10 (30) Jahren die Dateiformate überhaupt noch lesen können.
Siehe dazu auch eRechnung bzw. generelle Aufbewahrungspflicht
Wo aufbewahren?
Die Datensicherung muss mechanisch vom Rest der IT getrennt sein.
D.h. die Bänder, Kassetten dürfen nach der durchgeführten Datensicherung auch elektrisch nicht mehr mit dem Rest der IT verbunden sein. So werfen RDX Laufwerke bzw. Streamer am Ende des positiv abgeschlossenen Sicherungsvorganges die Kassette aus.
Üblicherweise ist das so organisiert, dass eine Bürokraft sich um die tägliche Sicherung kümmert und wenn das Medium nicht ausgeworfen wurde, die Verpflichtung hat die zuständige Stelle zu informieren.
Dass zumindest die Monatssicherung außer Haus gebracht wird, ist selbstverständlich. Wenn du Tagessicherungen machst, was für eine Produktionsunternehmen eher die Regel ist, so gilt dies für die Wochensicherungen. Das Außer-Haus-Bringen kann ein Bank-Safe sein, oder deine weit genug entfernte Privat-Wohnung. Der Gedanke hier ist immer, wenn jemand / etwas, beide Daten(stämme) zugleich stiehlt, angreift, also z.B. den Server klaut und deine Kassetten aus dem Privathaus, so hast du sowieso ein anderes Problem.
Wieviele Medien brauche ich?
Um diese Frage zu beantworten, muss man sich überlegen, wie oft ich eigentlich sichern muss.
Der Schlüssel dafür ist für mich:
- wenn zur letzten Sekunde des gerade durchgeführten Backups, welches noch nicht vollständig ist, das System ausfällt, so sind meine (gesamten) Daten weg.
- kann ich diese wiederherstellen?
- wie lange dauert die Nacherfassung?
D.h. wenn ich die Daten wiederherstellen kann und ich diese innerhalb einer Wochenendaktion nacherfassen kann, so ist der Zeitraum, für den ich das mache, jener für den ich meine Sicherung machen muss. Ich würde jedoch immer für jede Woche eine Sicherung machen (man vergisst zu viel). Die Frage ist eher, ob eine Tagessicherung ausreicht, oder ob es stündliche Sicherungen von Teilen sein müssen, oder ob es gespiegelte Server braucht, welche in der Regel nur eine Datenbanktransaktion hinten sind.
Man sollte das auch nicht übertreiben. Wenn ich in fünf Jahren, die Zeitdaten eines Tages von meinen 150 Mitarbeiter:innen nicht exakt habe, wird mich das nicht umbringen.
Das ist doch alles so teuer?
Ja das stimmt. So kostet aktuell eine 1 TB RDX Kassette ca. 180,- €. Davon brauche ich, bei wöchentlicher Sicherung und Monatsbackup 4 + 12 Stk -> 2.880,- €.
Setzt man nun für die Nacherfassung einen Stundensatz von 80,- € (Inkl. aller Nebenkosten) an, so sind das 36 Std, also 4 Menschtage!
Dazu kommt: Ein IT-Systemausfall ist komplett versicherbar, die Datenwiederherstellung aus einem guten Backup ist darin enthalten, aber das Herzaubern von Daten ist nicht versicherbar.
Wie lange kann ich mir einen Systemausfall leisten?
Heutzutage ist alles in der IT gespeichert. Also z.B. auch die Telefonnummern in der Telefonanlage, welche ja auch ein IT System ist. Fällt nun die IT aus, woher weißt du die Telefonnummern der Kunden, die du anrufen solltest?
Es gibt schon sehr lange Statistiken, die besagen eine dreitägige Nicht-Verfügbarkeit des IT-Systems haben einen Großteil der Unternehmen nicht überstanden.
Desaster Recovery Time
Zu obigem Thema kommt auch dazu, wie lange brauche ich, um überhaupt die Daten wiederherstellen zu können. Es ist ja wunderbar, wenn alles, in der Regel in Images gesichert ist. Braucht man nun eine einzelne Datei daraus, so muss man, je nach Backupsystem, das gesamte Image zurücksichern (wo findet man schnell mal 500 GB freien Platz) um dann die eine Datei mit 2 GB daraus extrahieren zu können. Oder eben auch, das Image ist gesichert, muss aber über die Internetleitung übertragen werden. Diese ist im Moment aber gut ausgelastet bzw. die Übertragung von großen Datenmengen ist noch immer problematisch, muss über eine geeignete Software gemacht werden.
Bedenke dies alles mit, auch wie kommt man zu den verschiedensten Passwörtern usw. Wer hat die Daten, wo sind sie? Der/diejenige ist gerade in Urlaub, im Krankenhaus. Woher weiß ich überhaupt von wann (Zeitpunkt) das Backup ist, das ich einspielen möchte.
Wir raten, mach dir einen definitiven Plan, wie im Falle des Falles vorzugehen ist. Das beginnt bei der Beschaffung eines neuen Servers (im nächsten Computershop) und endet bei den Zeiten, die für die verschiedensten Restores benötigt werden. Schreib diese Tabelle mal zusammen und lass diesen schlimmen Fall dann am 24.12. um 16:30 auftreten. Wie sieht der Zeitablauf aus. Wenn du dann auch noch einen Datenverlust hast, denk an die dann sehr kurzen Fristen der DSGVO. Ich wünsche uns allen, dass wir das nie brauchen.
Reicht es, wenn ich Veränderungen sichere?
Diese Frage kommt immer bei entsprechend großen Datenmengen, also wenn die Nacht für die Sicherung zu kurz wird.
Unsere Erfahrung. Nur Veränderungssicherungen sind extrem gefährlich. Denn im Falle der Rücksicherung braucht nur ein Medium in der Kette defekt zu sein und das Restore ist nicht mehr möglich. Daher muss in den Sicherungskonzepten immer ein aktuelles und vollständiges Backup auf dem Sicherungsmedium gespeichert sein.
Wie oft muss ich die Sicherung prüfen?
Reicht, wenn ich schaue, dass die Files erzeugt werden?
Bitte achte bei der Erzeugung der Backupdateien darauf, dass das Ende des Backups rechtzeitig vor dem Weiterkopieren auf das Sicherungsmedium abgeschlossen ist. Du solltest das monatlich überprüfen.
muss ich das Restore prüfen
Bitte nimm dir die Zeit, auch den Restore der Daten regelmäßig zu prüfen. Regelmäßig bedeutet in diesem Falle, zumindest jedes halbe Jahr, besser öfter. D.h. wirklich in das Testsystem die Backupdaten reinspielen. Es müssen die Daten des letzten Tages, also des Tages der Datensicherung im Zugriff stehen.
Es kommt leider zu oft vor, dass nur Filezuwachs und Datum geprüft werden, aber in der langen Kette irgendetwas nicht stimmt und du im Falle des Falles, dann doch keine Daten hast.
ich mache das alles online
ACHTUNG: Im Falle eines Verschlüsselungstrojaners ist die Gefahr, dass durch einen Fehler / Irrtum in der Konfiguration, der Trojaner auch dein Backup verschlüsselt, extrem hoch. Nur sehr sehr versierte IT-Betreuer sind in der Lage dies richtig aufzusetzen.
Daher unser Rat, immer mechanisch getrennt aufbewahren. Und auch außer Haus. Denkt an Hochwasser, Blitzschlag, generelle Überspannung, Feuer, Diebstahl.
Ich habe persönlich noch keinen IT-Betreuer kennengelernt, der das wirklich beherrscht. Daher rate ich lieber ein paar Euro mehr für die Sicherheit auszugeben.
Für umfassende Desaster Recovery Szenarien, wendet euch gerne an uns.
Zum Thema Angriffe siehe auch:
Real-Time DDoS Attack Map | NETSCOUT Omnis Threat Horizon, https://horizon.netscout.com/
Ein Beispiel für schlechte Datensicherung
EIn leider sehr trauriges Beispiel was passieren kann, wenn man sich nicht wirklich um die Datensicherung kümmert.

Gerne auch der [Link dazu](
) der im April 2025 noch funktioniert.
Die paar tausend CHF für die Sicherungsmedien hätte die Bächerli AG gerettet, so ist ein erfolgreiches Unternehmen, schlichtweg vernichtet worden.
Also denke auch daran, ob der von dir beauftragte Dienstleister für das zu tragende Risiko überhaupt versichert ist.
Wie alt darf meine Hardware sein?
Auch diese Frage kommt immer wieder.
Der Grundgedanke: Lieber ein geplanter Stillstand als ein unkontrollierter Ausfall.
D.h. es geht darum, dein ERP System (und auch deine restliche Serverlandschaft) immer zur Verfügung zu haben. Dies kann man großteils durch vorbeugende Wartung erreichen.
So sagt uns die Statistik, dass Serverplatten alle vier Jahre ausgetauscht werden müssen.
Server Hardware gehört alle sieben Jahre ausgetauscht.
Auch wenn das die Metallverarbeiter manchmal schreckt, deren teure Maschinen auch mal 30 Jahre halten, hier handelt es sich um hochkomplexe elektronische Geräte, die 24/7 im Einsatz sind und von denen wir erwarten, dass sie immer funktionieren.
Und was dazu kommt, wenn dein Server ausfällt: es steht nicht nur eine Maschine, sondern die ganze Firma. D.h. du hast nicht nur den Produktionsausfall eines Mitarbeiters, sondern deines gesamten Teams. Du kannst keinen Kunden anrufen, weißt nicht was zu liefern / fertigen ist, usw.
Daher: Ja das kostet Geld; ein ungeplanter Stillstand kostet dramatisch mehr und ist immer mit Datenverlust verbunden.
Was muss alles gesichert werden?
Ausgehend von dem Gedanken, dass du deine Daten in eine Neuinstallation deines Kieselstein ERP übertragen willst / musst und mit diesem Datenbestand weiterarbeiten willst, müssen folgende Datenbanken / Dateien gesichert werden.
- Datenbanken:
- KIESELSTEIN
- KIESELSTEIN_DOCUMENTS
- Die Datenbank postgres muss nicht gesichert werden. Der einzige Grund um diese zu sichern, wäre, dass du viele verschiedene Zugriffsberechtigungen vergeben hast. Üblicherweise hat deine Kieselstein Datenbank zwei User. Sollten weitere User, z.B. für verschiedene Scripte hinterlegt sein, sollte diese Definition z.B. in ein Textfile protokolliert und mitgesichert werden. Die Alternative wäre eben, die Datenbank postgres ebenfalls mitzusichern
- Dateien
- aus deinem ..\kieselstein\data\reports alle Files.
- Wenn du die Fileorientierte Dokumenten-Datenbank einsetzt, dann auch den vollständigen Datastore der Fileorientierten Datenbank. Dieser liegt üblicherweise unter ..\kieselstein\data\jackrabbit
- Environmentvariable
In diesen stecken ebenfalls Parametrierungen für deinen Kieselstein ERP Server. D.h. auch diese sollten notiert und mitgesichert werden.
13 - IT-Betreuung
Was sind die Aufgaben deines IT-Betreuers
Nachfolgend eine lose Aufstellung der Aufgaben deines IT-Betreuers für den Betrieb deines Kieselstein ERP-Systems, welche nicht vollständig ist.
Es sollte dies dazu dienen, den Umfang einer verantwortungsvollen IT-Betreuung zu skizzieren. Ergänzungen dazu sind willkommen.
Bitte beachte auch, dass dein Kieselstein ERP zwar die IT massiv nutzt. Die Betreuung deiner IT ist aber in keinster Weise die Aufgabe der Genossenschaft bzw. der Techniker:innen der Consultants, auch wenn das andere Firmen anders handhaben mögen. Siehe dazu auch Update
Welche Aufgaben sollte die IT-Betreuung nun übernehmen:
- Zur Verfügungstellung eines geeigneten ERP-Servers
- Prüfung der Performance des Servers, zur Verfügungstellung einer ausreichenden Performance
- Einrichten der Updates sowohl Clients als auch Server
- Netzwerk-Zugriffssicherheit
- Datensicherung inkl. Überprüfung
- WLan Access
- Planung von Erweiterungen (lieber ein geplanter Stillstand als ungeplantes Chaos)
- ist bei Problemen innerhalb von xx Std verfügbar, zumindest an Arbeitstagen und an normalen Wochenenden und ….
- weiß auch, wie man ein Kieselstein ERP installiert und die Datenbanken wieder herstellt.
Anmerkung:
Wenn du diese Betreuung selbst übernimmst, gehen wir davon aus, dass eine entsprechende Qualifikation gegeben ist. Du also auch die Verantwortung dafür übernimmst / übernehmen kannst.
Von der Verfügbarkeit des Backups (zu jeder Zeit) bis zu Updates usw..
Für die Einrichtung der Zugangsdaten des (externen) Betreuers siehe
14 - File orientierte Dokumente Datenbank
Wo werden meine Dokumente gespeichert
Dein Kieselstein ERP hat grundsätzlich zwei Datenbanken.
- Die reinen ERP-Daten, klein, schlank, schnell. Hier sind die ganzen “Zahlen” gespeichert.
- Die Dokumente-Datenbank. Hier sind die Dokumente abgelegt.
Diese gibt es wiederum in zwei Ausführungen.
- Default als Datenbank-Tabelle. D.h. die “Bilder” der Dokumente (Ausgangsrechnungen, Eingangsrechnungen, Spezifikationen) werden als sogenannter BLOB direkt in der Dokumentendatenbank gespeichert. Das bewirkt wiederum, dass im Laufe der Jahre diese Datenbank immer größer wird, einige zig GByte sind normal, und so das tägliche Backup dieser Daten immer länger dauert. Je nach Installation kann es auch dazu kommen, dass die Nacht (12Std) zu kurz wird und somit kein konsistentes Backup mehr gegeben ist.
- Daher gibt es als Alternative die sogenannte fileorientierte Dokumentendatenbank.
Idealerweise wird diese bereits bei der Installation deines Kieselstein ERP eingerichtet.
Es müssen dafür nur zwei Konfigurationsdateien im Kieselstein-ERP Wildfly configuration ausgetauscht / angepasst werden.
Du benötigst dafür die angepasste:
- kieselstein.xml
- kieselstein_jackrabbit.xml
Hier wird der eigentliche Pfad auf die binären Daten unter <DataStore ….. festgelegt.
Der Vorteil ist, dass die eigentliche Dokumente nur immer neue Daten sind und somit, z.B. mit rsync, nur eine Veränderungs (Erweiterungs) Sicherung gemacht werden muss und damit die dafür benötigte Zeit wesentlich kürzer ist. Es muss allerdings diese zusätzliche Sicherung auch eingerichtet werden.
Ein Wort zur Veränderbarkeit in den Dokumenten-Daten
Da diese Frage immer wieder kommt, also kann ein Super Spezialist die Daten der Dokumente verändern? Hierzu muss man folgendes wissen:
- die Dokumente werden als BLOB Binary Large OBject abgelegt. Dies ist nichts anderes als eine Verkettung von Dateiblöcken in denen die eigentlichen Daten hintereinander eingereiht sind. D.h. das herausfinden einer einzelnen Datei, ist schon ziemlich aufwändig und man muss schon sehr genau wissen was man sucht.
- Nun werden z.B. die Ausgangsrechnungen als Jasper-Objecte (in Dateiform) abgelegt.
- werden nun Daten eingefügt (aus 100 wird 1.000) oder Daten verändert, aus einer 0 wird eine 1, so stimmt die Filegröße nicht mehr und oder die Checksumme stimmt nicht mehr. Damit ist die gesamte Dokumentendatenbank unbrauchbar.
Ob man dies nun, mit einer entsprechend kriminellen Energie auch richtig stellen könnte, ist mir nicht bekannt. Hier kommt mit dazu, dass die Person die dieses macht, physikalisch auf deinen Kieselstein ERP Server Zugriff haben muss (root). Wenn das alles gelingt, hast du ein anderes Problem.
Daher betrachten wir diese Daten als unveränderbar.
Umstellung der Dokumentendatenbank
Siehe